08.01.2007 · Seit fast 20 Jahren kursieren perfekt nachgemachte Dollarscheine. Keiner kennt die Quelle. Washington glaubt die Täter zu kennen: das kommunistische, diktatorische Nordkorea, Erzfeind der Vereinigten Staaten. Doch der Verdacht fällt auf die Amerikaner zurück.
Von Klaus W. BenderRichtlinien für Lesermeinungen
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Warum die ganzen Verschwörungstheorien?
Die einfachste - und plausibelste - Erklärung ist: Bei der Produktion gab es einen Fehler und die Noten wurden nicht vernichtet sondern trotzdem verteilt. Der Fehler war wahrscheinlich das Aufbringen der "infrarotsensitiven Sicherheitsfarbe". Irgendein Mitarbeiter hat die Noten dann nicht vernichtet sondern sie später wieder ausgegeben. Wenn das über längere Zeit immer wieder einmal passiert fällt das nicht weiter auf und trotzdem sind die "Blüten" weitestgehend identisch mit den "richtigen" Banknoten.
Die Behauptungen von "supernotes" aendern natürlich nichts an den Tatsachen.
Denn die CIA ist eine unsichtbare Organisation und ist in ihren Handlungen auch nicht nachweisbar, so dass die "supernotes" nicht über schlimme Gerüchte hinaus wachsen können..
Dr.-Ing. Hayri Ergun
Privatdozent
Wer Recht haben will läßt damit immer auch zu das die andere Seite Unrecht hat. Ich mußte doch gestern sehr Lachen als das "philosophische Quartett" über Entwicklungshilfe durch ein Finanzsystem sprach.
Charity ist das Geschäft mit dem eigenen schlechten Gewisssen!
Wenn ein Kind Taschengeld bekommt und seinem Vater
davon ein Geschenk macht, wer hat das Geschenk letztendlich bezahlt?
Beitrag v. Herrn Max Baehring..
Im römischen Recht spricht man von Culpa Lata.
Die Verfaelschung von Dollar hat natürlich im Sinne des römischen Rechtes Konsequenzen, d.h. eine Schuld und zwar eine schwere Schuld.
Der Beitrag v. Hr. Max Baehring mit der Frage "Wie funktioniert der Besitz" ist vollkommen angebracht.
Diese Frage wird im römischen Recht im "Jus Rerum", d.h. "Sachenrecht" behandelt.
Nehmen wir an, jeder Mensch hätte zunächst mal mit Geburt das Menschenrecht auf den anteilig gleichen Besitz an allen irdischen Gütern, ungeachtet ob er nun in der dritten Welt oder einer Industrienation lebt.
Sie werden feststellen, das wir in den Industrientionen bei einer Umverteilung exorbitant mehr in ein solches System zurückgeben müssten als wir daraus erhalten würden.
Jedes Slum in einem Drittland ist der Gegenwert zu ihrem ipod, DVD-player oder Zweitwagen. Reicher als andere sein kann nur derjenige der anderen etwas nimmt. Unsere Ethik nennt dieses Phänomen Erfolg.
Ein Skandal!
Ein hohes Lob für Herrn Bender!
Vielleicht sollte er jetzt vorsichtig sein, damit er nicht auch Polonium verabreicht bekommt.
Nach den vorliegenden Informationen ist der technische Standard so hoch, dass diese "Superblüte" ein Eigengewächs der USA sein dürfte.
Wenn Georg W. Busch die Fakten richtig auswerten würde, dann könnte er nicht zu dem Schluss gelangen, dass Nord-Korea der Druckteufel sein kann. Dafür sind die "zu weit hinter dem Mond".
Was irritiert, ist die Tatsache, dass die Blüte mit normalem Blaulicht-Scanning erkannt wird. So dämlich können Geheimdienste auch nicht sein und ihre Kunden auffliegen lassen.
Es ist schon rätselhaft.
FAKE-Meldung / Gefälschte Dollarnoten
Eine neue Variante, wie die Dollarmenge reduziert werden kann. In diesem Fall muß der Besitzer der Blüten die Verluste tragen und diese Blüten sind bestimmt nicht im us-amerikanischem Besitz.
Es muß auch die Frage erlaubt sein: Warum hat die US-Regierung nie ein Redesign seiner Banknoten angestrebt, obwohl Fälschungen schon seit den 80er im Umlauf sind?
Unter diesem Aspekt dürften tiefere politische Verflechtungen und Interessen zu finden sein, als die plumpte Unterstellung, dass es Nordkorea war oder ist.
Mehr zu diesem heiklen Thema.
Laut Pravda: ein Drittel aller Dollars sind Blüten.
http://english.pravda.ru/russia/economics/09-06-2003/3029-fake-0
F. Huber
Wie wurde die Blüte als solche erkannt?
"Selbst ausgewiesene Banknoten-Druckexperten vermögen bei optischer Betrachtung und einem Fühltest - die wichtigste Echtheitsprüfung durch den Bürger - diese falsche 100-Dollar-Note nicht vom Original zu unterscheiden."
Das hört sich jetzt komisch an. Die Blüte konnte vom Original nicht unterschieden werden und wurde dennoch als solche erkannt? Welches waren denn die Merkmale, anhand derer die Blüte erkannt worden ist?
Da kündigen Sie gestern sensationelle neue Erkenntnisse durch die "Recherche" der FAS an, und nun kommen Sie mit diesem dünnen, nicht einmal Kolportage zu nennenden Artikel an. Einem mit dem Thema nicht vertrauten, aber mäßig begabten Neunjährigen sind die Erkenntnisse zuzutrauen, die Sie sich mit Ihrem investigativen Journalismus zusammenschreiben.
Eines jeden Landes Führung, auch Nordkoreas, würde Selbstmord begehen, wenn sie Dollarnoten fälschte. So etwas kann man, wenn überhaupt, nur in Kriegszeiten machen. Das Blätter wie Ihres dergleichen dennoch jahrelang kolportiert haben, will ich nicht weiter kommentieren.
Selbstverständlich ist es naheliegend, daß etwa die CIA Dollarnoten druckt, um verdeckte Operationen der parlamentarischen Kontrolle zu entziehen. Dies zumal, da die Noten ausserhalb der USA zum Einsatz kommen und von der Geldmenge her insignifikant sind. Sie stellen sicher keine Gefährdung der Geldwertstabilität in den USA dar. Nur wäre es schön, da Sie schon Ihren Lesern einen nicht unerheblichen Verkaufpreis aus der Tasche ziehen wollen, wenn Sie Ihre banale Vermutung auch belegen könnten. Verlässlichkeit, habe ich in besseren Zeiten mal gelernt, bestimmt nämlich die Qualität jeder Information.
Wer verbietet Ermittlungen gegen Mossad Geheimdruckerei?
Auch im ergänzten zweiten Artikel wird kein Word über mögliche hoch qualifizierte Mossad Spezialisten berichtet.
Eine dementsprechende Chronologie wäre einen weiteren Artikel wert.
PS
„Mossad“ ist der Name des israelischen Auslandsgeheimdienstes. Er gilt als einer der effizientesten und professionellsten Geheimdienste der Welt und ist in seiner Funktion vergleichbar mit der US-amerikanischen CIA oder dem deutschen BND, ist jedoch mit wesentlich weiter gefassten rechtlichen Befugnissen ausgestattet.