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Syrien Anfang ohne Ende

 ·  Nichts deutet darauf hin, dass sich die syrische Führung auf eine Waffenruhe einstellt. Das könnte schon das Ende des Friedenspläne des UN-Gesandten Kofi Annan sein. Despot Assad beherrscht das Spiel auf Zeit.

Artikel Lesermeinungen (4)

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Matthias Korner

Blind?!?!

Quatar hat uns vor paar Monaten ganz objektive Daten gegeben. 70% des syrischen Volkes sind für Assad. 10% enthalten sich und 20% wollen Assad nicht mehr haben. Man muss bedenken, dass in Syrien nur 7% Alatwitten leben. D.h. 63% nicht Alawitten sind für Assad.
Jetzt soll er gehen weil die westlichen Staaten ihn nicht mehr haben wollen???

In der Türkei sind 21% des Volkes Kurden. Die meisten sympatieren mit der PKK. In zahlen ausgedrückt, 15% des türkischen Volkes wollen zwar keinen Regimewechsel aber nur Autonomie über Kurdistan. Aber Fakt ist, dass die PKK, international als eine terroristische Organisation abgestempelt wurde.

Deshalb hat Assad das Recht die Wahlen durzuführen und wenn er vom Volk mit absoluten Mehrheit gewählt wird, dann muss man ihn auch weiterhin als den syrischen President akzeptieren. Der König von Saudi Arabien wurde auch nicht vom Volk gewählt. Warum wird er akzeptiert? oder die englische Königin???

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mathias dumke

Pest oder Cholera ?

Wie naiv, anzunehmen, dass mit dem Fall Assads die Demokratie an dessen Stelle treten würde.
Es würde ein neuer islamischer Gottesstaat entstehen; mit allem Drum und Dran:
Scharia, Steinigungen von Frauen, Massenmorden an Minderheiten usw.
Das Alles ist bereits in Libyen und Ägypten absehbar und wird uns hier als Entstehen einer Demokratie erklärt.
Es ändern sich nur die Machthaber und das Ausmaß des Terrors.
Also: Assad ist das geringere Übel und sollte unterstützt werden.

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Roland Magiera

Und was geht uns das an, dass man so heftig polemisieren muss? Das grenzt an Hetze

Kann man das nicht etwas nüchterner formulieren? In etwa dass der Assad trotz Aufforderungen der UNO, der arabischen Liga usw. weiter militärische Schritte gegen die Zivilbevölkerung bzw. den kämpfenden Teil davon unternimmt und dass dies Opfer auf beiden Seiten kostet. Jedenfalls so in etwa.

Aber heute muss da ein finstrer Despot am Werk sein, aus dessen Mundwinkeln das Blut dahingemeuchelter Kinder trieft und wo welche gar eine Beschleunigung der Tötungsmaschinerie den Endspurt eines Mord-Marathons erkennen. DAS IST JA WIE IM MITTELALTER!

Und dies trotz der bislang eher ernüchternden Lehren aus dem arabischen Frühling. Wenigstens Tunesien war mit dem angeblichen Diktator besser dran als jetzt mit den Islamfanatikern!
Nach ~10.000 Jahren Zivilisation darf man es auch langsam mal akzeptieren, dass bei solchen gewaltsamen Revolutionen nur selten der Beste an die Macht kommt, dieses Wissen dem Alexander laut vorzutragen hat Kleitos schon vor rund 2300 Jahren sein Leben gekostet.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 10.04.2012 01:10 Uhr

Assad ist eigentlich schon längst ein Fall für ....

.... männliche Honigbienen.

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Jahrgang 1975, Redakteur in der Politik.

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