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Vereinigte Staaten Senat drängt Obama zu weiteren Schritten gegen Iran

 ·  Der amerikanische Senat hat Präsident Obama aufgefordert, weitere Schritte gegen das iranische Atomprogramm einzuleiten. In einer Resolution heißt es, Washington solle alles tun, um zu verhindern, dass Iran Nuklearwaffen entwickle. Desweiteren billigte der Senat den neuen Bundeshaushalt.

Artikel Lesermeinungen (11)

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Klaus Letis

Der Iran ist seit Jahrzehnten eigendliche Problem in Nahen Osten

Und es geht auch um die Sicherheit Europas

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 24.09.2012 10:19 Uhr

Hr.Dörmann, Sie schreiben am Thema vorbei.

Wir diskutieren mit Hr.Busse den Sturz von Saddam Hussein im Jahr 2003 als Parallele zu einem möglichen und erhofften Tyrannensturz in Syrien.

Die Befreiung Kuwaits durch USA / GB/ und ein wenig F und Zurückschlagung von Saddams Truppen aus dem Kuwait mit UNO Mandat ist nicht das Thema hier. Es mag sein, dass die Saddams Armee hohe Verluste erlitten hat, aber so ist es wenn man fremde Länder überfällt und ausbeutet. Ist nichts mehr hinzuzufügen. Falls Ihnen die irakischen Schäden bei der Befreiung von Kuwait zu hoch sind, dann wenden Sie sich an die UNO.

Es war für Deutschland möglich sich an dieser Befreiungsaktion zu beteiligen, dann könnte Deutschland es zeigen und es besser machen. Falls Ihnen Befreiung eines Landes eines ein Fremdwort ist (an sich in Deutschland unbekannt), brauchen Sie sich an Diskussion nicht zu beteiligen.

Wenn es Ihnen sehr daran liegt die Kriegsschäden aufzulisten, dann können Sie deutschen Schäden im 2.WK mit gleicher Gründlichkeit aufstellen.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 23.09.2012 21:07 Uhr

Hr.Busse –wenn Sie mit mir diskutieren wollen, dann bitte mit handfesten Informationen

Im Irak waren insg. 120 Tote zu beklagen, grundsätzlich durch Terroranschläge und innerirakische Kämpfe. Die Allierten Invasion im Frühjahr 2003 hatte „nur“ ca. 2000 irakische Soldaten und ca. 2000 Zivilisten zur Folge. Dann war der Saddam weg. Die Infrastruktur war wenig zerstört, da, wie Sie sicherlich beobachtet haben, brannten die Straßenlampen in Bagdad kurz bis zur Einnahme der Stadt durch die Amerikaner. Außerdem gab es keine besondere Infrastruktur in Irak. Deutschland war gebeten auch was für den Wandel in Irak zu tun, statt Besserwissereien ist da nichts Gescheites gekommen. Und da Diktatoren zu stürzen sind steht nicht zur Diskussion. Irak behauptet sich als eine Republik. Somit stimmt das Ergebnis.
In Syrien haben wir bereits zig tausende Tote und keine Lösung in Sicht. Die Aufständischen/ die Opposition ist gut beraten sich auf keine Waffestillstände einzulassen, da diese dann einfach weggemordet werden.
Und auf die UNO ist wie immer ein Verlas.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 23.09.2012 19:45 Uhr

Waffenstillstand mit Assad ist nicht erreichbar und kommt nicht in Frage

da dann das Morden an der Opposition weiter gehen würde. Die UNO-Waffenstillstände haben das bestätigt.

Die einzige Lösung ist der Weggang (egal auf welche Art und Weise) von Assad.

Die andere Lösung wäre eine Besetzung des Landes durch Koalition der Willigen unter amerikanischer Führung - hat in Deutschland und in Irak funktioniert. Nun warum sollen die Amerikaner schon wieder den Hinterteil aufreißen, einen enormen Aufwand treiben, ein Land befrieden und sich gleichzeitig von nichtstuenden Friedensstifter beschimpfen lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 20:16 Uhr
Günter Busse

Ja, einen Waffenstillstand wird von den Rebellen

abgelehnt.
Diese hoffen mit der Förderung und Unterstützung des Westens und der arabischen Diktaturen
auf eine militärische Lösung.
Mit dieser Unterstützung heizen der Westen und die arabischen Diktaturen den Bürgerkrieg an.
.
Ob das im Irak funktioniert hat? Nun wenn man die Zerstörung des Irak und hunderttausende
Tote und Millionen Flüchtlinge befürwortet......
Ach ja, und der Kriegsgrund waren die weltweite Bedrohung durch Massenvernichtungsmittel....

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Norman Reppingen

Akteure, die den Inhalt des Nichtverbreitungsvertrages nicht kennen,

oder nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen,
sollten sich auch nicht an entsprechenden Debatten beteiligen.
Jeder Unterzeichnerstaat hat ein Recht auf technische Unterstützung bei der Urananreicherung.
Ferner ist eine Modernisierung und Erweiterung der Arsenale, wie sie z.B. von Frankreich, Großbritannien und den USA betrieben wird, nach dem NVV _ILLEGAL_. Des Weiteren besitzt Israel ein Arsenal, ohne den Sperrvertrag unterzeichnet zu haben. Jedwede Angriffspläne dürften sich also demzufolge nicht zuerst gegen den Iran richten. Zumal Ahmadinejad wohl der am häufigsten falsch übersetzte Politiker aller Zeiten sein dürfte (und nicht mehr lange im Amt ist).

Der Umstand dass Rand Paul als Einziger gegen dieses "Ermächtigungsgesetz" gestimmt hat, in dem auf die verfassungsgemäße Macht des US-Präsidenten hingewiesen wird, alleine einen Krieg erklären zu können (seit 2002 in USA geltendes Recht) sollte uns als Signal dienen, darüber nachzudenken auf Abstand zu den USA zu gehen.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 23.09.2012 11:34 Uhr

Hr.Busse, woher kommen Ihre Sorgen ?

Wenn eine pro-westliche Regierung in Syrien regiert, dann wird sie demokratische Züge haben müssen, weil der Westen im Grundsatz demokratisch ist. Das müsste doch richtig sein.

Haben Sie einen Lösungsvorschlag für das syrische und auch für das iranische Problem ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 16:39 Uhr
Günter Busse

Pro-westlich heißt nicht unbedingt demokratisch,

wie SaudiArabien und Bahrein zeigen. In Bahrein wurde doch gerade der dortige "arabische"
Frühling mit Saudi-Hilfe unterdrückt.
Und das der Einmarsch des westlichen Militärs im Irak und in Afghanistan zu demokratischen
Verhältnisse geführt hat, kann man doch nicht behaupten, oder?
.
Ein Lösungsvorschlag für Syrien? Mein Vorschlag wäre ein Waffenstillstand zwischen den bewaffneten Rebellen und der staatlichen Armee.
Und für den Iran? Da sollte der Westen dem Iran doch das Recht aus zivile Nutzung der Kernenergie zugestehen, dazu gehört übrigens auch die Anreicherung von Uran.
Solange der Westen dem Iran dessen Rechte aus dem Sperrvertrag abspricht, zündelt der Westen eben fleißig mit.

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Günter Busse

Wenn in Syrien eine prowestliche Regierung

per Bürgerkrieg die Macht übernommen hat ist der Iran dran.
Dann wird man sehr schnell feststellen, das der Iran jetzt angegriffen werden muss,
weil er sonst die Bombe fertig gebaut hat. Beweise wird man bestimmt (wieder) vorlegen.
Der Iran kann dann machen, was er will, es wird ihm alles nichts mehr nützen.
Saddam Hussein hat ja auch immer die Existenz von Massenvernichtungswaffen
abgestritten - er sagte die Wahrheit, im Gegensatz zu Bush und Blair.

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Kobech Franz

Der lange Schatten des George W. Bush jr.?!

Das beherrschende Thema der westl. Finanz- und Eurokrise läßt den aktuellen Beschluss des US-Senates nur als eine Randnotiz aktueller Tagespolitik erscheinen, die indes dessen eigentliche Brisanz verschleiert!

Knapp 10 Jahre ist es her, als der Erdölstaat Irak unter dem widerlegten Vorwand eines angebl. geplanten Angriffs mit Massenvernichtungswaffen von der USA und der "Koalition der Willigen" ohne UN-Mandat zusammengebombt wurde und damit dem Terrorismus eine allgegenwärtige 'Blütezeit' verschaffte.

Nach dem gleichen Muster wird seit Jahren ein handfester Kriegsgrund gegen den Erdöl- und Erdgasstaat Iran gesucht, wiederum 'vermutend, glauben machend', dass der Iran Atomwaffen produziere.

Aber selbst wenn; könnte es sein, dass der Iran nur dem Beisp. Nord-Koreas folgt, das sich heute sicher sein kann, von den USA niemals angegriffen zu werden?

Und wer hat denn als einziger Staat je Atombomben abgeworfen? Doch nur die USA, unser aller 'demokratisches Vorbild'!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 11:40 Uhr
Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 23.09.2012 11:40 Uhr

Hr.Franz

Wenn der Obama das gleiche tut wie der Bush, dann kann es nur heißen, dass der Bush richtig gehandelt hatte.

Die Allierten im Irak (insg. ca. 36 Nationen, davon die meisten EU-Nationen) haben seit Okt.2003 einen UNO Mandat. Sie wissen, die UNO ist häufig träge.

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