Und weiter geht die Achterbahnfahrt der republikanischen Vorwahlen. Einmal gewinnt der vermeintliche Favorit Romney, dann wieder einer seiner rechtskonservativen Konkurrenten, dann wieder ein anderer und dann wieder Romney. So wie jetzt in Arizona und besonders in Michigan. Hätte er diesen Bundestaat im oberen Mittleren Westen, dem er sich familiär verbunden fühlt, nicht gegen den religiös-konservativen früheren Senator Santorum gewonnen, dann wäre der Favorit der Parteiführung in größte Erklärungsnot gekommen.
Aber auch so ist klar, dass der frühere Gouverneur die Herzen der rechten Parteibasis nicht erwärmt: Was ein relativ leichtes Heimspiel hätte werden sollen, werden müssen, wurde zur hartumkämpften, teuren Schlacht mit dürftig-knappem Wahlausgang. Die politisch-ideologischen Zweifel, die Romney anhängen, bestehen fort – die großen Zweifel an der Wählbarkeit seiner innerparteilichen Gegner allerdings auch. Vielleicht gibt es am Super-Dienstag in der kommenden Woche endlich eine Vorentscheidung, vielleicht auch nicht. Derweilen steigt die Zustimmung zur Amtsführung Obamas.
Das Stehaufmännchen
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 01.03.2012, 12:34 Uhr
Republikanische Krise
Christoph Rohde (prediger1)
- 29.02.2012, 15:56 Uhr
Keiner überzeugt
David Boventer (dbov)
- 29.02.2012, 14:31 Uhr
Mit Vorsicht zu geniessen
peter schieser (pschieser)
- 29.02.2012, 14:22 Uhr
Überflüssig
Hans-Heinrich Dieter (hhkfdieter)
- 29.02.2012, 12:14 Uhr
