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UN-Konferenz Syrien, Iran und Nordkorea blockieren Abkommen zum Waffenhandel

 ·  Syrien, Nordkorea und Iran haben mit ihrem Einspruch bei der UN-Konferenz eine Regulierung des internationalen Waffenhandels scheitern lassen. Amnesty International bezeichnete die Blockade als „unverschämt“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)
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Dirk  Lehmann

Irgendwie erinnert mich das an die berüchtigte Rede von Collin Powell vor der UNO 2003...

.... für die er sich - jetzt, 10 Jahre, 1 Billion sinnlos ausgegebener Dollar und einige Hunderttausend Tote weiter - seiner eigenen Aussage nach schämt.

Die USA gehören ebenfalls zu den übelsten WAffenhändlern an menschenverachtende (Diktator-)Regierungen. Die Lieferliste der US-WAffenindustrie liest sich gewissermaßen wie das "who-is-who" der Diktaturen dieser Welt.
Die einzigen Diktaturen, die die USA nicht beliefern, sind diejenigen, die bereits anderweitig vergeben sind.

Sadam Hussein gehörte auch zu den Nutznießern der USA - solange er noch völkerrechtswidrige Kriege (auch mit Giftgas in den Sümpfen von BASRA) gegen den Iran führte (auf beiden seiten insgesamt ca. 1 Mio Tote) war er ihr Liebling, auch die GAsangriffe auf kurdische Dörfer spielten für die USA keine Rolle, ebensowenig die gerne belieferten, blutigen südamerikanischen Diktaturen.

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Dirk  Lehmann

irgendwie erinnert mich das entfernt an die "legendäre" Rede von Collin Powell vor der UNO 2003...

.... für die er sich - jetzt, 10 Jahre, 1 Billion sinnlos ausgegebener Dollar und einige Hunderttausend Tote weiter - seiner eigenen Aussage nach schämt.

Die USA gehören ebenfalls zu den übelsten WAffenhändlern an menschenverachtende (Diktator-)Regierungen. Die Lieferliste der US-WAffenindustrie liest sich gewissermaßen wie das "who-is-who" der Diktaturen dieser Welt.
Die einzigen Diktaturen, die die USA nicht beliefern, sind diejenigen, die bereits anderweitig vergeben sind.

Sadam Hussein gehörte auch zu den Nutznießern der USA - solange er noch völkerrechtswidrige Kriege (auch mit Giftgas in den Sümpfen von BASRA) gegen den Iran führte (auf beiden seiten insgesamt ca. 1 Mio Tote) war er ihr Liebling, auch die GAsangriffe auf kurdische Dörfer spielten für die USA keine Rolle, ebensowenig die gerne belieferten, in Blut watenden südamerikanischen Diktaturen.

Diese "Initiative" zeigt nur,daß die Belieferung der muslimischen Söldner in Syrien durch den Westen jetzt abgeschlossen ist

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Maria Fischer

Den Bürger, die Bürgerin "für dumm verkaufen"

Weshalb?! Wann erfolgt die nächste Waffenlieferung ins "heilige Land". Nach Palästina. Liefert die deutsche Bundesregierung nicht regelmäßig Waffen nach Israel. Waffen, die gegen Zivilpersonen eingesetzt werden. Siehe Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung.

Die Amerikaner und Engländer sind da auch nicht besser.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 29.03.2013 17:40 Uhr

Da werden die Boecke zum Gaertner gemacht:

Regulierungen des Waffenhandels sind stets so gewesen,dass die USA,ihre
kriegswilligen Mitstreiter und Vollzugsorgane,wie leider auch die BRD,mit Kriegsgeraetschaften Frieden,Freiheit,Demokratie,Menschenrechten und moralischen Prinzipien zum Durchbruch verhelfen durften.Paradebeispiele dafuer sind Việt Nam,der Irak und Libyen.
Kritik daran ist selbstverstaendlich verboten;das waere ja Blasphemie!

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Heinz Bohne
Heinz Bohne (hbrune) - 29.03.2013 16:21 Uhr

Wie sieht das "Abkommen" denn aus?

Es wäre in jedem Fall dienlich, wenn der Inhalt eines solchen Vertrag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass dann, nachdem waffenkritische Fachleute den Inhalt kennen, noch jede Menge zusätzlicher Paragraphen aufgenommen werden müssten.

Ob einem solchen Vertrag dann noch die großen Exporteure zustimmen werden kann in höchstem Maße bezweifelt werden.

Also ist es einfacher zu bahaupten, dass die drei unbestrittenen "Schurkenländer" den Vertrag boykottieren.

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Andreas Kirsch

Die größten Waffenexporteure

USA - 30% Anteil am Weltmarkt

Russland - 23% Anteil am Weltmarkt

Europa - 40% Anteil am Weltmarkt

wollen den Markt untereinander fair aufteilen.

Da läuft unsere Propagandamaschinerie natürlich auf Hochtouren: "die bösen, bösen Länder Syrien, Iran, Nordkorea...."

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Alfred Vomberg

Selbstentlarvung?

Amnesty International verliert mit solch lauten Tönen seine Glaubwürdigkeit.
Diese Organisation lebte vom Glauben an ihre unabhängigen, unparteiischen Einsatz für die Menschenrechte.
Nachdem nun die militärische Aufrüstung der Rebellen in Syrien ein offenes Geheimnis ist, hinterlässt es einen schlechten Geschmack, wenn man der syrischen Regierung Unverschämtheit vorwirft.
Durch so etwas verlieren künftige Meldungen von Amnesty International an Glaubwürdigkeit.
Schade, denn unsere Welt braucht dringend eine unabhängige Menschenrechtsorganisation.

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Manfred Goblirsch

Was für eine Farce !

Zum wiederholten Male stellen sich Schurken einem anscheinend weltweit geltenden Vertrag entgegen.
Was nun ?
Für mich liegt der Hund ganz woanders vergraben. Die offenbar sich einhellig einige Weltengemeinschaft liefert sich - mit dem Motivationshelfer AI zusammen - selbst eine "diplomatische Greencard", um effektiver "gegen Schurken" vorgehen zu können.

Nur ein Rätsel wird dadurch niemals gelöst:

"Wer zuerst schießt, stirbt eben als Zweiter."

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 29.03.2013 14:08 Uhr

Es macht mich immer sehr stutzig

wenn ausgerechnet die Länder sich so verhalten die auf der westlichen Feindesliste ganz weit oben stehen und deren Herscher zum Abschuss friegegeben sind.
Hier bleibt die Frage:sind diese Leute alle so abgrundtief böse wie man es sonst nur von schlechten US Actionfilmen gewohnt ist oder wurden diese Verträge extra so konzipiert dass sie von diesen 3 Ländern nur abgelehnt werden konnten weil sie sonst ihrer Fähigkeit zur Selbstverteidigung beraubt würden,damit man sie leichter stürzen kann-ich denke letzteres sollte man in betracht ziehen.

Man könnte natürlich auch einfach Resolutionen einbringen die alle führenden Kriegswaffenhersteller- exporteure(zb USA,BRD,Israel) ihre Ausfuhren und Produktionen um 75% einschränken müssen und alle anderen Länder nicht mehr produzieren dürfen als sie es jetzt schon tun.Da diese 3 Länder davon kaum betroffen wären und die Wirtschaft in BRD/USA/Israel deswegen schrumpfen würde ist das wohl nicht zu erwarten.

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Wolf von Tümpling

Kein Problem mit den drei Blockierern

denn wenn denen keiner liefert ist doch das Problem gelöst, oder? Das sind doch eigentlich mehr Importeure als Exporteure, also was ist dann die Aufregung? Alle anderen halten sich trotzdem an das Abkommen (oder etwa nur zum Schein?) kaufen nix von den Dreien und liefern nicht an sie. Oder gibt's da etwa {a a a a a} noch einen Haken?

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joachim tarasenko

Der Westen ist aufgewacht, nun die Propaganda

Nachdem der Westen sich und seine Freunde eingedeckt hat mit genug Waffen will er nun eine Waffeblockade. Ich mein bitte, das beleidigt die Intelligenz. Man muss ausserdem kein Abkommen haben um eine Waffenblockade in die Krisen und andre Länder zu installieren oder? Die grössten Waffenlieferanten der Welt werden überholt von China und das ist natürlich geschäftsschädigend für den Westen. Jetzt ist der Westen aufgewacht. Seinen überteuerten Krempel wird er nicht mehr los. Die Chinesen unterbieten Jeden und Alles. Sogar die Amnesty International wird für so eine Kampagne, die so leicht zu durchschauen ist, mobilisiert

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Günter Busse

Syrien, Nordkorea und Iran - diese drei Länder befinden sich aktuell

in einer bedrohlichen Situation. Syrien in einer vom Westen gefördeten
Bürgerkriegssituation. Der Iran wird im Widerspruch zur UN-Charta mit Militär-Schlägen
bedroht. Und Nordkorea befindet sich in einem hochgepuschten Konflikt mit den USA und
Südkorea.
Das diese drei Länder sich jetzt gegen die Regulierung des Waffenhandels aussprechen, kann
man durchaus nachvillziehen. Denn sie befürchten ganz einfach, das dieses Abkommen
ganz aktuell in den aktuellen Konflikten gegen sie verwendet werden würde.
Während die Waffenlieferungen an SaudiArabien durch die USA und DEutschland garantiert
mit dem genannten Abkommen nicht in Widerspruch stehen würden - wetten das?

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Christoph Rohde

Lieber offen böse...

als gutmenschlich und heuchlerisch...

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Stefan Wahowski

Syrien, Nordkorea, Iran

Die Schurken haben es verweigert

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29.03.2013, 05:00 Uhr

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