Die Vereinigten Staaten sollten nach Ansicht zweier prominenter amerikanischer Senatoren den Kampf der syrischen Opposition mit Waffenlieferungen unterstützen. Washington müsste die militärische Hilfe nicht direkt den Gegnern von Präsident Baschar al Assad zukommen lassen, sagte John McCain nach Angaben der „New York Times“.
Vielmehr sollten die Waffen über „Drittwelt-Länder“ und mit Hilfe der Arabischen Liga die Opposition erreichen, erläuterte der frühere Präsidentschaftskandidat am Sonntag in der afghanischen Hauptstadt Kabul. „Die Iraner und Russen versorgen Baschar al Assad mit Waffen. Menschen, die massakriert werden, verdienen das Recht zur Selbstverteidigung“, sagte er. „Ich befürworte es, dass die Opposition Waffen erhält“, sagte McCain, der anschließend mit seinem republikanischen Kollegen Lindsey Graham in die ägyptische Hauptstadt Kairo weiterreisen wollte.
McCain und Graham sind Mitglieder des Streitkräfteausschusses des amerikanischen Senats. Graham sagte, dass ein entschlosseneres Eingreifen in Syrien auch eine Schwächung des Regimes im Teheran zur Folge hätte. „Syrien vom Iran loszureißen könnte genauso wichtig sein wie Sanktionen“, sagte der Senator. „Wenn das syrische Regime durch eine andere Regierung ersetzt werden würde, die ihre Zukunft nicht an den Iran knüpft, dann wäre die Welt ein besserer Ort“, sagte Graham.
McCain ist eigentlich ein erfahrener Außenpolitiker
Theodor Wedel (TheodorWedel)
- 20.02.2012, 14:20 Uhr
Niedlich
Ludgar Mankowski (Ludgar1965)
- 20.02.2012, 13:45 Uhr
