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Vereinigte Staaten Petraeus soll angeblich Nato-Oberbefehlshaber werden

21.01.2008 ·  Das amerikanische Verteidigungsministerium erwägt nach Medienberichten angeblich, den amerikanischen Truppenbefehlshaber im Irak, David Petraeus, für das Amt des Nato-Oberkommandierenden zu nominieren. Der General sei ein „Kandidat für den Job“.

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Das Pentagon erwägt angeblich, den amerikanischen Truppenbefehlshaber im Irak, David Petraeus, zum Nato-Oberkommandierenden zu machen. Wie die „New York Times“ am Montag unter Berufung auf einen hochrangigen Ministeriumsbeamten berichtete, wird darüber nachgedacht, Petraeus (55) so frühzeitig für das neue Amt zu nominieren, dass er noch vom derzeitigen Senat bestätigt werden könne.

Im November wird in den Vereinigten Staaten nicht nur der nächste Präsident gewählt, sondern auch ein neuer Kongress. Wegen der Wahlen gibt es für Senat und Abgeordnetenhaus ab Ende September eine Sitzungspause. Der Zeitung zufolge denkt das Pentagon daran, Petraeus nach seiner etwaigen Berufung aber noch einige Monate im Irak zu belassen, um dortige Fortschritte bei der Eindämmung der Gewalt nicht zu gefährden.

Er solle seinen möglichen neuen Posten als Nachfolger des bisherigen Nato-Oberbefehlshaber John Craddock aber auf jeden Fall antreten, bevor der neue Präsident im Januar 2009 sein Amt übernimmt. Der General sei ein „Kandidat für den Job“, zitierte das Blatt den Pentagonbeamten. „Aber es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, auch nicht über den Zeitpunkt.“

Als mögliche Nachfolger von Petraeus gelten der „New York Times“ zufolge Stanley McChrystal, der bisher für geheime Sondereinsätze im Irak zuständig ist, sowie Peter Chiarelli, der frühere Vizekommandierende im Irak und Berater von Verteidigungsminister Robert Gates.

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