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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Syrien Assad kämpft um die wichtigsten Machtzentren

 ·  Die Kämpfe in Syrien haben inzwischen auch Aleppo erreicht, deren Einwohner bisher mehrheitlich loyal zum Regime standen. Unter Oppositionellen mehren sich derweil die Sorgen über einen Einsatz von Chemiewaffen durch die Armee.

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Harald Schmidt

Sind die Waffen bei Assad nicht besser aufgehoben?

In der Opposition wird schon länger die Befürchtung geäußert, das Regime könnte chemische Waffen gegen die Opposition und die Bevölkerung einsetzen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich die USA und Israel aber noch unwohler fühlen würden wenn die Milizen diese Waffen in ihre Hände bekommen.

Radikalislamische Kämpfer und sogar Al-Quaida Mitglieder sollen ja an den Kämpfen gegen Assad beteiligt sein.

Assad mag sicher nicht Israels bester Freund gewesen sein. Aber seine Politik war für Israel berechenbar. Ob sie diese Waffen lieber bei den gesichtslosen Milizen sehen wollen wage ich mal zu bezweifeln.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.07.2012 20:51 Uhr

Wer steckt dahinter?

Das Syrien Assads soll beseitigt werden. Dahinter stecken Katar, Saudi-Arabien und die USA. Das Ganze ist nur ein Zwischenschritt. Danach kommt die Auseinandersetzung mit Iran. Syrien wird als weiterer "Flugzeugträger" gebraucht. Die Saudis und der Iran stehen sich seit vielen Jahren extrem feindlich gegenüber. Der Iran soll mit Hilfe der Amis "begrenzt" werden. Eine militärische Konfrontation, noch vor der iranischen Bombe, ist unvermeidlich. Mit Syrien fällt zunächst ein wichtiger Verbündeter des Iran. Mit Freiheitsgewinnung hat das gar nichts zu tun.

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