21.03.2012 · Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
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Sie bekennen sich nicht wirklich zu ihren Taten. Sie behaupten vor Gericht stets ihren religiösen Schwulst. Als wären sie die Angenda und allein auf dem Kriegspfad. Im Namen ihrer Relligion dürfen sie lügen und betrügen, solange es der Ausbreitung nützt. Sie sollen es sogar tun ! Es gibt keinen Partner bei ihnen, der für Vereinbarungen taugt. Die Imame sind die Drahtzieher. Wer eine Predigt übersetzt bekommt, muss richtig wütend werden ! Es ist kaum glaubhaft, was das gedacht und gesagt wird. Haßpredigt ist noch untertrieben. Es zielt überwiegend auf die Gehirne Ungebildeter und Jugendlicher. Das kann nicht gutgehen, es hat auch eine geballte Sozialkomponenten: Nehmt ihnen alles...! Das wird zu oft vergessen.
Ich höre keinen Aufschrei der Empörung ...
... seitens der muslimischen Verbände. Was war die Empörung über die Morde der NSU groß, verständlicherweise. Ich bin auch zutiefst empört und entsetzt über diese Taten. Aber jetzt, wo es sich um terroristische Mordanschläge handelt mit eindeutig radikal islamistischem Hintergrund, da hört man keinen Laut ... nichts als Schweigen. Das lässt bei mir den schlimmen Verdacht aufkommen, dass da einige Muslime klamm heimlich Genugtuung verspüren, es möglicherweise so billigen und gut heißen. Es ist ja nicht nur jetzt, nein, bei fast allen Anschlägen radikal islamistischer Täter konnte man eine Stecknadel fallen hören. Warum? Wo ist der Unterschied zwischen linkem, rechtem oder religös fundamentalistischem Terror, in diesem Fall durch einen sogenannten Gotteskrieger. Er nimmt allein schon dadurch, dass er sich so nennt, Bezug auf Allah, bekennt sich also klar zu seiner Religion, dem Islam. Mich stört immer mehr die Heuchelei und Scheinheiligkeit vieler Funktionäre islamischer Verbänden
Al Qaida im islamischen Maghreb
repräsentiert nicht den Islam und 99,99% der Muslime in Frankreich, Deutschland oder irgendwo. Ebenso wie Kriegsverbrecher in US-Uniform nicht die US-Armee repräsentieren. Wenn es aber ungeachtet dieser Binsenwahrheit Präsident Obama für nötig empfunden hat, sich für einzelne schwarze Schafe in den Reihen der US-Armee zu entschuldigen, sollten es die muslimischen Verbände auch übers Herz bringen, ein weiteres Mal das Selbstverständliche zu sagen und diesem Individuum und allen, die als Seelenfänger unterwegs sind, um andere auf einen ähnlichen Weg zu schicken, die Gemeinschaft im Glauben aufkündigen. Diese Leute sind in Allahs Hand, und er ist hart im Strafen für den der nicht bereut und umkehrt.
Wo Scheuklappen die Sicht versperren,
und alle Lampen rot leuchten,
hat nicht einmal ein unschuldiges Wesen wie ein kleines Kind eine Chance.
Das ist die Welt der "Großen", in die es vertrauensvoll
hineinwachsen soll.
Und das Schlimme ist, sofern es überlebt, wird es angeleitet, die
Scheuklappenwelt zu unterstützen, bis es von Blindheit geschlagen
auch das umbringt, was es selbst
einmal war, ein unschuldiges Kind.
Wenn es nicht so wäre, gäbe es keine ewig gärenden,
blutigen Konflikte, keine Angriffskriege
'intelligenter' Staatslenker und keine geisteskranken Morde im Namen der Gerechtigkeit.
Mephisto triumphiert.
Mein Beileid gilt den Müttern von Toulouse und weltweit, die
diesen Wahnsinn
ertragen müssen.
zum Thema "begründete" Verbrechen verrückt.
Wenn irgendeiner einen nichtegoistischen Beweggrund für ein
Verbrechen vorschiebt, ist er kein Verbrecher.
Wenn es "Fremdenfeindlichkeit" ist, ist er ein Rassist.
Wenn er ein chistlicher Fundamentalist ist, ist es ebenso zu verurteilen.
Nur wenn er islamistischer Terrorist ist, wird ihm verziehen.
"Dann ist seine Tat wegen unserer und der Verbrechen der Israelis
zu verzeihen!" (Ironie aus!)
In der spätrömischen Antike nannte man das Degeneration!!
Es gibt den französischen Spruch:
Alles verstehen, heisst alles verzeihen.
Ich will gar nicht abstruse Menschen verstehen, die unverständliche
Gründe für Verbrechen vorbringen.
Das verstehe, wer will
Die Erde ist fast rund. Der Mond ist fast rund. Nur der Mars ist
viereckig.
Seltsam? Allerdings. Allerdings verläuft ebenso Ihre Argumentation.
Ich stimme Ihnen ja bei fast allem zu – aber wie kommen Sie nur
auf die kuriose Idee, dass irgendeiner, außer möglicherweise
einer, der in der Klapsmühle sein Leben fristet, sagen würde,
dass die Taten islamistischer Terroristen verzeihlich wären?
Verwechseln Sie vielleicht verzeihen mit dem Versuch, Beweggründe
zu verstehen, was ja der erste Schritt ist, solche Verbrechen zu verhindern?
Der Islam gehört zu Deutschland
Die Bundesjustizministerin spekuliert in einer Pressemitteilung noch
heute Vormittag über den rechtsradikal-rassistischen Hintergrund
des Täters, den sie in den Kontext der NSU setzt. Wie richtig sie
damit lag, schien ihr selbst nicht bewusst zu sein.
Die Pressemitteilung endet mit den Worten, dass es richtig und wichtig
gewesen sei, auszusprechen, dass der Islam zu Deutschland gehört.
Das ist voll zu unterstützen. Es wird in der Tat höchste Zeit,
dass der Islam in die Programme gegen Rassismus, Rechtsextremismus und
Antisemitismus voll integriert wird und umfangreiche
Aufklärungsprogramme gegen die entsprechenden Strömungen des
Islam veranstaltet werden. Konsequenterweise gibt es dann natürlich
auch Verbotsverfahren gegen Moscheevereine, in denen ebensolcher
Rassismus gepredigt wird wie bei der NPD.
Der Islam gehört auch zu Frankreich!
M Pape?
Was wollen Sie uns denn damit sagen?
Ich warte ja insgeheim darauf, dass sich zur Abwechslung mal der
Zentralrat der Muslime bei den Hinterbliebenen der getöteten Juden
entschuldigt, oder eine Schweigeminute in den diversen europäischen
Moscheen eingelegt wird. Ach nein - das war ja ein Einzeltäter! Bei
Muslimen und anderen Tätern mit Migrationshintergrund ist Rassismus
ja relativ (...)
Wenn Deutsche rassistische Anschläge verüben ist das Ausdruck
ihren genetisch determinierten Schlechtigkeit, aber wenn es Muslime das
tun, dann sind das psychisch gestörte Einzeltäter oder wie
jetzt?
Ich bin gespannt, ob Frau Ashton sich jetzt bei den jüdische Familien in Frankreich und auch bei der israelischen Regierung für ihre Entgleisung entschuldigt, oder will sie ernsthaft einem solch widerlichen Mörder noch eine Legitimität verschaffen?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2012 09:43 UhrFrau Ashton hat sich für Nichts zu entschuldigen.
Was sie gesagt hat, stimmt in jedem Kontext - egal ob ein Anders Breivik oder ein Mohamed Merah mordet. Und der Tod von Kindern in Gaza ist genau so tragisch wie der von Kindern in Toulouse oder in einem schweizer Autobahntunnel. Allerdings bleiben die toten Kinder in Gaza und Südlibanon für die Urheber 100% folgenlos, während der Mörder von Toulouse den Rest seines Lebens im Knast verbringen wird, wenn er sich nicht doch noch selbst richtet. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit den israelischen Behauptungen, bewaffnete Kämpfer hätten sich hinter den Kindern versteckt. Die sind ebenso vorhersehbar wie durch nichts verifizierbar. Und selbst 'mal angenommen es wäre so gewesen, gäbe es andere taktische Möglichkeiten, als dann halt die Kinder mit zu vernichten. Das würde die IDF bei israelischen Geiseln doch auch nicht tun - ergo wird schon zwischen "eigenen" und "feindlichen" Kindern unterschieden.
Ohne unter die Verschwörungstheoretiker gehen zu wollen: Die ganze Sache kam mir schon am Montag seltsam vor, als die ARD -unter Berufung auf französische Staatsmedien- ganz sicher war, dass es sich um einen rechtsradikalen Täter handele. Die Widersprüche, auf die hier von einigen Mitforisten hingewiesen wurde, machen misstrauisch. Sollte gar der französische Geheimdienst- so er nicht gerade wieder mal streikt- hinter der Sache stecken, um „Wahlkampf“ zu machen? Scheint weit hergeholt, aber der wurde bei unseren monarchistisch-demokratischen französischen Freunden schon öfter eingesetzt, um Mitbewerber zu diskreditieren. Menschenleben spielen da auch keine große Rolle: man erinnere sich an den Bombenanschlag besagter Dienste auf ein Schiff von Umweltaktivisten, die einen Kernwaffentest stören wollten. Oder an den kleinen Krieg den Sarko gegen Gaddafi vom Zaun brach, um von seinen guten Beziehungen zu den nordafrikanischen Diktaturen abzulenken…
Fur besondere Greultaten sollte die Todesstrafe gelten ...
... weil die besondere Schwer der Schuld nicht gesunt werden kann und weil damit auch den Menschenrechtsverdrehern die Moglichkeit genommen wird, das aus miesen Tatern doch noch zu Opfern gemacht werden und damit diese miesen Typen erst garnicht in den Geschmack kommen, in eine lebenslange Wohlfuhlveranstaltung zu kommen !
Ergebnis falsch verstandener Toleranz
Das ist das Ergebnis falsch verstandener Toleranz. Wir wissen, daß
diese Menschen in Terrorcamps gehen. Wir wissen, daß es
gewaltbereite Islamisten bei uns gibt aber wir spielen die Gefahr
herunter, ja wir hoffen noch darauf, daß es sich um Täter
handelt, bei denen wir die Schuld auf uns nehmen können.
Dabei fanatisieren sich diese Menschen aus einem Buch heraus, das man in
Zukunft wohl nurmehr in kommentierter Fassung abgeben sollte.
@ Karola Schramm
Kein Christ lebt nach dem Alten Testament. Die meisten Leutemhaben es
noch nue gelesen.
Und wie Herr Müller schon sagte, unser Rahmen ist das Grundgesetz.
Es gibt allen Bürgern Schutz und steht über jedem s.g. Kirchenrecht.
Schauen Sie mal in die Welt und lesen Sie die Geschichte aus
Königswinter (Kindergarten).
Wie kommen Sie dazu Judentum, Christentum und Islam als ,die drei neuen'
Religionen zu bezeichnen?
ZUERST war das Judentum, DANACH kam das Christentum und ERST DANACH kam
der Islam.
Nicht ganz so wohlmeinende Leute sagen, dass der Islam ein kruder
Verschnitt von Talmud und Altem Testament sei.
Im Gegensatz zum Islam, erst 1400 Jahre alt, sind die beiden anderen
Religionen alt bzw. URalt.
Und sehen Sie jetzt, dass ich mit meiner Vermutung gestern nicht falsch lag?
Gleichmacherei
Nein, es ist nicht alles gleich! Das merken Sie, wenn Sie die Texte kritisch lesen.
Kein Verbot!
@ Karola Schramm: Nein, kein Verbot! Eine kommentierte Fassung des Koran
und der Hadithe. Verbieten sollte man Bücher nciht aber man sollte
sie nur kommentiert abgeben.
Der Unterschied zwischen Bibel und Koran ist aber, daß wir
Hierzulande nciht nach der Bibel als Gesetzbuch leben, sondern nach dem
Grundgesetz, wie die restlichen Europäer nach ihren Verfassungen.
Die Islamisten aber leben nach dem Koran. Stellen im Koran, wo zu Gewalt
aufgerufen wird, müßten Erläuterungen erhalten.
Buch verbieten ist nicht die Lösung
Nun ist nicht ganz klar, was eine richtig verstandene Toleranz ist.
Wenn, wie Sie meinen, "wir alles wissen", warum passieren
derlei Taten immer wieder ?
Nur weil diese Menschen, sich die Anregungen aus einem Buch heraus
fantasieren, welches der Koran heisst? Wollen Sie den Koran verbieten
lassen oder nur noch brave Sutren aktzeptieren ?
Dann müßte auch die Bibel, zumindestens das alte Testament
ebenfalls verboten werden. Denn in diesem wimmelt es nur so von Sex end Crime.
Zudem sind alle drei neuen Religionen: Judentum, Christentum und der
Islam bekannt für ihre militanten Seiten.
ein Youtube video von Pat Condell vom 19. März 2012.
Herr Westerwelle verbreitete eben einen seiner ,politisch korrekten'
dämlichen Kommentare.
Vielleicht schaut er sich das Video ja auch mal an.
nachdem gestern auch schon die Tagesschau sicher war, dass es nur ein
"Rechter" sein könne...
Ist aber auch egal: Wenn es ein "Rechter" gewesen wäre,
wäre die "Front National" schuld wg. angeblicher Hetze
gegen Ausländer. Wenn es ein "Islamist" gewesen sein
sollte, ist die "Front National" schuld wg. angeblicher Hetze
gegen Ausländer.
Außerdem ist dies jetzt ein bedauerlicher irregeleiteter (und
bestimmt verfolgter) Einzelgänger gewesen, während es bei
einem "rechten" Täter natürlich einer Organisation
bedürfte, die unbedingt ausgemerzt werden muss.
Außerdem muss der "Kampf gegen Rechts" mit
zusätzlichen Mittel unterstützt, alle auch im entferntesten
verdächtigen Vereinigungen verboten und eine Lichterkette der
Betroffenen organisiert werden (fällt jetzt vermutlich aus).
Wann endlich kommen wir dazu, solche Verbrecher nicht nach ihren
Motiven, sondern nach ihren Taten zu beurteilen?
Oje Herr Arndt
"Wann endlich kommen wir dazu, solche Verbrecher nicht nach ihren Motiven, sondern nach ihren Taten zu beurteilen?" In Ihrem ganzen Kommentar sprechen Sie selbst nur über das Motiv, nicht über die Tat. Um Ihre Frage zu beantworten: An dem Tag, an dem Rassismus nicht mehr verharmlost wird - radikaler religiöser Rassismus genauso wie der braune Sumpf in Sachsen und Meckpomm.
@maksut maksuti, zum kommentar von maksut matsuti vom 19.03 2012
@maksut maksuti
"Und hoffentlich verdächtigen sie nicht auch die Familien der
Opfer, so wie ihre deutschen Kollegen."(anm. franzoesische
polizisten)
Ihre gebete sind erhoert worden, herr maksuti. nein, die familien der
opfer werden
von der franzoesischen polizei nicht verdaechtigt.
wohl aber werden die familien der TAETER verdaechtigt und einer
kritischen ueberpruefung
unterzogen.
aber, wenn ich Sie richtig verstanden habe, herr maksuti, findet das
wohl Ihr verstaendnis.
uebrigens vermisse ich heute Ihren engagierten kommentar.
Al Qaeda ist nichts weiter als eine Brand, die von vielen ohne Genehmigung genutzt wird. AQ hat das bisher zumindest nicht gestört, weil man ja weiß, daß die echte AQ seit Jahren ohne Bedeutung ist. AQAP und AQIM sind wichtiger geworden als AQ. Der Terrorist in Toulouse ist tatsächlich mit einem solchen AQ-Franchise verbunden. Der eigentliche Skandal ist, daß diese Organisationen überall in Europa die Flage von AQ schwenken dürfen und die Gerichte nichts dagegen haben. Ist hat Religionsfreiheit. Toleranz gegenüber dem Bösen, ist Intoleranz.
Für die Eltern der verstorbenen Kinder ist es egal woher dieser
Mann kommt und was sein Glaube ist. Es ist auch egal wie sehr man diesen
Menschen hasst, das wird die Kinder jetzt auch nicht mehr lebendig
machen. Tatsache ist, dass es sich hierbei um einen Kranken handelt. Mal
ehrlich welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand wäre
fähig kleinen Kindern einen Kopfschuss zu verpassen und das noch
dabei pervers zu filmen!
Diese Tat erinnert mich stark an die des amerikanischen Soldaten in
Afghanistan vor etwa einer Woche.
Ich kann die Franzosen gut verstehen, es ist nicht schön in eigenem
Land mit anzusehen wie unschuldige Mitbürger (Kinder)
kaltblütig erschossen werden. Diese Szenarien und noch viel
Schlimmere sind aber Alltag in Irak, Afghanistan und Syrien und es wird
nicht annähernd soviel Drama drum gemacht. Man liest dabei einen
kleinen Artikel am Tag und fertig, der Papst spricht auch nicht sein
Beileid aus. Sind diese Kinder etwa weniger wert als die von Toulouse?
Er ist das Symptom einer kranken Gesellschaft.
Nein, dieser junge Mann ist nicht die krank.
Die Gesellschaft ist krank, die zulässt, dass überall Kriege,
Verletzungen und Demütigungen stattfinden, die Arbeitsplätze
zerstört und in arme, andere Länder auslagert und dort diese
Menschen ausbeutet und zusieht, wie hier die jungen Menschen ohne
Perspektive groß werden.
Eine Gesellschaft, die Milliarden Geld in ein krankes Bankwesen steckt,
in welchem die Mitarbeiter Vermögen anderer straflos verwetten
dürfen bis zum großen Verlust, so eine Gesellschaft ist
krank.
Eine Gesellschaft, in der Werte und Normen in hohlem Pathos gepredigt
werden und die Vorbilder sich nicht dran halten und sich umdrehen und
den nächsten Waffengang gegen ein anderes Land, das über
Ressourcen verfügt planen, so eine Gesellschaft ist krank.
Dieser junge Mann ist das Symptom dieser kranken Gesellschaft.
Das einfache Prinzip
Es verhungern aber auch jeden Tag Kinder in Afrika und die wiederum
erwähnen Sie mit keinem Wort. Dahinter steht ein einfaches Prinzip:
Im Irak, in Afghanistan und in Syrien sind diese Probleme - wie Sie
selbst sagen - Alltag. Dieser Alltag wird nicht täglich, aber doch
regelmäßig kritisiert und er ist einer der Gründe
dafür, warum wir unsere Soldaten dorthin geschickt haben. Die
implizite Behauptung, wir würden die Situation dort ignorieren, ist
schlichtweg falsch.
Der Grund, warum darüber nicht berichtet wird, ist, dass über
Neuigkeiten ("News") berichtet wird. Der Verlust von Leben
(nicht nur von Kinderleben übrigens, soweit es mich betrifft) ist
überall auf der Welt schlimm, und ob sie in Toulouse sterben oder
in Kabul ändert nichts für die Toten, aber für Sie und
mich. Oder, wenn es Ihnen egal ist, nur für mich. Und der Papst
kann heute schlecht sagen "naja was ich über tote Kinder
denke, hab ich ja neulich schon zum Thema Hunger in Afrika gesagt".
Das wäre auch keine Hilfe.
Bedenkliche mediale Unausgewogenheit
Soso also bloß ein weiterer islamischer Anschlag, eines verwirrten
"Einzeltäters", der in zwei Tagen dem medialen Vergessen
anheimfällt, ganz so wie die Weihnachtsanschläge in
Brüssel durch einen anderen muslimischen „Einzeltäter“.
Dann werden die Lichterketten und öffentlichkeitswirksamen
Betroffenheitsbekundungen also abgeblasen? Und es fließen auch
nicht noch mehr Gelder in den "Kampf gegen rechts"? Das
dürfte einigen sich besonders wichtig nehmenden und vermeintlich
moralisch höher stehenden Persönchen hierzulande aber ganz und
gar nicht gefallen...
Dann kann sich unsere politische Kaste ja auch gar nicht kollektiv und
stellvertretend für uns alle bei den Muslimen entschuldigen
für unseren Rassismus und unsere abgründige Bösartigkeit,
die in uns allen schlummert? Unter umgedrehten Vorzeichen würde man
das ja Stigmatisierung nennen und gilt als unverzeihliches Gedankenverbrechen.
Entfesselte Märkte, Kriege für Ressourcen sind der Nährboden für solche Taten.
Es ist vollkommen egal, aus welcher Richtung ein extremistischer
Täter kommt.
Tatsachen sind, dass beide Gruppen zutiefst unzufrieden sind, keine
Sicherheiten mehr in ihrem täglichen Leben erleben, keine
beruflichen Erfolge zu verzeichnen haben, mit ihrer Energie ins Leere laufen.
Beide Seiten sind abgestempelt und ausgesondert.
Auf beiden Seiten gärt es gefährlich.
Darum sollte die Politik nicht die Symptome bekämpfen, sondern
dafür sorgen, dass beide Seiten sinnvoll in der Gesellschaft
integriert bleiben oder in sie integriert werden.
Da das nicht geschieht, wird es auf beiden Seiten immer wieder
Einzeltäter oder Gruppen geben, die ihren diffusen Hass auf die
Gesellschaft an gesellschaftlich geförderte Sündenböcke -
wie Islamisten oder Rechtsextreme Neonazis - abreagieren.
Eine entfesselte, globalisierte Marktwelt, mit enfesselten Kriegen,
fördert auch die Entfesselung in Menschen, die nichts mehr zu
verlieren haben.
"Herr Wolf" wenn ich ihren Beitrag umdrehe, dann konnten Sie Israels Besatzungspolitik ...
... und deren gezieltes Toten von terroristischen Fuhrungskraften und anderen Ziele daruber hinaus, dafur verantwortlich machen, das es jetzt in Europa Menschen gibt, die gezielt unschuldige Menschen dafur toten ... naturlich ist diese Art von Terrorismus eine neue Form und jeder Staat sollte sich gegen solche miesen Typen zur Wehr setzen und sie ausschalten ... was naturlich unsere Menschenrechtsverdreher-Fraktion anders sehen, die selbst diesen franzosischen Gewalttater beste Menschenrechte garantieren wollen.
Reuters meldet, dass der Mann in Kandahar zu 3 Jahren Gefängnis
verurteilt war - wegen BOMBEMLEGEN!
Der Gefängnisvorsteher dort sagte, dass Mohamed die Flucht gelungen sei.
Sieht damit der Fall nicht ziemlich eindeutig aus?
Leider gibt es totalitäre Ideen bei links, rechts und im Islam.
Sollte jemand Interesse haben, sich über islamischen Teror in
Frankreich, seit 1978 bis 2012, informieren zu wollen, findet man eine
Chronologie bei Europenews.
Nazi-Vor-Verurteilung durch viele Deutsche Medien
Nur die FAZ hielt sich an die Fakten und deute in einem Kommentar von Nonnenmacher an, der Täter sei wohl im Umfeld der islamistischen Szene zu finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Medien war das ein wohltuende und sachliche Ausnahme. Spiegel, Stern und Welt - sie alle hatten schon früh, viel zu früh und mit teils abstrusen Argumenten auf einen angeblichen Neo-Nazi-Anschlag spekuliert. Dabei muss man kein Frankreich-Experte sein, um zu wissen, dass es in Südfrankreich so gut wie gar keine Neonazis gibt aber dafür eine sehr aktive Islamisten-Szene, die groß, mächtig und unübersehbar ist. Es hätte den genannten Medien gut gestanden, zumindest auch in diese Richtung zu spekulieren, statt wieder den alten und sehr abgenutzten Nazi-Reflex aus der Mottenkiste zu holen. Leider führt das dazu, dass die Leser immer misstrauischer werden. Nicht nur in Bezug auf die Deutsche Politik. Auch und gerade in Hinblick des Deutschen Journalismus.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.03.2012 16:45 UhrNonnenmacher & Meyer
Einer der ersten Foristen, der sich klar hinter Nonnenmacher gestellt hat war ich selbst, das hätten Sie zweifellos erwähnen können. Angriffe und besserwisserische Belehrungen folgten alsbald. Und bitte, Nonnenmacher und ich hatten die richtige Spürnase, weil wir beide uns wohl in Frankreich gut auskennen. Danke.
Bisher deutete alles auf einen äußerst kalten, zum Töten ausgebildeten Profi hin, der eine bei den Fallschirmspringern/Elitetruppen übliche Kamera an sich befestigt hatte. Doch jetzt soll es ein dummer Täter sein, der behauptet zu "Al Kaida" zu gehören, sich zufällige Opfer auswählte und feige, wie ein "Anfänger", in einer Wohnung verschanzt? Das passt gar nicht ins (mediengemachte) Bild von "Al Kaida". So handelt man ohne Plan, wenn man zuvor nichts plante und jetzt auch nicht wusste, was man tun soll, dann verschanzt man sich. Auch, dass er sich erst bei "France 24" zum Finden lassen meldet, er musste davon ausgehen, dass der Anruf zurückverfolgt wird, dann aber auf die Ankunft der Polizei gar nicht vorbereitet ist, passt nicht. Wäre bei der Ankunft der Polizei alles hochgeflogen oder hätten einige Schützen auf sie gewartet, hätte man es ggfs. als geplante Terrortat einer angeblich weltumspannenden Terrororganisation durchgehen lassen können.
Der mutmaßliche Täter rief um 1 Uhr in der Nacht "France
24" an und die Polizeiaktion hat um 3 Uhr in der Nacht begonnen,
doch offiziell besteht kein Zusammenhang und man kam bereits zuvor suf
ihn, klar. Die französische Polizei behauptet
Widersprüchliches, sie sei durch den Bruder und dann wieder durch
die Mutter des Täters auf ihn gekommen. Da hat man sich anscheinend
noch nicht auf eine Version festgelegt. Darauf kam man zudem nicht um 3
Uhr in der Nacht, dann hätte man die Wohnung nicht direkt nach dem
Anruf zu stürmen versucht.
Wieso die französische Polizei die Erstürmung abbrach ist
ebenso merkwürdig. Normal rechnet ein Sonderkommando mit Beschuss,
ist dazu ausgebildet, und hört dann doch nicht auf. Dann
erschießt man notfalls den Täter.