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Bürgerkrieg in Syrien : Amerika will mit Russland über Flugverbotszonen reden

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Amerikas Außenminister Rex Tillerson (l.) bei einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow vergangenen April in Moskau. Bild: AFP

Diplomatische Offerte vor Trumps Treffen mit Putin in Hamburg: Außenminister Tillerson stellt eine Zusammenarbeit in Syrien in Aussicht. Russland müsse aber einige Bedingungen erfüllen.

          Die Vereinigten Staaten haben sich unter Bedingungen zu einer Zusammenarbeit mit Russland im Syrien-Konflikt bereit erklärt, um die Lage in dem Bürgerkriegsland zu entschärfen. Denkbar seien etwa Flugverbotszonen, der Einsatz von Waffenstillstandsbeobachtern am Boden und die Koordinierung humanitärer Hilfslieferungen, teilte das Außenministerium in Washington am Mittwochabend mit.

          Außenminister Rex Tillerson erklärte, Bedingung sei, dass Russland „den weiteren Einsatz jeglicher Chemiewaffen“ durch die syrischen Regierungstruppen unterbinde. Außerdem habe Russland als Schutzmacht der Führung in Damaskus sicherzustellen, dass keine Konfliktpartei in Syrien „illegitimerweise Gebiete zurückerobert oder besetzt, die der Kontrolle des IS oder anderer terroristischer Gruppen entrissen worden sind“.

          Thema in Hamburg?

          „Wenn unsere beiden Länder zusammenarbeiten, um Stabilität am Boden zu schaffen, wird das eine Grundlage für Fortschritte bei der Klärung der politischen Zukunft Syriens sein“, so Tillerson kurz vor dem G-20-Gipfel in Hamburg. Amerikas Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin wollen sich am Rand des Gipfels erstmals zu direkten Gesprächen treffen.

          In Syrien unterstützen die Vereinigten Staaten Rebellen, die Machthaber Baschar al-Assad stürzen wollen. Russland ist der engste Verbündete Assads. Der Bürgerkrieg hält seit rund sechs Jahren an. Mehr als 400.000 Menschen wurden in dem Konflikt getötet, Millionen vertrieben.

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