19.10.2012 · Am kommenden Montag wollen südkoreanischen Aktivisten mit einer Flugblattaktion gegen das Regime in Nordkorea protestieren. Nordkorea kündigt für diesen Fall nun einen Militärschlag an. Die Regierung in Seoul weicht vor dieser Drohung allerdings nicht zurück.
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Die hysterische Reaktion des spätstalinistischen Regimes von Pekings Gnaden ist entlarvend. Wären sie von der Überlegenheit ihres Systems wirklich überzeugt, dann könnte sie diese Ballonaktion kalt lassen. Oder sie könnten ihr eine eigene folgen lassen, nach der Millionen südkoreanischer Proletarier freudig in dieses Paradies der Arbeiterklasse stürmen würden.
Die Einzigen, die leiden werden...
...sind Nordkoreaner, die die Flugblätter in die Hände
bekommen. Die werden nämlich wahrscheinlich in
"Umerziehungslager" gesteckt werden.
Eskalieren wird da mutmaßlich nie etwas, weil weder China noch die
USA ihren jeweiligen "Hund von der Leine lassen" werden.
Insbesondere jetzt, vor der US-Wahl und der Umbesetzung der chinesischen Führung.
Nordkorea wird zusammenbrechen, wenn China nicht mehr bereit ist, Geld
zu investieren um die USA von der eigenen Grenze fernzuhalten. Wann das
passieren wird steht in den Sternen. Das unreife, imperialistische
Gehabe Chinas, das ich hier mit dem des Deutschen Kaiserreiches nach
1900 vergleichen will, ist - rein militärisch - viel
problematischer. Südostasien erinnert an Europa vor 100 Jahren:
wirtschaftlicher Aufstieg verbindet sich mit Ressourcenhunger und
Expansionsinteressen. Man bedenke auch Chinas koloniales Verhalten im
Rest der Welt. Der Koreakonflikt ist da fast nebensächlich.
Die EU ist keinen Deut besser
Ein angehender Bauingenieur hatte um 2003 herum die Möglichkeit in
Afrika in irgendeiner von Europäern betriebenen Mine zu arbeiten
und der berichtete, dass nach über 30 Jahren noch nicht einmal eine
richtige Zufahrtstraße zur nächsten größeren
Straße gelegt wurde, nichts als ein Schlammpfad. Jeder einzelne
Cent Gewinn geht nach Europa, die Schwarzen verdienen unverschämt
wenig, in die Infrastruktur wird gar nichts investiert. Für diese
"Besser als nichts" Einstellung werden sie seit Jahrzehnten um
ihre Bodenschätze betrogen.
Die Chinesen hab ich in einer Doku vor kurzem immerhin Straßen in
Afrika bauen sehen. So eine Art Kolonialismus kann man ertragen.
Die Europäer und Amerikaner bekommen Konkurrenz. Das Beste was den
Afrikanern passieren kann.
Nordkorea kündig VERGELTUNGSMASSNAHMEN mit voller Härte an. Vergeltung gegen Ballons. Nena sagt ja hier und da nicht so kluge Sachen, aber das es wirklich mal wörtlich real werde: Düsenflieger gegen Ballons. Wenn es nicht so dramatisch wäre, wäre das wirklich großes Kino!
Ein jämmerliches Eingeständnis...
eines gescheiterten Systems, das sich nur mit schärfsten Repressionen an der Macht halten kann. Die nackte Angst, daß sich daran etwas ändern könnte, "zwingt" die Kim-Clique zu solchem Verhalten.
"Regierung in Seoul weicht vor dieser Drohung allerdings nicht zurück."
Sollte sie es denn?
Es ist entweder eine Frage der Zeit....
...bis das Regime von selber entsorgt wird, oder es wird so bleiben wie es ist. Denn die seltsamen Auswucherungen und Bestrebungen der "alternativlosen" €Rettung lassen eher 2. Fall befürchten. Denn sollte es eine Eudssr geben, dann fehlen die Schubkräfte für die echten demokratischen Prozesse für den Rest der Welt!