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Sonntag, 19. Februar 2012
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Vereinigte Staaten Geiselnahme in Clintons Wahlkampfbüro beendet

01.12.2007 ·  Ein bewaffneter Mann hat in einem Wahlkampfbüro der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire mehrere Menschen in seine Gewalt gebracht und zwei Stunden lang festgehalten. Clinton selbst war nicht im Büro.

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Nach einer Geiselnahme in einem Wahlkampfbüro von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sind CNN zufolge beide Geiseln freigelassen worden. Der Sender berief sich am Freitag auf die örtliche Polizei im Bundesstaat New Hampshire. Ein Mann hatte die Personen zuvor in seine Gewalt gebracht und erklärt, er habe eine Bombe. Der Mann befinde sich aber immer noch im Gebäude.

Hillary Clinton selbst war zur Stunde nicht in Rochester. Die Präsidentschaftskandidatin wurde zu einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Virginia erwartet, die sie aber aufgrund der Ereignisse absagte. „Wir sind in engem Kontakt mit den Behörden und verhalten uns nach deren Anweisung“, teilte Clinton in einer Presseerklärung mit. „Wir werden zu gegebener Zeit weitere Details bekanntgeben.“

Büro von Obama vorsorglich evakuiert

Der etwa 40 Jahre alte Geiselnehmer habe erklärt, er trage einen Sprengstoffgürtel am Körper. Die Umgebung des Gebäudes, darunter eine Schule, sei evakuiert worden. Eine Spezialeinheit der Polizei verstärke die Einsatzkräfte vor Ort. Auch das Büro des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama wurde vorsorglich evakuiert, sagte ein Sprecher Obamas. Es befindet sich in der Nähe von dem Clintons.

Der Täter hat dem Bericht zufolge mindestens zwei Geiseln in seiner Gewalt. Es handele sich um Wahlkampfhelfer. Kurz zuvor habe der Mann bereits eine Mutter mit ihrem Kind freigelassen. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Völlig unklar ist, ob der Täter Forderungen stellt oder was das Motiv für die Geiselnahme ist.

Ein leitender Wahlkampfmanager Clintons in New Hampshire, Bill Shaheen,sagte, zwei Helfer seien in der Gewalt des Mannes. Eine Frau namens Lettie Tzitzik sagte im Fernsehsender WMUR, sie habe mit der Mutter gesprochen, die von dem Täter freigelassen worden sei. „Sie sagte, Sie müssen 911 (den Notruf) anrufen. Gerade ist ein Mann in das Clinton-Büro gegangen, hat seinen Mantel geöffnet und uns eine Bombe gezeigt, die mit Pflaster auf seine Brust geklebt ist.“

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