http://www.faz.net/-gpf-7zjyc

Ukraine : Sicherheitskreise: Bis zu 50.000 Tote

  • Aktualisiert am

Ein zerstörter Panzer in der Stadt Vuglegirsk in der Region Donezk. Bild: AFP

Nach offiziellen Angaben hat der Krieg im Osten der Ukraine bislang 1200 Soldaten und 5400 Zivilisten das Leben gekostet. Deutsche Sicherheitskreise glauben aber: Es dürften fast zehn Mal so viele sein.

          Deutsche Sicherheitskreise rechnen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung damit, dass bislang bis zu 50.000 ukrainische Soldaten und Zivilisten in den Kämpfen im Osten des Landes ums Leben gekommen sein könnten. Das sind fast zehnmal so viele, wie zuletzt offiziell angegeben. Die offiziellen Zahlen seien eindeutig zu niedrig und nicht glaubwürdig, hieß es aus den Sicherheitskreisen. So würden nach schweren Gefechten oft einstellige Opferzahlen gemeldet, obwohl es in Wirklichkeit Dutzende Tote gegeben haben müsse.

          Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gab in München die Zahl der Kriegstoten in der Ukraine mit 1200 Soldaten und 5400 Zivilisten an.

          Damit wich er von den bisherigen Angaben der Vereinten Nationen ab. Sie hatten zuletzt von 5358 Toten gesprochen und dabei die vom ukrainischen Verteidigungsministerium gemeldeten Gefallenen mitgerechnet. Dabei handle es sich um eine „konservative Schätzung“. Man gehe davon aus, dass die tatsächliche Opferzahl „wesentlich höher“ liege.

          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Nach Erdbeben: Zahl der Toten steigt weiter an Video-Seite öffnen

          Mexiko : Nach Erdbeben: Zahl der Toten steigt weiter an

          Nach dem Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen, die Behörden gehen von mindestens 230 Toten aus. Die Suche nach Überlebenden dauert weiter an. Helfer meldeten Lebenszeichen aus den Trümmern einer eingestürzten Schule in Mexiko-Stadt, in der mindestens 21 Kinder und fünf Erwachsene ums Leben kamen.

          Topmeldungen

          Von wegen öde : Warum die Wahl doch spannend ist

          Diese Bundestagswahl ist an Langeweile kaum zu überbieten, sagen manche. Aber das ist ein Irrtum: Sie geht am Wahlabend erst richtig los. Und zwar aus vier Gründen.

          Wasserstoffbombe : Nordkorea startet die nächste Stufe

          Sollte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un versuchen, seine Zerstörungskraft mit einer Wasserstoffbombe im Pazifik zu demonstrieren, wären die Folgen unübersehbar. Wie groß ist die Gefahr - abseits der Kriegsrhetorik? Eine Analyse.

          Aktivisten stürmen Theater : Die Berliner Volksbühne ist besetzt

          Demonstranten haben die Berliner Volksbühne gestürmt. Angeblich wollen sie gegen den neuen Theaterchef Chris Dercon und negative Entwicklungen in der Stadt protestieren. Es soll zu Zerstörungen gekommen sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.