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Syrien-Konflikt Türkei sperrt Luftraum für syrische Zivilflugzeuge

 ·  Die Türkei hat ihren Luftraum für zivile Flugzeuge aus Syrien gesperrt. Am Samstag hatte Damaskus türkischen Fluglinien das Überfliegen verboten. Die syrischen Streitkräfte sollen einer Menschenrechtsorganisation zufolge abermals international geächtete Streumunition eingesetzt haben.

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Simon Eichendorff

Wie wäre es mit Sanktionen gegen Staaten die Streumunition einsetzen?

Im Irak sollen lt. Wikipedia grosse Mengen von Streubomben eingesetzt worden sein, oder etwa im Libanonkrieg 2006 sage und schreibe 4 Millionen Streubomben in 34 Tagen. Die NATO setzt anscheinend selbst Streubomben ein, jedenfalls gelten in den NATO Ländern unterschiedliche Regeln. Offenbar hat Deutschland sogar für Ausnahmeregelungen gesorgt, damit deutsche Truppen mit anderen NATO-Truppen zusammen kämpfen können, die Streubomben einsetzen. Nachdem unsere nächsten Verbündeten Streumunition einsetzen, ist das Geschrei gegen Syrien geheuchelt. Israel hat nach dem Libanonkrieg betont, dass man sich im Rahmen internationalen Rechts gehalten habe. Stimmt vermutlich, weil man das internationale Abkommen wie auch Syrien nicht unterzeichnet hatte.
Die Aufregung gegen Streumunition ist berechtigt, da es sich um ein unmenschliches Ding handelt. Wie wäre es mit einer politischen Initiative des Friedensnobelpreisträgers EU gegen den Waffenhandel mit Ländern, die Streubomben werfen?

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Konstantin Schneider

Ein grosser Krieg im Nahen Osten wird 10 Billionen Dollar kosten

Denn dieser würde den Kriegseintritt von Israel und dem Iran erzwingen und damit dafür sorgen, dass die Ölversorgung für mindestens 1 Jahr auf 20% der bisherigen Menge aus dieser Region absinkt.

Das zynische Kalkül läuft also darauf hinaus, dass 32.000 Tote in Syrien maximal einen Verlust von 32 Millionen darstellen, vorausgesetzt das Leben eines Syrers ist überhaupt 1000 Dollar wert. Also wird Assad wohl noch mindestens 5 Jahre weiter töten lassen dürfen und damit der Menschheit dennoch das Gröbste ersparen.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 14.10.2012 18:46 Uhr

Friedensnobelpreis vs unterlassene Hilfeleistung

Westerwelle will den Nobelpreis für unterlassene Hilfeleistung. Seine Aussage: Wir lassen uns in diesen Krieg nicht hineinziehen, bezogen auf Libyen könnte er jetzt wiederholen.
Als phobischer Menasch war ich "Damals" auf seiner Seite. Heute bin ich es nicht mehr.
Ich bin mir sicher das das eingreifen "der freien Welt" die Menschen auch in Syrien ermutigt hat das gleiche zu versuchen.

Heute wie damals sitzt Westerwelle im Logenplatz mit Blick auf die Massaker im Schlachthaus und er berfürchtet eine Eskalation!

Was für eine Eskalation denn? Die Menschen sterben doch jeden Tag.

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Dirk  Lehmann

Streubomben im ehem. Jugoslavien, in Laos, Kambodscha, Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen

Alles abgeworfen von der USA bzw der NATO

Mehr dazu, wenn man jucare und streubomben und tagesschau in eine Suchmaschine eingibt.

Die Doppelmoral des Westens ist einfach unerträglich....

und die Propagandamaschinerie zum Kriegseintritt gegen Syrien ist nur allzu offensichtlich.

Schliesslich ist Syrien als Aufmarschplatz im bereits in Vorbereitung befindlichen Folgekrieg gegen den Iran unverzichtbar.

Als wenn es in dem Konflikt um die Freiheit des Syrischen Volkes oder gar Demokratie ginge... Nein, es geht um öl und geostrategische Interessen...

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Dirk  Lehmann

Der Einsatz von Streubomben....

..ist menschenverachtend.
Allerdings sind videos der Salafisten bekanntlich alles andere alsmseriöse Quellen.

Intessant ist auch,daß die USA, Russland, China und eine Reihe anderer NATO-Länder die Unterzeichnung eines Abkommens zur Ächtung bzw Nichterwendung verweigert haben.

Die Nato hat solche Cluster-Bomben in Libyen eingesetzt, die USA auch massenweise in Afghanistan, ebenso wie weitere zu ächtende Waffensysteme, zuerst wurden solche Waffen durch die USA iim Vietnamkrieg in den 70er Jahren eingesetzt - gegen Zivilisten, ebenso wie Napalm.

Vermutlich orientiert sich Syrien an den "hohen ethischen Standards" der USA ?

>>Die Tagesschau schreibt in ihrem Bericht vom 01.08.2010:
"Der Irak war für den größten Streubombenproduzenten der Welt namens USA geradezu ein gigantisches Testfeld für den Einsatz der so genannten Clusterbomben. Denn der von der US-Artillerie im Irak und lange Zeit auch in Afghanistan bevorzugte Mehrfach-Raketenwerfer trug die Bezeichnung MLRS. <<

Noch Fragen?

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Iri van Birgand

Alle Bomben sind potenziell tödlich

Im Artikel steht:
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„Syriens Verachtung für seine eigene Zivilbevölkerung findet Ausdruck in seinem Luftkrieg, bei dem nun offenbar auch diese tödlichen Streubomben über Wohngegenden abgeworfen werden“, sagte der Direktor der Abteilung für Waffen von HRW, Steve Goose.
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Hat Goose das wirklich so gesagt oder ist a bei der Übersetzung etwas schief gegangen?
Nicht nur Streubomben, die sicher zu recht geächtet sind, sind tödlich, denn alle Arten von Bomben sind potenziell tödlich.

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