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Treffen mit Thein Sein Cameron als erster europäischer Regierungschef in Burma

 ·  Der britische Premierminister David Cameron ist zu einem Besuch in Burma eingetroffen. Er ist der erste westliche Regierungschef, der von der im vergangenen Jahr eingesetzten zivilen Regierung empfangen wird.

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© AFP Naypyidaw am Freitag: Der britische Premierminister Cameron im Gespräch mit Burmas Präsident Thein Sein

Der britische Premierminister David Cameron ist als erster europäischer Regierungschef seit dem Ende der Militärjunta nach Burma gereist. Er traf dort am Freitag in der Hauptstadt Naypyidaw mit Präsident Thein Sein zusammen. Die Regierung veröffentlichte ein Foto, ließ aber über den Inhalt des Gesprächs zunächst nichts verlauten.

Cameron wollte anschließend in der Hafenstadt Rangun die frisch ins Parlament gewählte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi treffen. Cameron, der mit einer Unternehmer-Delegation in die frühere britische Kolonie reiste, wollte Thein Sein laut britischen Medienberichten Hilfe bei den demokratischen Reformen in Aussicht stellen. Die EU-Außenminister beraten am 23. April über die Sanktionen gegen Burma.

Diplomaten erwarten, das nicht alle der automatisch auslaufenden Sanktionen erneuert werden. Damit soll die Regierung für ihre Reformschritte belohnt werden. Dazu gehören die Aussöhnung mit den ethnischen Minderheiten, die Zulassung von Suu Kyis Partei Nationalliga für Demokratie und die Freilassung hunderter politischer Gefangener.

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Von Klaus-Dieter Frankenberger

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