Home
http://www.faz.net/-gq5-723yh
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Syrische Ölgeschäfte „Moskau hilft Assad bei Umgehung von Sanktionen“

 ·  Syrien könnte seine Ölgeschäfte über russische Banken abwickeln, um die Sanktionen zu umgehen. Das berichtet das „Wall Street Journal“, dem entsprechende Dokumente vorliegen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Friedhelm van Aal

In Sysrien wird ein "Stellvertreterkrieg" geführt

Es ist eine der widerlichsten Verhaltensweisen, einen Bürgerkrieg anzuheizen. Gerade dies erleben wir z. Z. in Syrien. "Westliche Mächte" werden verdächtigt, in Syrien zu zündeln. Wer mag dies wohl sein.

Mit den anfänglichen Unmubekundungen eines Teils der Bevölkerung ggü. dem syrischen Regime hat dies nichts mehr zu tun.

Rußland ist dies nicht verborgen geblieben.

Empfehlen
nikolaus hesse

"Syrien könnte seine Ölgeschäfte über russische Banken abwickeln,..."



Finde ich gut!

Empfehlen
Rüdiger Schnee-Beinhardt

es geht wie immer um die Kontrolle der Rohstoffe...

...und deshalb die ganze vom Westen gesteuerte Inszenierung.

Interessant an diesem Artikel:

- Syrien hat keine Schulden wie der Westen bei den Banken, sonden Währungsreserven (analog zu Libyen)
- Syrien unterliegt noch nicht der Kontrolle der Banken, sondern ist noch souverän
- der syrische Staat subventioniert mit den Öleinnahmen billige Produkte für die Verbraucher, bspw Kraftstoffe. Billige Produkte für die Verbraucher = Einwohner Syriens.

Dass sich die korrupten Eliten Syriens eindecken ist klar und nicht begrüßenswert. Aber die Menschen dort hatten kein soooo schlechtes Leben und insbesondere genießen sie Freiheiten (z.B. Religionsfreiheit) wie in sonst keinem anderen arabischen Land.
Jetzt wird ihnen ein Krieg vom Westen aufgezwungen, die friedferzige syrische Opposition, die den Dialog wollte, wurde verraten.

Hat sich jmd eigentlich schonmal Gedanken gemacht, warum Alawiten in der Presse ständig als Sekte bezeichnet werden?
-> Sekte = negativ:-)

Herzliche Grüße,
Ruschbein

Empfehlen
Eduard Engelhardt

Wen interressiert das?

Meines Wissens, ist es nicht verboten ausserhalb der EU und der USA mit Syrischen Rohstoffen und Industriegütern zu handeln.
Somit ist Russland vollkommen innerhalb des rechtlichen und ethischen Rahmens.
Wem es nicht passt, kann sich ja bei der Friedenstaube Clinton beschweren.

PS:

Seit den Sanktionen gegen Iran und Syrien haben viele Raffinirien in der EU geschlossen. Das merkt soger der treudoofste Verteidiger der Demokratie, spätestens an seiner Lieblingstankstelle beim Tanken.

Empfehlen
Ludgar Mankowski

Den zweiten Schritt denken

Der Beitritt zur Zollunion ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Existenz des syirschen Staates. China und Indien wären ebenfalls wichtige Abnehmerländer. In dieser Logikkette müsste auch ein Beitritt zur SCO erfolgen. Es ist ja weltweit bekannt, das diejenigen, welche Öl gerne in anderen Währungen als in Dollar handeln wollen, oftmals nicht lange am Leben bleiben. Mit dem atomaren Gegenschlag im Rücken, würden die US-Aggressionnen gegen unterlegene Staaten hier vielleicht endlich ihr Ende erfahren.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.08.2012 01:34 Uhr
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 15.08.2012 01:34 Uhr

Besonders der letzte Satz Ihres Kommentars

ist einfach Hanebüchen! Immer wenn das Thema auf Russland oder diesen Undemokraten Putin und seine korrupten Hintermänner kommt, dann ziehen Sie unglaubliche Dinge aus dem Hut!

Empfehlen
Joachim Mindoch

Lehrreich

Ein sehr aufschlussreicher Artikel. Interessant auch, jetzt zu wissen, dass wir Deutschen über die Abnahme riesiger Mengen an Gazprom-Gas an dem System indirekt beteiligt sind. Eigentlich müsste Deutschland jetzt russisches Gas sanktionieren.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

Jüngste Beiträge

Alte Fronten

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben. Mehr 4 4