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Ukraine Neue Einheit der Protagonisten der „Orangenen Revolution“

06.04.2006 ·  In der Ukraine haben sich Kräfte der „Orangenen Revolution“ auf die Bildung einer Regierungskoalition geeinigt. Die Partei von Präsident Juschtschenko hat sich mit den Sozialisten und dem Block der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko geeinigt.

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Die pro-westlichen Kräfte in der Ukraine um Präsident Viktor Juschtschenko haben sich auf eine neue Koalition geeinigt. Eine Sprecherin der Partei Unsere Ukraine von Präsident Viktor Juschtschenko sagte am Donnerstag, eine entsprechende Vereinbarung sei mit den Sozialisten und dem Block der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko getroffen worden.

Damit ist der Weg frei für eine Neuauflage der ersten Regierung nach dem Machtwechsel zu Juschtschenko Ende 2004. Der Gewinner der Parlamentswahl Ende März, der Moskau-orientierte Viktor Janukowitsch, müßte in die Opposition.

Juschtschenko und Timoschenko sind die Galionsfiguren der „Orangenen Revolution“, die mit Massenprotesten der Bevölkerung eine Wiederholung der manipulierten Präsidentenwahl 2004 erzwang. Bei der Wahl Ende März war die pro-russische Partei von Ex-Ministerpräsident Viktor Janukowitsch stärkste Einzelkraft geworden.

Juschtschenkos Unsere Ukraine hatte bei der Abstimmung am 26. März 14 Prozent erreicht, Timoschenkos Wahlbündnis 22 Prozent und die Sozialisten knapp 6 Prozent. Janukowitsch, der Gegenspieler von Juschtschenko in der wegen Fälschungen wiederholten Präsidentenwahl 2004, kam mit seiner Partei der Regionen auf 32 Prozent.

Die erste pro-westliche Regierungskoalition nach der „Orangenen Revolution“ 2004 mit der charismatischen Timoschenko als Ministerpräsidentin war nach internen Streitigkeiten und Korruptionsvorwürfen gescheitert. Diesmal hatte es innerhalb des Juschtschenko-Lagers auch Stimmen für eine Koalition mit Janukowitsch gegeben.

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