18.07.2012 · Der syrische Verteidigungsminister Daud Radschha und der Schwager von Präsident Assad sind bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Die Freie Syrische Armee und eine islamistische Gruppe bekannten sich zu dem Anschlag. Der UN-Sicherheitsrat verschob die Abstimmung über eine Syrien-Resolution.
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kämpfen offen auch gegen ihre eigenen Brüder" @ Bertram
von Steuben, genau.
Das können Sie u.a. nachlesen in dem Artikel von Dr. Aaidh
al-Qarni, Saudi-born Islamic preacher, in Asharq Alawsat vom 11.02.2010
, also lange vor dem Arabischen 'Frühling' !
Der Grund laut al-Qarni: "'All this is accompanied by hate-filled
indoctrination that causes young men to grow up full of anger and
agression and ready to brand their opponents as apostates. They bear
arms against their own societies and demonstrate an intention to kill
their own people". In den niederländischen Medien wird sogar
geflissentlich weggesteckt, daß in Syrien sehr wohl auch ein
'Stellvertreterkrieg' geführt wird zwischen das KSA (
Saudi-Arabien) und dem Iran. Saudi-Arabien wird kaum genannt und Islam
gar nicht.
Noch mal al-Qarni: "When will the siren proclaim the end of this
bloody tragedy that is unfolding in Muslim lands in the name of Islam,
buttressed by quotations from scriptures , and carried out by Muslim
hands ? "
Solange "Rebellen" in dieser Region immer noch als "Rebellen" bezeichnet werden...
...und nicht als das, was sie sind, nämlich islamische Fanatiker,
solange können sich alle an diesem Krieg nach ihrem Gusto beteiligen.
Wären es wirklich "Rebellen", hätte die "arme
unterdrückte Bevölkerung" schon längst Schluss mit
den "grausamen Unterdrückern" gemacht. Die
Militärkräfte in Ägypten hatten (und haben) einen
erheblich stärkeren Einfluss, als in jedem andern Land im nahen
Osten. Trotzdem gelang es der Bevölkerung, Mubarak zu stürzen.
Nur mit List und Tücke, mit fanatischem Auftreten, quasi durch die
Hintertür haben die Islamisten dort jetzt die Macht an sich
gerissen. Sicher gegen den Willen derer, die sich Freiheit durch die
Revolution erhofften. In Syrien jedoch kämpfen die mohammedanischen
Fanatiker offen auch gegen ihre eigenen Brüder; unterstützt
von allen, die sich einen Vorteil vom Regimewechsel erhoffen, und
unterstützt von den so zahlreichen dummschwätzenden
Gutmenschen, die immer noch glauben, hier eine ganz, ganz tolle
Friedensbewegung verfolgen zu dürfen...
Eine deutsche Berichterstattung die sich des Christenproblems annaehme ist nicht nachweisbar. Hier
in Italien ist es eigentlich nicht anders,
- nicht ohne Grund beklagte Berlusconi die linken (Print) Medien, die
ihn "abservieren" wollten.
Allerdings ist es im katholischen Italien dann doch nicht moeglich
gewisse Vorgaenge totzuschweigen. Das wenige das durchsickert laesst nur
den Schluss zu, dass sich in Syrien eine ethnische Saeuberung wenn nicht
ein Genozid an den Christen anbahnt.
Wenn Erdogan warnt vor einem 2ten Srbrenica, dann warne ich vor einem
2ten Armeniergenozid.
Uebrigens hatten es einige hundert Armenier nach der Ausrottung ihres
Volkes bis nach Syrien
geschafft, heute zaehlt die armenische Gemeinde in Syrien einige
10Tausend Mitglieder.
Und nun soll sich alles wiederholen?---
Merkel hat erst neulich Solidaritaet mit Israel zur Staatsraison
erklaert, jetzt moechte sie ein israelfeindliches islamistisches Regime
installieren helfen?
Papst Benedikt schweigt zum Schicksal der Roem. Unierten Christen!!!
Syriens
Der Westen hat fertig.
Um jeden Preis soll Assad und die Alewiten geschlagen werden, was nicht gelingen wird. Den Preis dafür zahlt die unschuldige Bevölkerung unter dem Mäntelchen Religionskrieg, was nur benutzt wird. Angestachelt wird das Morden vom Westen, um langfristig die Hegemonie in der Region zu erlangen, was ihr nicht gelingen und nie verziehen werden wird.
Jetzt weiss Assad, das auch engste Familienmitglieder getotet werden konnen ...
... und er weiss jetzt auch, das ganz plotzlich sich die Schlinge zuzieht und das kann mir garnicht schnell genug passieren und ganz plotzlich gibt sich Moskau emport, schockiert und verlangt, das ein Ende der Gewalt ... niemand in der Opposition wird noch ein Funken an Glaubwurdigkeit Moskau abgewinnen konnen und jetzt, ganz plotzlich begreift Moskau, das deren Einfluss auf das Assad-Regime immer mehr schwindet und das kann mir garnicht schnell genug passieren ...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 23:09 Uhr"Herr Hesse" die Opposition hat Damaskus schon erreicht, das haben Sie nämlich vergessen !
Sie wissen, je länger sich die Rebellen halten und weiter ausbreiten, desto geringer wird "ihre" Achse Moskau - Peking bestand haben, denn auch China ist bereits dabei, diese Greultaten des Assads-Regime nicht mehr länger hinzunehmen und auch das haben Sie vergessen zu schreiben, darüber hinaus verstehe ich ihren Beitrag nicht ganz. und bitte um Aufklärung, wenn Sie überhaupt eine haben. Der Druck der internationalen Gemeinschaft wächst jeden Tag auf Syrien, Russland und China und Syrien neigt sich dem Ende zu, China bedingt an zu wackeln und es bleibt nur noch Moskau übrig und Moskau kann es sich nicht leisten mit Gewalt Assad zu helfen, also ist der Sturz nur noch eine Frage von ein paar Monaten, wenn überhaupt das noch so lange dauert ...
@Peter Slater///////////////////"Moskau", "Moskau"!!!!!!!
"niemand in der Opposition wird noch ein Funken an Glaubwurdigkeit
Moskau abgewinnen konnen und jetzt, ganz plotzlich begreift Moskau, das
deren Einfluss auf das Assad-Regime immer mehr..."
"Moskau" faengt da an zu denken, wo Sie mit ihrem Latein am
Ende sind, verehrter Mr. Slater.
Mit ein bisschen Glueck werden "Moskau"+Peking eine Achse des
Guten bilden
und es erfuellt sich eine jahrhundertalte Prophezeiung, die alle
russischen Dichter immer wieder
beschworen haben: "Moskau"+ Russland als Beschuetzer,
Befreier+Vollender des Christentums"!!
Viele Gruesse
Man stelle sich doch einmal vor, ...
auf Politiker Israels oder der "westlichen Wertegemeinschaft"
hätte es einen derartigen Selbstmordanschlag gegeben ...
"Die Welt" wäre voller Beileidskundgebungen,
Solidaritätsbekundungen und Verurteilungen der "feigen und
hinterhältigen Tat" gewesen. Nun aber ...
Einst warfen Indianer den "Bleichgesichtern" vor, "mit
gespaltener Zunge" zu sprechen. Das ist weit über 100 Jahre
lang her, aber an der Verlogenheit und Doppelmoral der
"Bleichgesichter", nunmehr "westliche
Wertegemeinschaft", hat sich in diesen so vielen Jahren nichts
geändert ...
@ Bertram von Steuben Es gibt keinen Anlass für eine Beileidsbekundung.
Wenn man jemanden los werden will. Ich find es besser wenn man die Verantwortlichen trifft und nicht irgendwelche Mitläufer!
Eben, werter Klaus Keller...
warum, nach Ihrer schönen Analyse, warum dann keine
Beileidsbekundungen für den Tod eines Angehörigen eines
Staatsoberhauptes, der von mohammedanischen Fanatikern angegriffen wird?
Aber auch heute fahren noch deutsche Politiker zu den Castros und
lobpreisen Fidel und seinen Killer Che während andere dieses
verdammte Regime lieber heute als morgen beendet sähe.
Und ausländische Politiker lobpreisen Merkel, Tritti, Nahles und
Gabriel. Andere Liga, selbes Problem.
Unabhängig von den Taten, gibt es wohl ganz unterschiedliche
Ansichten über andere Politiker.
Ich sehe keine Doppelmoral, unterschiedliche Interessen allerdings
Ich habe nicht getrauert als Hussein starb, beim Tot von Bin Laden habe
ich mich tatsächlich gefreut. Um Gadafi habe ich nicht getrauert
und ich werde um Assad nicht trauern!
PS Ihre Indianer haben häufig genug Kriege gegeneinander
geführt und die Skalpierung war kein Akt der Nächsetenliebe.
Die von vielen gefeierte französische Revolution war auch ziemlich blutig.
Die meißten Opfer der kubanischen Revolution gab es dann unter
Catros Führung und der Massenmörder Che wird heute noch gefeiert.
Naja
Im Falle der Doppelmoral stimme ich zu,
aber wieso sollte es Beileidsbekundungen für Menschen geben,
die mehr Tote als jeder Gefängnisinsasse auf dem Gewissen haben.
Wer Gewalt sät...
Christ oder was sonst- wer sich für dieses blutrünsitge Regime
engagiert ist ein Feind des Volkes.
Wie geht man mit Feinden die Blut an den Händen haben um ?
So, jetzt hat Russland bald wieder einen Verbündeten verloren. Wann wird es kooperativ?
So hätten Sie sich das nicht vorgestellt, Herr Lawrow, oder? Statt
sich kooperativ zu zeigen, statt Assad über spezielle Kanäle
zur Aufgabe zu bewegen, muss wohl erst das gesamte syrische
"Kabinett" dran glauben? Aber sei's drum. Wer hat im Nahen
Osten denn schon noch den Durchblick?
Noch ist es nicht zu spät für Russland, zu kooperieren und
dafür ein "libysches" Syrien zu erhalten, was doch
immerhin noch besser ist, als wenn Saudi-Arabien und Katar die volle
Kontrolle übernehmen.
Verhandeln - mit wem?
Sie scheinen nicht so wirklich zu verstehen, was dies für Isreal
bedeuten würde. Die Halbwertszeit von SA und Quatar beträgt
bei einem ähnlich gut von Außen organisierten und
finanzierten Umsturz nur wenige Tage, da man das Wörtchen
"säkular" dort nicht einmal kennt. Finsteres Mittelalter
mit US-Barelldollar.
Im übrigen: Mit wem soll Russland denn "kooperieren"? Ist
das als Eingeständnis zu verstehen, dass die Ereignisse in Syrien
gar nicht vom dortigen Volk ausgehen?
Nur für mich zur Info: sprechen wir noch von Syrien oder schon von
Europa? Demokratie, die ja angeblich von den Aufständischen gewollt
ist, ist nicht auf Glaubens- oder Stammeszugehörigkeit aufgebaut.
Es gibt wechselnde Mehrheiten von Parteien, in die freie Menschen
eintreten. So wenisgtens ist - kurz umrissen - das Prinzip. Sie sprechen
der Diktatur das Wort.
ich versteh Sie nicht : "...mit welchem Recht sich die NATo eninmischt..."
.
Die NATO "mischt" sich in Syrien doch gerade eben
überhaupt nicht "ein".
.
Wie also kommen Sie deenn zu Ihrer Behauptung ?
sind ein Markenzeichen von Al Kaida.
Damit sind die Assassinen nach Syrien zurück gekehrt. So stelle ich
mir einen Bürgerkrieg um die Freiheit und Selbstbestimmung nicht
vor. Hier sind Werkzeuge eines falsch verstandenen Gottes am Werk. Eine
Entwicklung, die Frau Clinton zum Umdenken bringen sollte.
Einen indirekten Pakt zwischen Demokraten und Al Kaida darf es nicht
geben. Wir Deutschen sollten uns von diesem amerikansichen
Syrien-Abenteuer schleunigst distanzieren.
Zeit die Augen zu öffnen
Der Westen und die Demokraten haben Al Qaida erschaffen..
woher die Foristen ihre deziedierten Meinungen haben und auf welches Wissen sie diese gründen.
Minister Daud ist nicht der erste
und ganz sicher nicht der letzte in Syrien getötete Christ.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 20:34 UhrKein Kommentar !
Es sterben über 100 Menschen pro tage in Syrien darunter Kinder und
Frauen und Sie finden es wichtig welche Religion der einzelne Tote hat?
Kein Kommentar !
Das ist der normal Gang der Geschichte..
eine Minderheit kann keine Mehrheit unbegrenzt unterdrücken.Die
sunnitische Mehrheit wird zukünftig das Land regieren. Schade dass
viele es noch nicht einsehen.
Zur Zeit sind in der Türkei 20 Generäle, über 100 weitere
Offizier und 100 erte Soldaten mit fast 45 000 zivilien
Flüchtlingen meist sunnitsche Araber ,Kurden und Turkmenen. Das
Syrische Volk will Assad nicht.Er hätte vor Monaten auf das Volk
hören und tausende Menschenleben retten können.So hätte
er ein Rest positives gehabt.
Wo bleibt die Geschichte bei uns ?
Wir werden auch von einer Minderheit unterdrückt..
wird Sturm ernten.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.07.2012 15:17 Uhrklar
wir (westliche Länder) säen den Wind in Syrien
dann hoffen wir nur, dass Orkan in Gegenrichtung ausbleibt,
denn da wäre dann eine grössere Windmaschine dahinter.
Der Sturz Saddams verlief unerfreulich kostspielig, mit zu vielen Toten
auf der Seite der Alliierten. Und so ganz mag selbst die westliche
Presse und Öffentlichkeit nicht vergessen, wer die
bürgerkriegsähnlichen Zustände im Irak losgetreten hat.
Und auch der Streit vor Kriegsbeginn, man denke z.B. nur an all die
Flaschen guten französischen Weins die man auf den Strassen
ausgießen musste. Damit klar war, was von Kriegsunwilligen zu
halten ist.
Geschenkt, Syrien wird nun viel eleganter abgewickelt bzw. ins Chaos
gestürzt. Gegen die Diktatur Assads verhängt man Sanktionen,
ermuntert die Rebellen, lässt ihnen in der Türkei freie Hand
und die Bewaffnung erledigen Saudi-Arabien und Katar. Zwar auch
Diktaturen, aber die stehen auf der richtigen Seite.
Syrien ist bereits im Bürgerkrieg. Und je weniger wir sichtbar
damit zu tun haben, desto ruhiger stehen wir abseits, wenn jede
staatliche Autorität beseitigt ist und die verschiedenen Fraktionen
ein noch größeres Morden um die Macht beginnen.
@M.Wagner: Sehr kluge Frage. Die beste Lösung wäre, islamistische Terroristen nicht mit Waffen,
Logistik und Propaganda zu unterstützen. Dann verbliebe zwar noch immer ein gewisses Übel, doch wäre es weit weniger mörderisch und intolerant als der nun drohende Zustand für den sich "der Westen" so engagiert einsetzt, den er am liebsten wohl herbeibomben würde. Für mich sind islamistische Terroristen immer noch gefährlich, gleich ob in Afghanistan oder Syrien.
Man könnte diesen Vorfall auch als Massaker deklarieren ...
... und große moralische Empörung nach außen kehren.
Aber Nein, die Täter waren ja die "Guten". Das nennt sich
wohl asymmetrische Kriegsführung.
Ich denke westliche Geheimdienste spielen in dem Ganzen eine
überwältigende Rolle, wie schon in Libyen. Sie liefern Waffen,
und Informationen. Das Ziel ist es vor der Wahl in den USA Herrn Obama
gut dastehen zu lassen. Kollateralschäden, wie die völlig
absehbare flächendeckende Diskriminierung und Ermordung z.B von
Alewiten und Christen nach dem Sieg der Menschenrechtskrieger nimmt man
für die höheren Ziele gerne in Kauf.
Der Zweck heiligt mal wieder die Mittel. Apropos Mittel. Wir retten
neben ganz Südeuropa nun also auch Syrien? Wir haben es ja ...
So sehe ich das auch!
Die gleichen Weltverbesserer, die Hollywood für seine
Gut-gegen-Böse-Malerei verachten und immer für das
"Differenzieren" eintreten, suggerieren und propagieren hier
eben jenes billige, falsche Schwarz-Weiß-Denken. Wie vor einigen
Jahren als die UCK-Terroristen "Rebellen" genannt wurden und
wir Separationsbestrebungen angeblich nie unterstützen würden!
Nun sind in diesem Bürgerkrieg nationale, religiöse,
ethnische, und vor allem geo-strategische (Russland, USA, Saudi-Arabien,
Isarael, Iran!) Motive so divers, dass einem Außenstehenden
eigentlich überhaupt keine Bewertung oder Positionierung mehr
möglich ist, aber Berlin hat den Durchblick!
In Berlin und den ARD/ZDF-Redaktionen ist die moralische
Überlegenheit riesengroß und die Welt braucht uns im Kampf
für die "Solidarität" und den
"Weltfrieden". Am Deutschen Wesen soll Europ..ääh
die Welt genesen, schooon wieder??!?
Das Helfersyndrom hat Berlin fest im Griff, hat das etwa mit unserer
"historischen Verantwortung" zu tun...?
Es sind gnadenlose Terroristen die von der Türkei, Saudi Arabien und von den westlichen Mächten unterstützt und ausgebildet werden. Mein Schwager war bis vor 5 Tagen in Syrien und die Menschen leben friedlich ihren Alltag und nennen diese Geschehnisse als Terror gegen das Volk. Die meisten getöteten Terroristen sind nicht Syrer sondern Söldner von anderen Ländern, die von den fundementalisten bezahlt werden.
ob nun Herr Westerwelle ebenso "tief bestürzt" ist wie
sonst immer, und der Herr Ban noch dazu.
Offenbar ist die Bezeichnung "Terroristen" für die
Aufständler doch nicht so weit hergeholt.
Innerislamischer Krieg, Kalter Krieg 2.0 und Iran auf dem Weg zur Atommacht
Man kann sich nur wundern, wenn deutsche Medien hier immer noch von
einem Krieg Assads gegen das eigene Volk oder einem Bürgerkrieg in
Syrien berichten, wenn doch mit Blick auf das größere Bild
(siehe bspw. Bahrain - mehrheitlich schiitisch, Herrschaft sunnitisch)
längst klar ist, dass es hier vordergründig um den Konflikt
zwischen Sunniten (Türkei, Saudi-Arabien, etc.) und Schiiten (Iran,
Syrien - mehrheitlich sunnitisch, Herrschaft alawitsch/schiitisch) geht.
Mit welcher Doppelmoral die westliche Wertegemeinschaft NATO sich dann
noch in die Sache einmischt - schließlich gibt es ja den
gemeinsamen Feind Iran - ist ein Verrat an eben diesen Werten.
Welche Interessen wir haben ist offensichtlich:billiges Öl+Erdgas u.a.
-Syrien galt schon immer als Bösewicht also hinweg mit dem Assadclan.
-Wir konzentrieren uns in der Energiepolitik nicht auf die Reduzierung
von CO2(ÖL-Abhängigkeit inklusive) sondern machen allerlei
Unsinn der die Abhängigkeit von Öl+Gas eher steigert oder die
COReduktion teuer macht.
-Die religiöse Führung im Iran hat den Fehler gemacht ihren
Islam nicht auf modernere Füße zu stellen m.E.
-Man kann von Saudi-Arabien halten was man will. Das Öl ist
hervorragend und wird ausreichend gefördert.Wenn ein Saudi sein
Land verlassen will kann er das tun, so weit ich weis will gar
keiner.Die Saudis legen sich nicht mit dem Rest eder Welt an, da fehlt
der Größenwahn!
Irgend etwas muß den Saudi-Clan aber von den Assads unterscheiden.
ggf sind nur die Nahrungsmittel+Energiepreise in Syrien auf
höchstem Niveau! Das recht ggf als Katalysator.
PS Die Türkei als Regionalmacht dort finde ich gar nicht so
schlecht. Die Türkei zeigt wie Demokratie in einem islamischen Land
auch funktionieren kann