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Vorwahlen in Amerika Kerry unterstützt Obama

11.01.2008 ·  Rückendeckung für Barak Obama: Der frühere Präsidentschaftsbewerber John Kerry hat sich für den schwarzen Senatoren als Spitzenkandidaten der Demokraten stark gemacht. Obama sei der richtige Mann, „dem Land zu helfen, das Blatt zu wenden“.

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Wenige Tage nach seiner überraschenden Niederlage bei den Vorwahlen in New Hampshire hat Senator Barack Obama Rückendeckung innerhalb der Demokratischen Partei erhalten: Der frühere Präsidentschaftsbewerber John Kerry machte sich öffentlich für ihn stark.

Auf einer gemeinsamen Wahlkampfkundgebung in South Carolina sagte Kerry, Obama sei der richtige Mann, „dem Land zu helfen, das Blatt zu wenden“. „Jetzt ist der Moment, in dem wir Barack Obama zum Präsidenten machen sollten“, rief Kerry. Obama verkörpere die Hoffnung auf Veränderung und würde das Land als Präsident hinter sich vereinen.

Mit seinem Plädoyer für Obama düpierte Kerry seinen einstigen Wahlkampfpartner John Edwards, den er 2004 als Vizepräsidentenkandidaten ausgewählt hatte. Edwards bewirbt sich ebenfalls um die demokratische Spitzenkandidatur. Er liegt aber bisher deutlich hinter Obama und Clinton.

Demokrat Bill Richardson steigt aus

Clintons Hauptargument, dass sie über weitaus größere Erfahrung verfüge als Obama, hielt Kerry entgegen, Erfahrung definiere sich aus „Weisheit, Instinkt und Vision“. Niemand sei besser geeignet als Obama, „der Rolle der USA in der Welt neue Glaubwürdigkeit zu verleihen und unsere moralische Autorität wiederherzustellen“, sagte Kerry. In South Carolina stimmen die Demokraten am 26. Januar über den Kandidaten ab.

Unterdessen wurde das demokratische Bewerberfeld kleiner: Nach seinem enttäuschenden Abschneiden in New Hampshire und davor bei der parteiinternen Abstimmung in Iowa warf der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, das Handtuch.

Er gab seinen Ausstieg aus dem Rennen am Donnerstag in Santa Fe (New Mexico) bekannt. Laut Umfragen hätte Richardson auch bei der Kandidatenkür am 19. Januar in seinem Nachbarstaat Nevada ein schlechtes Abschneiden befürchten müssen. Richardson legte sich nicht auf einen anderen Kandidaten fest.

Quelle: FAZ.NET mit dpa, AP und AFP
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