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Verletzung des israelischen Luftraums Abgeschossene Drohne stammt von der Hizbullah

 ·  Der Führer der radikal-libanesischen Schiitenbewegung Hizbullah, Hassan Nasrallah, hat zugegeben, vergangenen Samstag eine Aufklärungsdrohne nach Israel geschickt zu haben. Die Drohne war in die Nähe des Atomreaktors in Dimona gelangt, bevor sie abgeschossen wurde, sagte Nasrallah.

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© dapd Das unbemannte Fluggerät sei ein iranisches Modell und im Libanon montiert worden, sagte Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah.

Die radikale libanesische Schiitenbewegung Hizbullah hat sich dazu bekannt, eine Drohne nach Israel geschickt zu haben. Das Aufklärungsflugzeug war über viele wichtige Standorte geflogen, bevor es von der israelischen Luftwaffe entdeckt wurde, sagte Hizbullah-Anführer Hassan Nasrallah am Donnerstagabend im Fernsehen. Es wurde vergangene Woche im Süden Israels abgeschossen.

Das unbemannte Fluggerät sei ein iranisches Modell und im Libanon montiert worden. Die Drohne sei bis in die Nähe des hochgesicherten Atomreaktors in Dimona in der Negev-Wüste gelangt, sagte Nasrallah. Er kündigte weitere Drohnen-Flüge an.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die schiitische Hizbullah kurz vor der Ausstrahlung von Nasrallahs Ansprache beschuldigt, die Drohne nach Israel geschickt zu haben. Israel werde seine Grenzen „entschlossen“ verteidigen und „gegen jede Bedrohung“ vorgehen, sagte Netanjahu.

Die israelische Luftwaffe hatte die Drohne am Samstag südlich von Hebron am Rand der Negev-Wüste abgeschossen. Nach Medienberichten vermutete Israel bereits, dass die Hizbullah-Miliz sie mit iranischer Hilfe auf den Weg geschickt hat.

Im Juli 2006 hatte die israelische Armee schon einmal eine unbewaffnete Drohne der Hizbullah abgeschossen. Im April 2005 hatte eine Drohne der Hizbullah den Norden Israels überflogen, wurde aber nicht abgeschossen.

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Von Günther Nonnenmacher

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