08.02.2012 · In Syrien lässt Diktator Assad weiter auf sein Volk schießen. Offenbar wurde der Stadtteil Inshaat in Homs dem Erdboden gleichgemacht.
Die syrische Armee hat am Mittwoch nach Angaben von Aktivisten den Stadtteil Inshaat in Homs dem Erdboden gleichgemacht. Die Truppen des Regimes nahmen auch andere Viertel der Protesthochburg unter Beschuss. Wieder sollen Dutzende Menschen getötet worden sein.
Panzer stehen entlang aller wichtigen Straßen in Homs. Auch die Angriffe auf den Ort Zabadani wurden fortgesetzt. Asma al Assad, die Ehefrau des syrischen Machthabers, stellte sich in einem Brief an die Londoner Zeitung „The Times“ hinter ihren Mann; weiter schrieb sie, über ihre karitative Arbeit höre und tröste sie die Familien der Opfer der vergangenen Monate.
Die Arabische Liga bestätigte in Kairo den geplanten Abzug der Beobachter. Der Leiter der Beobachtermission und sein Stab sollten aber vorerst in Damaskus bleiben. Die sechs Staaten des Golfkooperationsrats zogen ihre Botschafter aus Damaskus ab und forderten die syrischen Botschafter zum Verlassen ihrer Länder auf.
Russlands Ministerpräsident Putin forderte, das syrische Volk müsse über sein Schicksal ohne Einmischung von außen entscheiden. Es genüge, nach Libyen zu blicken, insbesondere nach Sirte und in andere Städte, die seinerzeit Gaddafi unterstützt hätten, um zu erkennen, welche Folgen die bewaffnete Einmischung von außen habe.
Danke Hr.Hebold und Fr.Ziessler für Ihre Kommenare.
Stefan Wahowski (Wahowski)
- 09.02.2012, 22:02 Uhr
@ Ziessler, Hebold, Montenero, Salm
Boris Broz (BBroz)
- 09.02.2012, 18:41 Uhr
@Wolfgang Hebold, @Serena di Montenero, @Andreas Salm
Helga Zießler (Steuernagel34)
- 09.02.2012, 11:50 Uhr
Russland und China, das Dreamteam bei der Lösung von internen Konflikten
Andreas Salm (andisalm)
- 09.02.2012, 05:45 Uhr
Sicher ist sicher
Wolfgang Hebold (hebold)
- 08.02.2012, 22:13 Uhr