16.02.2012 · Die Kosovo-Serben haben in einem Referendum wie erwartet mit großer Mehrheit die albanisch kontrollierte Regierung in Prishtina abgelehnt. Die serbische Regierung hatte sich gegen die Abstimmung ausgesprochen.
Die Serben im Norden des jüngsten europäischen Staates Kosovo haben sich in einem zweitägigen Referendum erwartungsgemäß klar für ihren Verbleib bei Serbien und gegen die albanische kontrollierte Regierung in Prishtina ausgesprochen. 99,74 Prozent der Wähler hätten gegen die Kosovo-Regierung gestimmt, berichtete die Nachrichtenagentur Beta am späten Mittwochabend in Belgrad unter Berufung auf die Wahlbehörden.
Nur 69 Kosovo-Serben hätten mit Ja und damit für Prishtina gestimmt. Von den 35.500 Stimmberechtigten hätten rund 75 Prozent an dem Referendum teilgenommen. Der Bürgermeister von Mitrovica, Krstimir Pantic, sagte: „Unsere Bürger haben sich entschieden, der internationalen Gemeinschaft, den Albanern und leider auch einem Teil der Politiker in Belgrad zu zeigen, dass wir zu keinem Preis akzeptieren werden, ein Teil des sogenannten unabhängigen Kosovos zu werden“.
Serbiens Regierung hatte sich in den vergangenen Wochen gegen das Referendum ausgesprochen. Belgrad befürchtet durch das Referendum einen Rückschlag für seine Bemühungen, EU-Beitrittskandidat zu werden. Voraussetzung dafür sind Fortschritte hin zu einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zwischen Prishtina und Belgrad.
Die Lösung ist hier einfach!
Jan Hlavac (Olav1)
- 18.02.2012, 16:37 Uhr
Die Haltung der Bundesrepublik und der EU wird sich rächen!
Harry Russe (HR24)
- 16.02.2012, 13:09 Uhr
Kosovo ist kein Staat, sondern ein Verbrecher Syndikat
Christian Rumpf (ChrisWR)
- 16.02.2012, 11:42 Uhr
Die EU spielt mit dem Feuer ! Warum erpresst die EU Serbien mit dem
Abbruch ...
K. Peter Luecke (microplan2002)
- 16.02.2012, 09:26 Uhr