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Syrien Zu beobachten: Ein tödliches Schauspiel

 ·  Aus der Damaszener Vorstadt Arbeen werden Gefechte gemeldet. Also steuern die UN-Beobachter den Ort an. Kaum verlassen sie ihre Autos, explodiert eine Bombe. Was will ihnen wer damit sagen?

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (21)

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Jan Petersen

Die brutale Vergangenheit der Assads

Zu sagen, dass die Assads in der Vergangenheit keine Schlächter waren, geht nun wirklich an der Wahrheit vorbei.

In Hama wurden 1982 zwischen 20.000 und 30.000 Menschen von der syrischen Armee abgeschlachtet.

Und im Libanon wurde nicht nur der westlich orientierte Ministerpräsident Rafiq Al Hariri, sondern auch etliche andere Politiker, die Syrien kritisch gegenüberstanden, mit Bombenanschlägen aus dem Weg geräumt.

Die unrühmliche Rolle Syriens im Libanon wird in dem Buch "Von Beirut nach Jerusalem" des New York Times-Kolumnisten Thomas Friedman, das inzwischen als Standardwerk an amerikanischen Universitäten eingesetzt wird, übrigens sehr anschaulich beschrieben ...

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nikolaus hesse

@jan petersen

"Eine Mitschuld daran tragen aber sicher auch die Kirchenführer,..."
Christen im Orient muessen sich arrangieren. Dass sie es mit Assad hielten,
- die Assads waren in der Vergangenheit keine Schlaechter sondern Garanten der Religionsfreiheit-
wer kann es ihnen verdenken?--
"wo junge Christen und Muslime gemeinsam..."
Auch waehrend der Oktoberrevolution marschierten Bolschewiken, Menschewiken,
Anarchisten, Kuenstler+"kritischer"Klerus gemeinsam.
Zum Schluss blieben nur noch die Bolschewiken uebrig.
Was mit dem Rest passierte, das wissen wir heute.----
"Und wenn palästinensische Christen ihr Land verlassen, dürfte dies eher an den schwierigen Lebensbedingungen..."
Die schwierigen Lebensbedingungen waren fuer alle Palaestinenser dieselben.
Wie gesagt, Christen gibt es kaum noch in Palaestina.
Dafuer hat sich der Rest der pal. Bevoelkerung ver5facht, trotz der schwierigen Lebensbedingungen.


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Andreas Friedrich

Sorgsam austariert?

Alle, die das austarierte Verhältnis der Religionen in Syrien bewundern, ignorieren einen Umstand. In der Diktatur der Assads werden/wurden Konflikte auch zwischen Religionsgruppen mehr oder weniger gewaltsam unterdrückt. Meines Erachtens hat dieses Verhalten die gleiche Wirkung wie das Schließen des Überdruckventils an einem Dampfkochtopf. Irgendwann gibt es nach.

Ich frage mich zudem, wie das Verhältnis der Religionen austariert sein kann, wenn sämtliche Schlüsselstellen in Syrien mit Alawiten besetzt werden.

Außerdem sollten wir uns nicht den Hochmut erlauben, Arabern jegliche Demokratiefähigkeit abzusprechen, besonders wenn wir bedenken, wie lange die Etablierung der Demokratie in Deutschland dauerte. Die Revolution 1848/49 scheiterte unter anderem daran, dass die Bauern ihre Gutsherren ins Paulskirchenparlament wählten.

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nikolaus hesse

@Jan Petersen, "Dumpfe Vorurteile"?////////////Nein, die traurige Wahrheit!!!!!!!!!!!///////////////

"Die Zukunft der Christen in Aegypten sieht duester aus. Seit dem Sturz von Mubarak haben bereits 100TSD Christen das land verlassen", so Nagib Gobraiel, Leit der "Egyptian Union for
Human Rights" in einem Interview mit "Die Zeit".--
Der Anteil der Christen an der irakischen Bevoelkerung lag 1980 bei 15%, heute ca. 2-3%,
Quelle, Wikipedia.----------
In der Tuerkei lebten noch 1920,(nach den Armeniermorden) ueber 3Mio Christen.
Heute betraegt der Anteil der Christen an der tuerkischen Bevoekerung noch 0,2%=ca.70.000Menschen.-----
Die Christen in Palaestina haben fast komplett das Land verlassen.
Die Zahl der libanesischen Chrtisten hat sich in 30Jahren mehr als halbiert, usw, usf.
Jetzt sind die syrischen Christen dran.-----------
Dass keiner der chronisch erregten+staendig bewegten selbsternannten deutschen "Buerger-
rechtler" dazu etwas zu sagen hat, das ist schlimm, sehr schlimm.
Noch schlimmer ist jedoch das Schweigen Papst Benedikt IVI, eine Katastrophe.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 19:00 Uhr
Jan Petersen

Es ist sicher zu bedauern ...


wenn Christen in Syrien zwischen die Fronten geraten und aus ihren Wohngebieten vertrieben werden.

Eine Mitschuld daran tragen aber sicher auch die Kirchenführer, die sich zu Propagandisten des Regimes machen ließen und damit ihre Gemeinschaft dem Kollektivverdacht aussetzen, mit der Diktatur gemeinsame Sache zu machen.

Dass es auch anders geht, zeigte die Zedernrevolution im Libanon, wo junge Christen und Muslime gemeinsam mit friedlichen Massenprotesten die syrischen Besatzungstruppen zum Abzug zwangen.

In Ägypten wiederum wurden Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen oft von den Geheimdiensten des Mubarak-Regimes geplant (wie z. B. der Bombenanschlag auf eine Kirche in Alexandria), um damit westliche Forderungen nach Demokratisierung abzuwehren.

Und wenn palästinensische Christen ihr Land verlassen, dürfte dies eher an den schwierigen Lebensbedingungen unter der israelischen Besatzung liegen als an Problemen mit ihren muslimischen Nachbarn ...

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Hartmut Jacques

Ihrer kühnen These widerspreche ich energisch

Ich stehe keineswegs in der Nachfolge irgendwelcher religiösen Fantasien. Das, was Sie offenbar darunter verstehen, sind Werte, die mit Religionen kaum etwas zu tun haben. Das hier zu erläutern, reicht der Platz bei weitem nicht aus. Wie Steven Weinbergs vertrete ich die Erkenntnis, dass Religionen keineswegs Probleme schaffen, sie sind die Probleme. Das zu erkennen bedarf einer Beschäftigung mit der Geschihcte der Menschheit.
Das, was derzeit in Syrien sich abspielt ist eine reine Machtfrage. Niemand kann ernsthaft die These aufstellen, es handele sich um eine vom Volk ausgehende Revolution. Dafür ist die Sache viel zu sehr druchorganisiert. Keine "spontane" Erhebung wäre in der Lage, solange der etablierten Macht zu widerstehen. Das funktioniert nur über eine ausgezeichnete Organisation mit entsprechenden Kontakten nach außen.
Bislang ist völlig offen, welche Seite die Kämpfe jeweils beginnt. Belastbare Belege gibt es jedenfalls nicht.

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nikolaus hesse

@detlef weise////"obwohl selbst konfessionslos"? Was heisst denn schon konfessionslos? Auch Sie

"stehen in der Nachfolge, ob Sie wollen oder nicht. Ihr Atheismus ist eine Anti-These. Und These+Antithese
sind die 2 Seiten einer Medaille.--
Ausserdem ist Christentum hochpolitisch.
Mein Onkel, ein katholischer Pfarrer, Gott hab ihn selig, sagte immer:"Nie darf ein deutscher
Papst werden, denn Deutsche koennen nicht zwischen den Zeilen lesen". Wie recht er doch hatte.
Benedikt ist eine Katastrofe, unfaehig zwischen den Zeilen zu lesen und also Politik zu machen, -nicht einmal in den eigenen 4 Waenden kann Benedikt Freund+Feind unterscheiden-
hat sich dieser Papst auf die Verbreitung pc-korrekter Botschafte kapriziert.
Hier in Italien ist es fasst unmoeglich, "dem Benedikt" zu entkommen.
Der gemeine Italiener empfindet Benedikt uebrigens als falsch+ wenig wahrhaftig.
Wenn er italienisch spricht, -brutalstmoegliche Aussprache- wirkt er wenig einnehmend.

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Albrecht Schmidt

Es ist doch schon von Anfang an klar, dass die

Rebellen nichts anderes im Sinn haben eine sunnitisch/wahabitische Diktatur einzurichten. Warum wird das immer verschwiegen? Warum wird das nicht mal thematisiert? Warum ist immer Al-Assad der Böse und die Rebellen die Guten?

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Jan Petersen

Dumpfe Vorurteile anstelle von Tatsachen


In Tunesien gibt es statt des korrupten Diktators Ben Ali, dessen Familie das Land jahrzehntelang ausgeplündert hat, jetzt eine demokratische Regierung aus Liberalen und gemäßigten Islamisten.

In Kairos Tahrir-Platz haben Christen und Muslime gemeinsam den Diktator gestürzt (und sich gegenseitig während ihrer Gebete und Gottesdienste beschützt).

In der Präsidentenwahl in Ägypten erhielten liberale Kandidaten zusammen über 40 % der Stimmen, die Muslimbrüder dagegen nur 25 %.

Und in Frankfurt demonstrierten am letzten Wochenende syrische Christen, Kurden und Araber gemeinsam gegen die Massaker in ihrer Heimat.

Aber solche Fakten passen nicht in das islamfeindliche Weltbild.

Schade, dass so etwas in den Foren der Frankfurter Allgemeinen zu finden ist - es würde besser zur Bild-Zeitung passen ...

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nikolaus hesse

Christen

"Eine Intervention wäre nicht nur wegen der komplizierten ethnischen und religiösen Struktur des innersyrischen Konflikts und der Verstrickung regionaler Akteure riskant"/Putin
Warum geht kein Bericht auf die von Putin behauptete ethnische+religioese Struktur Syriens
ein?
Warum werden nicht einmal Ethnien und Religionen auseinanderdividiert?
Warum ist immer nur nebuloes von Aktivisten, Rebellen+Fluechtlingen die Rede?
Warum weigert man sich, sich mit der Rolle, oder bessergesagt, dem traurigen Schicksal
der syrischen Christen auseinanderzusetzen.
Die Stadt Hula ist "christenfrei". Der Exodus der syrischen Christen ist in vollem Gange.
Hatte Volker Beck, (Gruene), die Christen im Sinn, als er grosszuegige Aufnahmeregelungen fuer syrische "Fluechtlinge" forderte?

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Klaus Dieter

Bürgerkrieg

Das ist ein Bürgerkrieg.
Wer daran glaubt, dass die Aufständischen Deserteure der regulären syrischen Armee wären und daher auch ihre Waffen besitzen, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Tatsache ist, dass Saudi-Arabien und Katar die „Rebellen“ ganz „offiziell“ unterstützen. Es wird nur nicht in den westlichen Medien thematisiert, weil sonst das Argumentationsgebäude vom bösen Assad und den guten Rebellen ins Wanken gerät.
Für die Zukunft lässt sich schlimmes vorhersagen. Die Anzahl der nicht mehr regierbaren Länder nimmt inzwischen erschreckende Dimensionen an (Sudan, AFPAK, Jemen, Libyen, ...)! Die einzigen die profitieren, sind Terrorgruppen.
Aber Assad ist der Böse und wir sind die Guten!

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Jürgen Orlok

Fast einzigartig !

Da wird berichtet, wie die "Opposition" so ganz friedlich und ohne Waffen syrische Soldaten vor den Augen der Welt , UN-Beobachter ermordet.
Und somit gegen den Annan-Plan verstößt.
Objektiv hat Assad Recht.
Syrien wird angegriffen von NATO&Co , aktuell den größten "sponsors of terrorism".
Bezüglich Chapter 7 der UN-Deklaration sind militärische Maßnahmen gegen sie LEGITIM.
Allein was nützt das Recht, wenn es von Syrien nicht durchgesetzt werden kann ...

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mathias dumke

In ganz Arabien droht ein Genozid an den nicht-muslimischen Minderheiten.

In keinem der ehemaligen westlich (westlich im Sinne ihrer korrupten Oberschicht) orientierten arabischen Ländern wird es zu so etwas wie westlicher Demokratie kommen.
Überall in diesen Staaten etabliert sich ein Islam des finstersten Mittelalters und wird zu einem Genozid an allen nicht-islamischen Minderheiten führen.
Man kann nur die Naivität des "Westens" bestaunen, die immer noch von einer "Demokratisierung" Arabiens träumt; sie wird nicht stattfinden, sondern es wird nur das eine Regime gegen ein anderes -noch übleres Regime- ausgetauscht.
Alleine die Bewaffnung des islamischen Mobs in Libyen hat die komplette Region destabilisiert und stärkt den islamischen Terror in den angrenzenden Staaten.

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Stefan Gigga

Ist der Westen wahnsinnig?

Kürzlich erklärte der Syrische Nationalrat (SNC): "Die Mission des UN-Gesandten Kofi Annan ist klinisch tot. Man muß nur noch den Sauerstoff abstellen und sie für tot erklären.“

Mit der im Artikel beschriebenen Aktion zeigt der SNC was er unter "dem Sauerstoff abstellen" versteht: Terror

Und wer finanziert diesen Terror? Katar und Saudi Arabien, die Lieblingsdespoten des Westens auf der arabischen Halbinsel, die gleichzeitig auch beispielsweise die Salafisten in Deutschland finanzieren.

Und diesen Kreisen gehört die Sympathie westlicher Regierungen und Medien. Hier kann man nur fragen: Ist der Westen wahnsinnig?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 14:43 Uhr
Jan Petersen

Man braucht das saudische Regime wahrlich nicht zu lieben ...


aber für Terroristen hat es nur wirklich nichts übrig.

Dies schon alleine deswegen, weil es das erklärte Ziel von Al Qaida und Co. ist, das saudische Königshaus zu beseitigen, unter anderem wegen der Stationierung von amerikanischen Truppen auf der arabischen Halbinsel.

Auf deutschsprachigen Internetseiten zum Thema Islam ist in letzter Zeit eine breit angelegte Anzeigenserie zu beobachten, in der amtliche saudische Islamgelehrte junge Muslime vor dem Irrweg des Terrorismus warnen.

In diesen Anzeigen wird unter anderem dargelegt, dass Muslime, die im Westen leben, mit ihrer Einreise einen Vertrag mit dem Gastland eingegangen sind und damit von ihrer Religion her verpflichtet sind, dessen Gesetze zu respektieren.

In Ägypten hat Saudi-Arabien übrigens immer wieder seinen Einfluss geltend gemacht, um eine Verurteilung Mubaraks zu verhindern, und ägyptische Pilger sahen sich nach der Revolution Beschimpfungen ausgesetzt, wie sie denn so undankbar sein könnten ...

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Ralph Böhm

Was soll man dazu noch sagen....

außer dass es der blanke Wahnsinn ist was dort in Syrien wohl vor sich geht. Lösung? Keine! Der Rest der Welt überlässt die Bevölkerung dort unten sich selbst, weil kein Land sich traut die Büxe der Pandorra noch weiter zu öffnen (offen ist sie längst). Selbst wenn man mich Bodentruppen eingreift, hätte dies überhaupt einen Sinn? Fragen über Fragen...und große Ratlosigkeit!

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Hayri Ergun
Hayri Ergun (DrErgun) - 04.06.2012 07:39 Uhr

Magna Charta...

Das Syrische Volk ist unter dem Druck der Aufstaendischen, der syrischen Armee und der internationalen UN-Soldaten.

Es gibt darüberhinaus sicherlich geheime bewaffnete Gruppen, die Interesse an Unruhen haben.

Gott möge dem syrischen Volk helfen, das nichts anderes wünscht, als in Ruhe zu arbeiten und etwas Brot für die Familie und Kinder zu verdienen.

Dr. H. Ergun

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:19 Uhr
Hartmut Jacques

Beobachter

Was macht Sie so sicher, dass die Beobachter NUR beobachten?
Die Problemfragen könnte die UNO, wenn sie nur wollte, auch ohne Beobachter lösen. Feststellen, wer die Combattanten mi Waffen und sonstigen Mitteln versorgt. Diese dürften sich im Ausland befinden. Es wird auch deshalb nicht gemacht, weil dann offenbar würde, wer die treibenden Kräfte sind und vor allem, dass sie mit dem Land Syrein und dessen Bevölkerung nur sehr am Rande zu tun haben.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 04.06.2012 10:35 Uhr

Die Aufgaben von Beobachtern ist das beobachten

Dass die Bevölkerung unter Druck der unterschiedlichen Interessensgruppen steht, daran besteht kein Zweifel aber Beobachter mit in den selben Topf zu schmeissen halte ich für falsch.
.
Es gibt nur wenige Sichere Informationsquellen aus dieser Region und die Aufgabe von Beobachtern ist es Informationen zu verifizieren oder zu falsifizieren. Solange man nichts weis kann man nichts machen.
.
Die derzeitigen Diskussionen in der Uno gehen ja von sehr unterschiedlichen Wahrheiten aus und kommen daher auch nicht zu einem gemeinsamen Ergebnis. Was ich allerdings nicht für sinnvoll halte sind die Anschuldigungen von Russland und den USA sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen.

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Closed via SSO

Systematische Umwidmung der Ereignisse

Mit dem Satz "Offenbar hat jemand etwas zu verbergen" werden aus Opfern Täter gemacht und umgekehrt. Nein, Soldaten haben nicht auf Soldaten geschossen, Konnotation: auch keine Deserteure der syrischen Armee.

Was will uns wer damit sagen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:24 Uhr
Hartmut Jacques

Tja, so spricht man,

wenn man solche Ereignisse nur aus dem Kino kennt. Ganz einfache, dem deutschen Bildungsstandard angepasste Verhältnisse. Hier die Guten, da die Bösen. Glasklar getrennt.
Leider ist es in der Realität nicht so. Da werden Menschen einfach nur missbraucht. Wenn sie dann mit der angeblichen Realität konfontiert werden, ist es meist zu spät. So lässt es sich erkennen, solange Geschichte geschrieben wird.

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

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