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Vereinigte Staaten Obama hat noch immer keinen Handelsminister

13.02.2009 ·  Neuerliche Schlappe für den amerikanischen Präsidenten: Der republikanische Senator Judd Gregg, Obamas Wunschkandidat für den Posten des Handelsministers, hat seine Kandidatur wegen politischer Differenzen überrraschend zurückgezogen.

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Der amerikanische Präsident Barack Obama muss erneut nach einem Handelsminister suchen. Der von ihm für den Posten nominierte Republikaner Judd Gregg (61) zog am Donnerstag wegen grundlegender Differenzen überraschend seine Kandidatur für den Posten zurück. Dabei verwies er unter anderem auf Obamas Konjunkturprogramm, das voraussichtlich an diesem Freitag gegen den nahezu geschlossenen Widerstand der Republikaner verabschiedet wird.

Obama hatte zunächst den Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, für den Handelsminister-Posten nominiert. Der Demokrat hatte dann aber wegen laufender Ermittlungen in seinem Heimatstaat wegen möglicher Korruption bei der Vergabe von Regierungsgeschäften abgewinkt.

In einem Schreiben an Obama würdigte Gregg insbesondere die generelle Bereitschaft des Präsidenten zur Zusammenarbeit mit den Republikanern. Zugleich erklärte er jedoch, es sei ihm klar geworden, dass es in wichtigen Fragen große Differenzen gebe, die ihn in eine nicht zu lösende Konfliktsituation brächten. „Wir arbeiten in vielen kritischen Politikbereichen von verschiedenen Sichtweisen aus“, erklärte Gregg, der nach Verteidigungsminister Robert Gates und Verkehrsminister Ray LaHood der dritte Republikaner in Obamas Kabinett gewesen wäre. Demnach gab es auch Differenzen in der Frage, wer die für 2010 anstehende Volkszählung in den Vereinigten Staaten ausrichten soll. Bisher war dies dem Sender CNN zufolge stets das Handelsministerium.

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