07.04.2009 · Der amerikanische Präsident Obama wird des Reisens nicht müde: Nach dem Besuch von fünf Ländern in acht Tagen war er ohne Ankündigung im Irak gelandet, wo er die amerikanischen Truppen besucht hat. Obama hatte sich knapp fünf Stunden im Irak aufgehalten.
Der amerikanische Präsident Barack Obama war am Dienstag überraschend in Bagdad gelandet. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses in Istanbul mit. Der Präsident hat die amerikanischen Truppen besucht und mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki Gespräche geführt, hieß es. Am Nachmittag hob die Air Force One wieder vom Bagdader Flughafen ab.
Die Entscheidung für die Reise nach Bagdad sei gefallen, weil es Gesprächsbedarf mit der irakischen Führung gebe und Obama mit seinem Besuch bei den Truppen deren Einsatz würdigen wolle, sagte der Sprecher. Die „Air Force One“ landete den Angaben zufolge um 16:42 Ortszeit auf dem Flughafen von Bagdad. Obama wollte noch am Dienstag weiterreisen.
Er hatte erst zuvor seine Europareise - fünf Länder in acht Tagen - beendet, wo er verschiedenen Gipfeltreffen in London, Baden-Baden, Straßburg und Prag beiwohnte. Anschließend besuchte Obama die Türkei, um die bilateralen Beziehungen beider Staaten zu pflegen.