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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Unabhängigkeit Völkerrechtliche Drehbücher für das Kosovo

 ·  Die noch zu Serbien gehörende Provinz wird bald ihre Unabhängigkeit erklären. Der Westen wird den neuen Staat anerkennen - aber wie und wann soll er das tun? Taktisch klug wäre es, die serbischen Parlamentswahlen abzuwarten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Genc Rama
Genc Rama (gencrama) - 07.12.2007 15:45 Uhr

Völkerrechtlich

@ Rüger:
Diese Resulition galt für Kosovo innerhalb des Staates Jugoslawien. Diesen Staat Jugoslawien gibt es bekanntlich nicht mehr .....soviel zu 1244

2 ). Ein Land jemanden zu verschenken nur weil dort "deren" Kirchen und Urnen aufbewahrt werden ist auch Volkerrechtlich ein Verbrechen. Die nachweislich nicht von den Serben gebaut wurden...Sie gehören auch nicht dem Staat kosovo sondern stehen und unter UN-Kulturerbe...

3) Verbrechen auf Völker: Stichpunkt Srebrenica. Gerne können sie von mir noch mehr Informationen über Verbrechen auf Balkan erhalten und evtl sehen Sie das das mal aus anderen Blickwinkel.

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Slavisa Djurdjevic

unabhängiges Kosovo @ Leser Rüger

Ich denke Herr Rüger bringt das ganze auf den Punkt. Dreh- und Angelpunkt ist das völkerrechtswidrige Verhalten des Westens bei einer Anerkennung der Unabhängigkleit Kosovo und Metohiens. Dies lässt sich weder durch vermeintlich ungerechtes Verhalten Serbiens in der Vergangenheit, noch durch den allgemeinen Wunsch der Albaner nach Unabhängigkeit begründen (im übrigen besteht dieser Wunsch nach Unabhängigkeit (sprich Zusammenschluß mit Albanien) schon immer und hat rein gar nichts mit den Geschehnissen der 90er Jahre zu tun). Bedenken sollte man dabei auch wie es überhaupt dazu kam, dass der Westen (sprich die USA) überhaupt diesen Prozeß zum Laufen brachten. Die anfänglich noch herrschende Auffassung "Standards vor Status" wurde nach den Ausschreitungen 2004 und weiterer GewaltANDROHUNGEN seitens der Albaner plötzlich in "Status vor Standards" gewandelt. Bis dahin war mir völlig unbekannt, dass sich der Westen erpressen läßt. Er tut es doch, es muss eben nur ins Konzept passen.

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SHPEND JUSUFI

@Andreas Rüger

Serbien hat diese Gesetze gebrochen, als es Kosovo die Autonomie entzog! Also sind diese Gesetze für nichtig erklärt worden! Sie können nicht im Kosovo Anwendung finden, weil dieser Akt der Serben illegal war!

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Andreas Rüger
Andreas Rüger (Mokkle) - 05.12.2007 13:04 Uhr

Ein unabhängiger Kosovo wäre völkerrechtswidrig und illegal!

Man kann es drehen und wenden wie man will! Ein unabhängiger Kosovo verstößt gegen geltendes Völkerrecht und ist ein illegaler Akt gegen bestehende international anerkannte Gesetze und Resolutionen der Vereinten Nationen! Und selbst wenn die USA und 25 EU-Staaten die Unabhängigkeit anerkennen, bleibt es gesetzeswidrig! Man kann einem souveränen Staat wie Serbien nicht einfach mal so ca. 15% seines Staatsterritoriums entreißen und einer anderen Volksgruppe schenken, nur weil diese in diesem Gebiet die Bevölkerungsmehrheit stellt und sich so sehr die Unabhängigkeit wünscht oder weil es der internationalen Gemeinschaft (geo-)politisch ins Konzept passen würde! Auch wenn Belgrad schon jetzt de facto im Kosovo kaum noch Einfluß hat, gehört de jure der Kosovo zu Serbien!
Abgesehen davon, dass ein der Kosovo auch in 10 Jahren ohne EU-Milliarden überhaupt nicht lebensfähig wäre, können die Kosovo-Albaner noch nicht einmal die Allermindesten Anforderungen, die man an einen Staat zu stellen hat, erfüllen. Zum Allermindesten gehört wohl, dass nicht ganze Volksgruppen eingepfercht in Ghettos und Enklaven "leben" müssen, bei sonstiger Gefahr für Leib und Leben und das serb. Kinder von Soldaten beschützt in die Schule begleitet werden müssen.

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Peter Slater

erfolgreiche verhandlungen geboten

Also ein unabhangiges Kosovo ware durchaus denkbar, nur muss dies mit Einverstandnis aus Belgard kommen, sonst steht eine neue Kriegsgefahr auf dem Amselfeld auf der Tagesordnung. Es muss geduldig und nochmals geduldig verhandelt werden und Vergleiche mit dem moglichen Staat Palestina an der Seite Israels ist unsinnig, denn eine Unabhangigkeit Palestinas ist nicht im strategischem Interesse Isreals und der USA. Serbien kann durchaus eine Mitgliedschaft in der EU schmackhaft gemacht werden, wenn sie eine Unabhangigkeits des Kosovos akzeptieren, damit ware auch eine mogliche und neue Kriegsgefahr gebannt.

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Pashk Ceta

Drehbuch ohne Ende

Man könnte das Buch mit weiteren Verhandlungen füllen, jedoch wird das Ergebniss weiterhin gleich bleiben. Die Meinungen liegen zu weit auseinander, so dass es nun doch zu einer europäischen Lösung kommt. Es gibt kein besseres Beispiel für Demokratie, denn die Mehrheit der europäischen Mitgliedsstaaten ist für die Unabhängigkeit und sie sind sicher, dass hierdurch der Frieden gesichert werden kann. Es ist wie in der Ehe, in dem es anfänglich zu Streit kommt und irgendwann der eine per Gewalt seine Meinung durchsetzten möchte. Nun steht der eine vorm Richter und verlang sein ganzes Vermögen und teilt dem anderen mit, dass sie sich nicht anstellen soll, da ein weiterleben bestimmt möglich sei. Diese Meinungen werden ewig gleich bleiben, denn keiner rückt von seiner Position ab. Besser wäre eine Entschuldigung gewesen, denn dann erkennt man seine Fehler an und weiss, dass man diese in Zukunft unterlassen sollte. Nun wird Europa sich um diese Region kümmern und ich bin guter Dinge, denn es nach dem 2 Weltkrieg war die Situation aussichtloser als die im Kosovo und Europa wird mit diesem kleinen Land besser fertig.
Am Ende müssen alle in die Zukunft schauen und neue Wege gehen, der eine findet sein Glück.

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SHPEND JUSUFI

Es sollte ein Ende haben

Wie lange mussten die Kosovaren auf andere achten? Sie wurden erniedrigt, gedemütigt und vergewaltigt und Klaus Kinkel hatte nur das zu sagen: ,, Es ist die innere Angelegenheit Jugoslawiens". Egal wo Wahlen gehalten werden, die Kosovaren sollten nicht mehr warten. Es ist schlussendlich die Zeit gekommen ein grausames Kapitel zu schließen, das wohl viele Europäer nur dunkel in Erinnerung zu haben scheinen, wenn man ihre Statements hört. Die Kosovaren haben es den Serben über zwei Dekaden lang versucht klar zu machen, dass dem Kosovo die Unabhängigkeit zusteht; zuerst auf die friedliche Art und dann mit Gewalt. Hashim Thaci ist gut beraten jetzt dem Ganzen ein Ende zu setzen und zu sagen: ,, Lasst mein Volk gehen!"

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gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 04.12.2007 22:25 Uhr

Statt Drehbücher bitte politische Erfolge für Serbien produzieren...

Es ist völlig egal, was mit dem "Dauer-Alimenten-Empfänger" Kosovo passiert - denn dieses Land ist nicht alleine - ohne dauerhafte Geldzuwendungen der EU - überlebensfähig. Viel wichtiger ist eine zukunftsorientierte Politik für Serbien, die es den westlich orientierten Politikern und dem darbenden Volk ermöglicht, am wirtschaftlichen und damit gesellschaftlich grundlegendem Erfolg teilzunehmen. Alleine dieses ermöglicht es auch, den latent in Serbien vorhandenen Nationalismus und die Abkehr von westlichen und europäischen Grundwerten in der Bevölkerung zu stoppen bzw. einzudämmen. Wird Serbien jetzt in Stich gelassen, erhält die Zuwendung zu Russland - nach dem katastrophalen Wahlergebnis noch dramatischer - neuen Anschub - eine Integration Serbiens nach West-Europa wird auf lange Zeit ein Traum bleiben. Die Nationalisten und politischen Blindgänger in Serbien dürfen bei der Wahl im Jahr 2008 keine Mehrheiten erreichen. Das ist die Aufgabe, vor der Europa jetzt steht. Kosovo braucht also keine "Drehbücher". Statt dessen die "Scheckbücher" der EU - und damit aller Steuerzahler.

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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