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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vereinigte Staaten Schwarzenegger bleibt Gouverneur von Kalifornien

08.11.2006 ·  Der gebürtige Österreicher ist mit klarer Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden. Mit größerem Vorsprung als erwartet setzte sich der 59 Jahre alte Republikaner gegen seinen demokratischen Herausforderer Phil Angelides durch.

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Klarer Wahlsieg für Arnold Schwarzenegger in Kalifornien: Der gebürtige Österreicher ist bei der Wahl des Gouverneurs in amerikanischen Bundesstaat im Amt bestätigt worden. Mit größerem Vorsprung als erwartet setzte sich der 59 Jahre alte Republikaner gegen seinen demokratischen Herausforderer Phil Angelides durch.

Nach Hochrechnungen in der Wahlnacht sicherte sich der frühere Hollywoodstar über 60 Prozent der Stimmen. „Ich liebe Fortsetzungen“, scherzte Schwarzenegger vor seinen Anhängern in Beverly Hills. Er wolle seine enge Zusammenarbeit mit den Demokraten im kalifornischen Parlament in den kommenden vier Jahren fortsetzen, versprach der Republikaner.

Fehler eingestanden

Mit seinem umweltfreundlich-moderaten Programm hatte Schwarzenegger viele Wähler in dem liberalen Westküstenstaat für sich gewinnen können. Der Ehemann von Maria Shriver, einer Demokratin aus der Kennedy-Familie, hatte 2003 im Rahmen einer außerordentlichen „Recall“-Wahl den demokratischen Gouverneur Gray Davis abgelöst.

Bei einer Sonderabstimmung zu einem Reformpaket im letzten Herbst mußte Schwarzenegger aber eine schwere Niederlage einstecken. Seine Beliebtheit rutschte auf einen Tiefpunkt. Schwarzenegger gestand Fehler ein und setzte auf eine enge Zusammenarbeit mit der demokratischen Mehrheit im Parlament. Zusammen einigten sie sich auf eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, auf Milliardeninvestitionen für Infrastruktur-Projekte und auf das schärfste Gesetz aller amerikanischen Bundesstaaten zur Reduzierung von Treibhausgasen. Schwarzenegger grenzte sich in den letzten Monaten auch stärker von der Linie seines Parteifreundes George W. Bush ab.

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