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Verteidigungsminister Jung „Ernstzunehmende Anschlagwarnung“

24.06.2007 ·  Während eines Besuchs von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in Kabul hat es nach Bundeswehrangaben eine Anschlagdrohung gegeben. Nach einer Geheimdienstwarnung seien die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden.

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Während eines Besuchs von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in Kabul hat es nach Bundeswehrangaben vom 6. Juni eine „ernst zu nehmende Anschlagwarnung“ gegeben. Ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur dpa, der Jung bei seinem Besuch in der afghanischen Hauptstadt begleitete, hatte damals berichtet, bei den kurzen Fahrten Jungs durch Kabul hätten Panzer den Konvoi geschützt. Soldaten gaben Anweisung, im Falle eines Angriffs im gesicherten Fahrzeug zu bleiben.

Auf der Rückfahrt zum Flughafen mussten Teile der Delegation in stärker gepanzerte Fahrzeuge umsteigen. Als Grund habe die Bundeswehr angegeben, dass es für eine der Straßen auf dem Weg eine „ernst zu nehmende Anschlagdrohung“ gegeben habe. Jungs Besuch in Kabul war aus Sicherheitsgründen wie üblich nicht angekündigt worden. Die „Bild am Sonntag“ berichtet, bereits beim Landeanflug auf Kabul seien entsprechende Geheimdienstwarnungen eingegangen. Jung sei nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Wochenende auf dpa-Anfrage, er werde den Bericht nicht kommentieren.

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