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Tunesien Tote bei Sturm auf amerikanische Botschaft in Tunis

 ·  Anti-amerikanische Demonstranten haben nun auch die Botschaft der Vereinigten Staaten in der tunesischen Hauptstadt Tunis gestürmt. Dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Zuvor gab es Zusammenstöße in Ägpyten und im Jemen.

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Stephan Link
Stephan Link (kthesun) - 16.09.2012 01:52 Uhr

Der Botschafter nur ein Nebensatz wert?

Was mich schockiert und wundert ist dass die Ermordung eines amerikanischen Botschafters nur einen Nebensatz wert ist?

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Ahmad Walid

Meinungsfreiheit

nur zur Erinnerung. Es war Frau Merkel, die vor zwei Jahren den Karikaturisten im Schloss Sansoussi geehrt hat. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, welches im Dienste der Menschheit, und für das friedliche Zusammenleben der Völker eingesetzt werden sollte, nicht um zu beleidigen, und Hass zu schüren. Und in diesem Punkt sind sich ALLE Muslime einig. Hier ist die Rote Linie! Und das Bild zeigt es doch sehr gut: Mit Kopftuch, ohne Kopftuch, oder mit Schleier. Wir Alle stehen zusammen:

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2012 15:54 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 16.09.2012 15:54 Uhr

@ Ahmad Walid „...nicht um zu beleidigen, und Hass zu schüren.“

Niemand kann beleidigt werden, er kann sich lediglich beleidigt fühlen. Diesbezüglich haben Muslime eine sehr dünne Haut und reagieren irrational.

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Gabi Heintz

"Der Islam verbietet das Töten von Unschuldigen"

Das ist völlig richtig.

Leider können Nicht-Muslime nur dann als "Unschuldige" gelten, wenn ihnen noch nicht der Islam angeboten wurde. Ist das einmal geschehen und sie haben ihn nicht angenommen, dann sind sie NICHT "unschuldig".

Auch Muslime gehören nur dann zu den "Unschuldigen", die nicht getötet werden dürfen, wenn sie z.B. keinen Ehebruch begangen und nicht vom Islam abgefallen sind (tatsächlich, mutmaßlich oder angeblich...) und auch sonst kein "todeswürdiges Verbrechen" begangen haben.

Zu den "todeswürdigen Verbrechen" zählt z.B. die Verspottung Mohammeds.

Warum das von den Islam-Apologeten nicht dazugesagt?

Wissen sie es gar nicht?

Entweder sie haben keinen blassen Schimmer von dem Glauben, den sie verteidigen, oder sie üben hier einfach Taqiyya - die (natürlich auch von Mohammed!) erlaubte Lüge und Heuchelei, um "ein gutes Ergebnis zu erzielen".

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Roland Wagner

Bei Scientology in den USA nannte sich das glaube ich "Dust Bin Collection",

also das Sammeln und Publizieren von Informationen über Gegner, die auf der Sachebene nicht erreicht werden können, um diese zu diskreditieren: "Nakoula, der ein koptischer Christ sein soll, wurde 2010 wegen Kreditkarten- und Bankenbetrugs zu 21 Monaten Haft verurteilt, kam aber nach wenigen Monaten wieder frei." und "Nakoula war nach amerikanischen Medienberichten 1997 erstmals zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er die synthetische Droge Methamphetamin hergestellt und verkauft hatte." Bemerkenswert diese Technik in diesem Kontext zu entdecken, so schränkt man Meinungsfreiheit ein ohne die Meinungsfreiheit einzuschränken. Hoffentlich hat sich Scientology diese Technik zum Umgang mit Gegnern nicht schützen lassen sonst könnte es für die US Regierung / Medien teuer werden.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 15.09.2012 11:09 Uhr

Falsche Fährte

Es geht doch überhaupt nicht um den Film. Er ist schlecht gemacht, nicht einmal besonders lustig und seit Juli (sic!) im Netz. Es hätte ebenso gut das Parkticket für einen Muselmannen in Marxloh sein können. Hier sind Verbrecher am Werk, die den in diesen Desperado-Ländern naturgemäß vorhandenen großen Pool nützlicher Idioten aufhetzen und für ihre eigene Agenda instrumentalisieren. Die Idioten selber haben gar kein Internernet, können keine Fremdsprachen, wenn sie überhaupt lesen und schreiben können oder bekommen allein schon wegen der Zensur kaum etwas im Internet zu sehen. Die Drahtzieher sollten uns interessieren, nicht die Allahu-akbar-Plärrer.

Deshalb ist es auch sinnlos, sich in Entschuldigungs- und Zerknirschungsritualen zu ergehen oder sich überhaupt irgendwie um die ach so empfindsamen Gemüter des Allahu-akbar-Mobs zu kümmern.

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Dirk Wellmann

Ich verstehe zunehmend die Welt nicht mehr...

Grundsätzlich weiß ich nicht, wann ich das letzte mal zur amerikanische Botschaft maschiert bin, weil "Twilight", wenn vielleicht nicht so sehr meine religiösen, dann doch eher meine ästhetischen Gefühle dermaßen beleidigt hat, dass die Rachlust aus mir spricht.

Aus der hintersten Ecke des www taucht urplötzlich ein Film auf, der das "muslimische" Volk so sehr empört, dass es Morde billigend in Kauf nimmt. Mit dieser Entwicklung bekommt der arabische Frühling einen ganz bitteren Nachgeschmack. Nun kann man leider in Abrede stellen, dass viele tausend Menschen für Frieden und Freiheit in ihrem Land demonstriert haben. Wo ist die schweigende Mehrheit? Jene, die gemässigt sind und Gewalt in dieser Form deutlich verurteilt. Wo sind sie in diesen Ländern? Gibt es sie überhaupt? .

Wie gesagt: Ich verstehe die Welt nicht mehr in der wir leben. Welchen Sinn hat es für einen sogenannten "Muslimen" seine Jugend in Terror zu verschwenden?

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Hans-Jürgen  Steffens

Beachten Sie die Begründung

„Unsere Religion gebietet es, unsere Gäste, ihre Heime und ihre Arbeitsplätze zu schützen.“ Deshalb rufe er dazu auf, „keine Botschaften, Konsulate, diplomatischen Missionen oder ägyptisches Eigentum anzugreifen“.

Einer aufgeklärten Gesellschaft würde man schlicht sagen: "Es gehört zum unverzichtbaren Umgang zwischen Staaten, Botschaften als exterritiorialen Raum respektieren."

Mursi wird das wissen, aber ist es nicht interessant, dass er glaubt, auf die religiöse Begründung zurückgreifen zu müsen?

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Robert Bendix

Nelson Mandela schreibt im Vorwort des Weltberichtes Gewalt und Gesundheit: " Das 20. Jahrhundert...

... wird in die Geschichte als einJahrhundert der Gewalt eingehen!
Es hinterlässt uns das Massenvernichtungserbe einer Gewalt in noch nie da gewesenem
Ausmaß, einer Gewalt, wie sie in der Geschichte der Menschheit bis dahin nicht möglich
gewesen war. Doch dieses Erbe, das Ergebnis technischer Errungenschaften im Dienste
von Hassideologien, ist nicht das Einzige, was wir übernehmen können oder annehmen
müssen.
Weniger sichtbar, doch noch weiter verbreitet, ist das Erbe des alltäglichen
individuellen Leidens. Der Schmerz von Kindern, die von Menschen missbraucht
werden, die sie beschützen sollten, von Frauen, die von gewalttätigen Partnern
verletzt oder gedemütigt werden, von älteren Menschen, die von ihren Betreuern
misshandelt werden, von Jugendlichen, die von anderen Jugendlichen tyrannisiert
werden und von Menschen aller Altersgruppen, die sich selbst Gewalt antun...."!

Mit aller Entschlossenheit muß man darum den geistigen und
geistlichen (!!!) Brandstiftern entgegentreten!

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Thomas Mora
Thomas Mora (trailfox) - 15.09.2012 10:05 Uhr

Der Glaube der Gegenwart...

beruht immer auf den nicht verstandenen Erfahrungen der Vergangenheit.

...und da, so scheint es mir, haben alle Religionen und Gesellschaften grossen Nachholbedarf!

Apropos... ein Vergleich mit 'Die Unschuld der Moslems' und 'The Life of Brian' liegt ja nun völlig daneben. Monty Pythons haben die Entstehung unserer christlichen Religion, d.h. die eigene Religion, in einer satirisch intelligenten und zum Nachdenken anregenden Art und Weise auf die Schippe genommen und haben dabei gezeigt, wie gut sie die Geschichte aufgearbeitet und verstanden haben... und sie haben keine anderen Religion beleidigt und mit Lügen und Halbwahrheiten diffamiert. Vom künstlerischen Anspruch mal ganz zu schweigen.

Und ausserdem... der Macher des Films, ein vorbestrafter Typ, illegale Drogen hergestellt und verkauft, selbst religiöser Fanatiker und veröffentlicht das Werk unter einem Pseudonym, steht nicht einmal zu seinem 'Kunstwerk'... noch Fragen?



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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 13:31 Uhr
Hans-Jürgen  Steffens

"in einer satirisch intelligenten und zum Nachdenken anregenden Art und Weise"

Klingt prima facie gut, und mein zweiter Gedanke geht dann zu Papst Benedikt und seiner Regensburger Rede.

Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten:

1. Die Regensburger Rede lag bzgl. ihrer "satirisch intelligenten und zum Nachdenken anregenden Art und Weise" ebenfalls weit unterhalb von Monty Python (und deshalb kam es zu den Empörungen unter den Anhängern Mohammeds), oder

2. Es spielt für die Mohammedaner gar keine Rolle, ob Kritik "in einer satirisch intelligenten und zum Nachdenken anregenden Art und Weise" geäußert wird, will heißen, Kritik, in welcher Form auch immer, rechtfertigt reflexhafte Empörung. In diesem Fall wäre die Gegenüberstellung der Reaktionen auf Monty Python und den Mohammed Film zulässig.

Für welche der beiden Alternativen wollen wir optieren?

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Falk Meier

Was mich am allermeisten stört

ist das laut unserer Frau Bundeskanzlerin sagte:Alternativlos,und auch das es kein recht auf Demokratie gibt.
Und der Feind des freien Menschen ,war doch schon immer der Staat und die Religion.
Zitat:Es gibt auf der Welt kein Böses , denn das Böse regiert.
Wo sind alle, welche das nicht verstehen?
Das wir bedroht werden!!
Sind die alle auf der Droge Geld?Die sagen uns das war der Gott Groß ist.Aber bei uns gibt es doch mehr davon.
Und David hat auch bloß ein Stein(derWeißen)gebraucht um Goliath zu besiegen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.09.2012 09:33 Uhr

Was kommt dabei heraus?

Mehr Hunger: Die US-Lieferungen an Getreide, Speiseöl und Bargeld sind bei vielen Drittwelt-
ländern so groß, dass ein Embargo sofort zu Hungersnöten führen würde. Ägypten ist auf rd.80
Mio. Bürger gewachsen, rasend schell, kann aber nur 60 Mio. aus eigener Kraft ernähren. Dort
gründet auch das alte Friedensabkommen mit Mubarak. Frieden für Geld und Nahrungsmittel.
Kippt das System, weil die Neuen zuviele Fehler machen, dann gnade allen Beteiligten Gott!

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 15.09.2012 09:00 Uhr

@Herr Wölfel Bitte keine Dramatik und nicht angebrachten Romantizismus.

Die von Ihnen angeführte "Bill of Rights", galt nur für 0,1% der damaligen amerikanischen Bevölkerung, also nur für die Elite. Man musste eine bestimmte Höhe an Steuern zahlen, um überhaupt wählen zu dürfen. Für die restliche Bevölkerung war Demokratie in etwa so weit
entfernt, wie jetzt für Kongolesen im Kongo. Übrigens bemerkenswert, wie B. Franklin über Freiheit und Demokratie philosophierten, ähnlich wie damals in Athen. Diese Demokratie oder wie Sie erwähnten, die "Bill of Rights", galt weder für Indianer, noch Schwarze oder der Mehrheit von Weißen. Wie in Athen, genoss "Demokratie", nur eine sehr exclusive Klientel. Besonders Thomas Jefferson, ein Sklavenhalter, der selbst seine mit Schwarzen gezeugten Kinder vermarktete, ergoß sich in Rührseligkeit bezüglich "seiner" Wahrnehmung von Freiheit. Trotzdem bewundere ich diese beiden Heuchler, weil sie früh darauf hinwiesen, dass Banken die größte Gefahr für jede Demokratie sind.

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Roland Müller

Arabischer Winter

So fühlt sich das aus der Nähe an, was die guten Westler in Syrien angezettelt haben. Wenn es einen selber trifft, werden aus "Aktivisten und Freiheitskämpfern" augenblicklich Terroristen und dümmlicher Mob. Man könnte auch sagen, das die von den Westlern angezettelte Schweinerei auf die Urheber zurück schlägt.

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Rudolf Eizenhöfer

Achja...

...was wären denn diese Menschen ohne diese verhasste westliche Kultur. Ohne die Handytechnik, ohne das Internet, ohne die Erfindung des Fernsehens, der Satellitentechnik, Autoindustrie? oder aber der Mode, die sie so gerne an ihrem Leibe tragen in Form von Sonnenbrillen, Baseball-Caps und sonstiger Marken-Klamotten, uswusf.

Man schaue nochmal auf jedes einzelne dieser Bilder und stelle sich diese "Demonstranten" nackt vor.

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Heide Schulz-Blesing

@ Amad Walid

Sie verbreiten Unsinn, besonders was die "zinslose Ökonomie" betrifft.
Das Kind hat lediglich einen anderen Namen, denn wie könnten Banken sonst wohl ihre Unkosten einspielen, oder bringen die Geld mit?
Nein, das Finanzierungsinstrument heisst "Ijara" Es ähnelt dem Leasing, der kostenpflichtigen Nutzung eines zur Verfügung gestellten Gegenstandes.
Eine Bank kauft also z. B. das Auto, tritt quasi als weiterer Zwischenhändler auf- was die Ware teurer macht- und der Kunde zahlt bei der Bank ab. Vom Aufpreis "lebt" die Bank.
Und dies ist nur ein Beispiel für die raffinierte Umgehung der islamischen Vorschriften.

 

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 16:49 Uhr
Ahmad Walid

Erst informieren, dann schreiben!

Irrtum, die zinslose Ökonomie floriert über Gewinnbeteiligung, aber auch Verlustbeteiligung. Der Investor trägt das Geschäftsrisiko im Islam mit, daher entstehen keine Forderungen, die im Laufe der Zeit immer mehr werden, und den Schuldner versklaven. Ihr Hass sollte sie nicht dazu verleiten Unwahrheiten zu verbreiten.

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Heinz-Günter  Schmidt

Gott

liebt den menschen und nicht den hass, egal welcher religion

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Gabi Heintz

@Henk Wilbert Warum keine Distanzierung "klipp und klar"...?

- weil man Mohammed nicht kritisieren und schon gar nicht verspotten darf.

- weil Allah ihn zum Vorbild für die Menschen gemacht hat (S.33:21).

- weil Mohammed diejenigen, die ihn verspottet haben, z.B. der greise Dichter Abu Afak (googeln), per Meuchelmord hat zum Schweigen bringen lassen.

- weil Mohammed diejenigen, die ihn dafür öffentlich kritisiert haben, z.B. die fünffache Mutter Asma bint Marwan (googeln), dem gleichen Schicksal ausgeliefert hat.

- weil Mohammed das verbindliche Vorbild, der "perfekte Mensch" (al-insan al-kamil) ist, muß ein Muslim sich an diesem Verhalten ein Beispiel nehmen.

Kein Muslim kann Muslime kritisieren, die sich in ihrem Verhalten an Koran und Sunna orientieren.

Der Islam braucht eine Reformation, der die zu Gewalt und Frauenunterdrückung aufrufenden Suren für zeitbedingt und daher ungültig erklärt. (D.h. die historische Exegese muß von der Umma akzeptiert werden.)

Sonst dreht sich alles immer weiter im Kreis.

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Carsten Tiemann

Hilfe, mir wird übel!

Immer wieder das gleiche Spiel. Die Moslems fühlen sich beleidigt, weil jemand ihren Propheten oder Glauben oder Koran (angeblich)verunglimpft und antworten mit Gewalt gegen Personen und Sachen. Die Opfer sind aber nicht etwa die Toten und Verletzen, die der religiös verblendete Mob zurücklässt, sondern, selbstverständlich, die armen unschuldigen Moslems, die von den bösen Amerikanern oder aber von widerlichen Filmemachern oder Schriftstellern oder Künstlern provoziert wurden.
Langsam reicht es. Die Selbstverleugnung, die Appeasementpolitik unserer und anderer Regierungen gegenüber den islamischen Staaten ist einfach nur zum Speien!

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 14.09.2012 23:49 Uhr

mal tief durchatmen

und genau hinsehen: ich habe mich jetzt durch viele fotos dieser angeblich so gewaltigen ausschreitungen geklickt, und kann mich des eindrucks nicht erwehren, dass diese manipulativ sind!
es sind jeweils nur immer sehr kleine menschenmengen auf diesen so abgelichtet, dass es wie viele wirkt. dazu bedient man sich eines bestimmten bildausschnittes, einer offenen bildkomposition (die motive gehen über den bildrand hinaus und setzen sich so imaginär fort).
so richtig riesige mengen fotografiert und filmt man von oben, damit man den richtigen eindruck der menge im verhältnis zu häusern, straßen und plätzen kriegt.

natürlich können auch kleine mengen viel radau und feuerchen machen, aber letztlich schließe ich daraus: ein paar wenige fanatiker (und wer weiß, vielleicht wurden einige für ihren "fanatismus" auch bezahlt) und radaubrüder werden uns so vorgeführt, als sei die gesamte islamische welt im aufruhr.

nur mal zum nachdenken...:-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 16:47 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 15.09.2012 16:47 Uhr

also massen

hab ich im TV auch nicht gesehen, die meisten waren noch in kairo auf dem tahria platz.

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Horst W.G.H. Birr

mal tief durchatmen ???

Zur Zeit der Unruhen wg. der Apartheid in SüdAfrika waren deutsche Medien vor Ort weltmeisterlich im verfälschen der tatsächlichen Vorfälle. Genau so wie oben beschrieben. Wer sich jetzt auf Foto´s stützt tappt in eine imaginäre Falle, weil unter den Umständen schnell festgehalten wird und Breitwand deshalb unmöglich wird. Allerdings gibt es bewegte Bilder zu Hauf im TV. Dort sieht man Massen die hasserfüllt im Namen einer despotischen Religion sog. Rache üben. Im Endeffekt wahrscheinlich an sich selbst!

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Ahmed Mohammed

"Sucht Hilfe in Geduld und Gebet" (Koran 2:153)

Ich bedauere zutiefst das unschuldige Menschen getötet wurden sind und verurteile diese Angriffe aufs schärfste.
Der Islam verbietet das Stiften von Unfriede auf der Erde und das Töten von Unschuldigen:
"wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für Mord an einem anderen oder für Gewalttat im Land –, so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet (5:33)
Meine Gedanken sind bei den Getöteten und ihren Hinterbliebenen, sowie bei den Verletzten. Möge Allah ihnen Kraft und Gesundheit schenken. Ameen

Liebe Muslime, Der Islam lehrt Geduld, Toleranz und Frieden.
Gott sagt im Koran: "O die ihr glaubt, sucht Hilfe in Geduld und Gebet; Allah ist mit den Standhaften." (Koran 2:153)
"Und Allah mag den Unfrieden nicht" (Koran 2:206)
Auch wenn schlechte Menschen uns so provozieren und unsere Religionen beschimpfen, sollten wir nur eins machen: Geduldig sein und Beten, nur so kann Frieden in diesem Land Einzug erhalten und die Diskriminierung aufhören.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2012 18:53 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 16.09.2012 18:53 Uhr

Man lese

den Essay von Prof. em. Dr. Bassam Tibi „selig sind die Belogenen“ und erkenne welches Spiel Ahmed Mohammed hier treibt. Zu bedenken ist gleichfalls, daß die mekkanischen Suren, die Eintracht, Güte, Toleranz beschreiben keinerlei Gültigkeit mehr haben, es gelten nur noch die medinaischen und dort gibt es nur noch Frieden, wenn die Welt dem Islam unterworfen ist.

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Carina Slotterdijk

Danke für Ihren Beitrag!

Gemeinsamer Dialog und Gespräche gegen Vorbehalte und das gegenseitiges besseres Verstehen und Kennenlernen sind unendlich wichtig in dieser vertrackten Situation.
Christen verstehen sich als eine friedliche Religion und doch haben wir über die Zeiten auch genug Gewalt verbreitet, nicht anders ist es möglicherweise mit dem Islam.
Jede Religion hat ihre Höhen und Tiefen, wir Menschen sind fehlerhaft und unvollkommen, gut möglich, dass wir den selben Gott in zwei verschiedenen Religionen verehren und anbeten, den Gott Abrahams. Geschwisterreligionen, aber wie es bei Geschwistern ist, können sie sich besonders gut streiten....
Ich wünsche uns allen Frieden und Gleichmut, dass wir uns miteinander vertragen in unserer Verschiedenartigkeit und immer wieder Freundschaften über die Religionen hinweg, damit dem Hass der Boden entzogen wird!

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Rene Walentin

Danke

Ihr Kommentar aus der Sicht eines Muslim ist ein wichtiger Beitrag zu diesem Thema.
Er zeigt deutlich, dass hier einige Fanatiker am Werk sind und niemand über "den Islam" reden sollte. Vielen Dank dafür.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 15.09.2012 10:23 Uhr

Nicht gerade überzeugend

Sie machen sich da selbst etwas vor.

Es wird ja gerade das Beten am Freitag mit politischen Demonstrationen verknüpft, bei denen es dann -trotz frommen Betens- leicht zu Ausschreitungen bis hin zu massiven Verwüstungen und zum Töten von Menschen kommen kann, wie aktuell und auch früher schon oft geschehen.

Die "Friedlichkeit, die Toleranz und die Geduld" des Islams scheint bei den besagten Gläubigen nicht gerade stark verinnerlicht zu sein.

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