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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Tödliche Schüsse in Toulouse Furcht vor weiteren Bluttaten

 ·  Millionen Franzosen haben mit einer Schweigeminute der Opfer der tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Schule in Toulouse gedacht. Dort herrscht höchste Terroralarmstufe. Die Fahnder gehen von einem Einzeltäter aus, im Fokus bleibt ein früherer Soldat.

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Karl S. Walter

Widerwärtig. Alle.

Es ekelt an, wie mit Kindern als tatsächlichen oder potenziellen Mordopfern abwägend Interessenpolitik gemacht wird. Wer das tut, gleich ob Moslem, Jude, Christ oder Gottloser, setzt sich in den Verdacht, Rassist zu sein. Das Abwägen des "Opferwerts" ist pervers und macht alle Abwäger zu Menschenfeinden, ob Gottloser, Christ, Jude oder Moslem. Das gilt für die hauptberuflichen Aufjauler im Judentum, im Islam oder bei den "sonstigen Verdächtigen" wie auch für Frau Ashton gleichermaßen. Letztere sollte indes wegen mangelnder Eignung von ihrem Diplomatenposten abgelöst werden.

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Lars Rockstroh
Lars Rockstroh (larroc) - 20.03.2012 21:25 Uhr

Man kann das Risiko solcher Anschläge minimieren,

indem
1. man sich auf der Welt möglichst wenig Feinde macht (@D-Land: Geld verschenken aber nicht verleihen).
2. Eine integrierte Gesellschaft mit wenigen Spannungen und ohne Parallelgesellschaften mit Priorität anstrebt.
3. Religion aus dem öffentlichen Leben verband.

Wo sind solche Taten wahrscheinlich, wo weniger: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Italien, Schweiz, Dänemark, Schweden, Österreich und auch Finnland?

Wie auch immer Norwegen motiviert war, der Anschlag in Norwegen erfolgte nicht auf eine Ethnie und auch nicht auf eine Religion. Der Anschlag dort hat deshalb nur minimalste Auswirkungen auf das Spannungspotienal zwischen Ethnien, Gruppen oder Religionen des Landes Norwegen.

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Klaus-Henning Bähr

Peinlich, aber kein Anlass für Staatsaffäre

Bei allem Respekt, aber das, was unsere "Außenbeauftragte" Lady Ashton da nach der Tragödie von Toulouse von sich gegeben hat, ist einfach nur selten dämlich und sollte möglichst schnell vergessen werden. Peinlichkeiten dieser Art fallen auf alle zurück, die sie ernst nehmen und daraus eine Staatsaffäre machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.03.2012 05:40 Uhr
Rudi Mentaire

So einfach ist das nicht

Die Dame ist nicht irgendwer, sondern ein offizieller Repräsentant der EU. Also soll man generell nicht ernstnehmen, was EU-Beauftragte von sich geben? Mir scheint dass da ein Problem unter den Teppich gekehrt werden soll.

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Johannes Schwarz

Artikel mit Fakten

Die Tat ist erschreckend und wird hoffentlich bald von den französischen Behörden aufgeklärt.

Die Spekulationen über das Tätermotiv von Herr Nonnenmacher halte ich für vollkommen unangemessen. Man sollte sich tunlichst vor Schlussfolgerungen hüten, die auf spekulativen Prämissen beruhen.

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Sonja Domberga

erinnert das nicht an den Terroralarm vor Bundestagswahl hierzulande?

Den Gedanken möchte ich hier gerne mal zur Diskusion stellen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.03.2012 21:47 Uhr
Sonja Domberga

Die zeitliche Nähe vermeintlicher Terrorakte zu Wahlen

macht halt stutzig. Ob die wahren Motive des ziemlich 'professionell' handelnden Täters jemals herauskommen? Ich glaube es nicht, denn der wird m.E. nicht lebendig gefasst werden.
.
Für Sarkozy ist klar, das der Wahlausgang keinesfalls sicher ist. Jedenfalls weiss er die Situation für sich zu nutzen.

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Andreas Müller
Andreas Bra. (Skelzor) - 20.03.2012 19:07 Uhr

Der feine Unterschied zwischen Alarm und Wirklichkeit

Was auch immer unsere Bundesregierung mit dem Terroralarm vor der Bundestagswahl zu tun hatte, ob sie wirklich auf wahrhafte Gefahren reagierte, oder Anderes im Sinn hatte, sei dahingestellt. In Frankreich ist der Zeitpunkt zwar durchaus merkwürdig und kommt Sarkozy sogar zu Gute, dennoch denke ich nicht, dass die Terroralarmstufe übertrieben ist.

Man muss bedenken, dass dort ein Serientäter mit der wahrhaftigen Absicht weiter zu töten herumläuft und die Erhöhung der Alarmstufen sowie das erhöhte Sicherheitsaufkommen haben doch zumindest schonmal Abschreckungseffekte - ob sie effektiv sind oder es sich tatsächlich um Terror handelt, kann man später noch ermitteln. Die Alarmstufe hat den Sinn sich auf weitere Attentate vorzubereiten und besser gegen sie gewappnet zu sein und in der momentanen Situation ist das nur sinnvoll, denn hier liegt nicht nur eine Befürchtung, sondern eine wahrhaftige Attentatsreihe vor.

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