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Anti-Terror-Kampf in Ankara : Mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen

  • Aktualisiert am

Die türkischen Sicherheitsbehörden gehen verstärkt gegen Islamisten im Land vor. Bei einer Razzia haben sie nun mehr als 100 mutmaßliche IS-Anhänger inhaftiert.

          Die türkische Polizei hat in der Hauptstadt Ankara mehr als hundert mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) festgenommen. Rund 140 weitere Verdächtige seien noch zur Fahndung ausgeschrieben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Die Anti-Terror-Polizei habe zudem Razzien an mehr als 200 Adressen in mehreren Bezirken Ankaras durchgeführt. Dabei seien Dokumente und digitales Material beschlagnahmt worden.

          Die türkischen Behörden waren in den vergangenen Wochen verstärkt gegen mutmaßliche IS-Zellen im Land vorgegangen. Erst zum „Tag der Republik“ Ende Oktober hatte sie mehr als 140 Verdächtige festgenommen und dadurch mutmaßlich einen Anschlag in Istanbul vereitelt. Wie viele der Festgenommenen letztendlich verhaftet wurden, ist jedoch unklar.

          Die türkische Führung macht den IS für zahlreiche Anschläge im Land verantwortlich, zuletzt für einen Angriff in der Silvesternacht in dem Istanbuler Club Reina. Damals wurden 39 Menschen getötet.

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