Beim Absturz eines Armeehubschraubers im Südosten der Türkei sind alle 17 Soldaten an Bord getötet worden. Der Hubschrauber stürzte aus noch ungeklärter Ursache bei der Stadt Siirt ab, wie der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Ahmet Aydin, sagte. Möglicherweise habe die Maschine bei stürmischem Wind Felsen gestreift, berichteten türkische Medien.
Die Soldaten waren nach Angaben von Sicherheitskräften auf dem Weg in den Bezirk Pervari gewesen, wo die Armee seit drei Tagen gegen Kurden vorgeht. Erst im Oktober war ein Armeehubschrauber in der Provinz Diyarbakir abgestürzt, nachdem er eine Stromleitung gestreift hatte. Dabei war ein Soldat ums Leben gekommen.
