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Vereinigte Staaten Bürgerrechtler klagen im Fall Masri gegen die CIA

06.12.2005 ·  Wegen der angeblichen Entführung des Deutschen Khaled al Masri hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union den Geheimdienst CIA verklagt. Masri durfte nicht zur Pressekonferenz einreisen.

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Wegen der Verschleppung des Deutschen Khaled al Masri in ein afghanisches Gefängnis hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) Klage gegen den Geheimdienst CIA erhoben.

Darin werde dem früheren CIA-Chef George Tenet vorgeworfen, amerikanisches Recht und internationales Menschenrecht verletzt zu haben, teilte die ACLU am Dienstag in Washington mit.

Einreise nach Amerika verweigert

Al Masri war nach eigenen Angaben an Silvester 2003 wegen einer Verwechslung als Terrorverdächtiger vom amerikanischen Geheimdienst CIA verschleppt worden. (Siehe auch: Terrorfahndung: Eine unfreiwillige Reise nach Afghanistan)

Die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice hatte nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in Berlin Fehler der CIA angedeutet. Sie hatte zuvor mit Frau Merkel über den Fall Masri gesprochen. (Siehe auch: Rice will mögliche „Fehler“ der CIA „korrigieren“)

Nach Angaben von Masris Anwalt Manfred Gnjidic wurde seinem Mandanten die Einreise zu der ACLU-Pressekonferenz in die Vereinigten Staaten verwehrt. Masri sei am Flughafen von Atlanta im Bundesstaat Georgia abgepaßt und nach Deutschland zurückgeschickt worden. Der Beamte der Einwanderungsbehörde habe keine Begründung genannt.

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