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Detonation in Damaskus : Israel sieht Explosion „im Einklang“ mit eigener Politik

  • Aktualisiert am

Ein Amateurfoto, aufgenommen in der nahen Stadt Douma, zeigt am frühen Donnerstagmorgen Flammen – offenbar am Flughafen in Damaskus Bild: AFP

Nach einer heftigen Explosion am Flughafen von Damaskus zeigt sich Israel nicht unzufrieden mit der Situation. Direkt bestätigen will der Geheimdienstminister einen israelischen Angriff aber nicht.

          Die schwere Explosion in der Nähe des Flughafens von Damaskus geht nach Worten des israelischen Geheimdienstministers mit der Politik seines Landes einher. „Dieser Vorfall stimmt völlig mit der Politik“ Israels überein, sagte Minister Jisrael Katz am Donnerstag im israelischen Armeeradio. Er bestätigte allerdings nicht direkt, dass Israel für die Detonation verantwortlich war.

          In der Nähe des internationalen Flughafens von Damaskus hatte sich zuvor eine schwere Explosion ereignet. Der Fernsehsender der libanesischen Hizbullah-Miliz berichtete, die Explosion sei „wahrscheinlich“ auf einen israelischen Luftangriff zurückzuführen. Betroffen waren demnach ein Treibstoffdepot sowie eine Lagerstätte in der Nähe des Flughafens.

          Seit Beginn des Krieges in Syrien vor rund sechs Jahren hat die israelische Luftwaffe bereits mehrfach Ziele in dem Nachbarland angegriffen. Darunter waren auch Ziele der Hizbullah, die mit der syrischen Regierung verbündet ist. Israel will mit den Angriffen Waffenlieferungen an die Hizbullah unterbinden, äußert sich in der Regel aber nicht zu eigenen Luftangriffen.

          Katz sagte dem Armeefunk am Donnerstag: „Wir handeln, um den Transfer von Waffen vom Iran über Syrien an die Hisbollah zu verhindern.“ Wenn Israel Informationen über derartige Absichten erhalte, werde das Land „handeln“. Insofern sei der Vorfall vom Donnerstag „im Einklang mit der israelischen Politik“. Die israelische Armee äußerte sich nicht zu dem Vorfall. Die Hizbullah-Miliz befand sich zuletzt 2006 mit Israel im Krieg und kämpft derzeit an der Seite von Syriens Präsident Baschar al-Assad.

          Quelle: dpa/afp

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