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Südkoreanische Flugblattaktion Nordkorea droht mit Militärschlag

 ·  Am kommenden Montag wollen südkoreanischen Aktivisten mit einer Flugblattaktion gegen das Regime in Nordkorea protestieren. Nordkorea kündigt für diesen Fall nun einen Militärschlag an. Die Regierung in Seoul weicht vor dieser Drohung allerdings nicht zurück.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Wolfgang Richter

Stalinisten

Die hysterische Reaktion des spätstalinistischen Regimes von Pekings Gnaden ist entlarvend. Wären sie von der Überlegenheit ihres Systems wirklich überzeugt, dann könnte sie diese Ballonaktion kalt lassen. Oder sie könnten ihr eine eigene folgen lassen, nach der Millionen südkoreanischer Proletarier freudig in dieses Paradies der Arbeiterklasse stürmen würden.

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Philipp Laurisch

Die Einzigen, die leiden werden...

...sind Nordkoreaner, die die Flugblätter in die Hände bekommen. Die werden nämlich wahrscheinlich in "Umerziehungslager" gesteckt werden.
Eskalieren wird da mutmaßlich nie etwas, weil weder China noch die USA ihren jeweiligen "Hund von der Leine lassen" werden. Insbesondere jetzt, vor der US-Wahl und der Umbesetzung der chinesischen Führung.
Nordkorea wird zusammenbrechen, wenn China nicht mehr bereit ist, Geld zu investieren um die USA von der eigenen Grenze fernzuhalten. Wann das passieren wird steht in den Sternen. Das unreife, imperialistische Gehabe Chinas, das ich hier mit dem des Deutschen Kaiserreiches nach 1900 vergleichen will, ist - rein militärisch - viel problematischer. Südostasien erinnert an Europa vor 100 Jahren: wirtschaftlicher Aufstieg verbindet sich mit Ressourcenhunger und Expansionsinteressen. Man bedenke auch Chinas koloniales Verhalten im Rest der Welt. Der Koreakonflikt ist da fast nebensächlich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.10.2012 12:31 Uhr
Roland Magiera

Die EU ist keinen Deut besser

Ein angehender Bauingenieur hatte um 2003 herum die Möglichkeit in Afrika in irgendeiner von Europäern betriebenen Mine zu arbeiten und der berichtete, dass nach über 30 Jahren noch nicht einmal eine richtige Zufahrtstraße zur nächsten größeren Straße gelegt wurde, nichts als ein Schlammpfad. Jeder einzelne Cent Gewinn geht nach Europa, die Schwarzen verdienen unverschämt wenig, in die Infrastruktur wird gar nichts investiert. Für diese "Besser als nichts" Einstellung werden sie seit Jahrzehnten um ihre Bodenschätze betrogen.

Die Chinesen hab ich in einer Doku vor kurzem immerhin Straßen in Afrika bauen sehen. So eine Art Kolonialismus kann man ertragen.

Die Europäer und Amerikaner bekommen Konkurrenz. Das Beste was den Afrikanern passieren kann.

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Isabel Arent
Isabel Arent (Cedro) - 19.10.2012 11:28 Uhr

99 Luftballons

Nordkorea kündig VERGELTUNGSMASSNAHMEN mit voller Härte an. Vergeltung gegen Ballons. Nena sagt ja hier und da nicht so kluge Sachen, aber das es wirklich mal wörtlich real werde: Düsenflieger gegen Ballons. Wenn es nicht so dramatisch wäre, wäre das wirklich großes Kino!

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 19.10.2012 11:11 Uhr

Ein jämmerliches Eingeständnis...

eines gescheiterten Systems, das sich nur mit schärfsten Repressionen an der Macht halten kann. Die nackte Angst, daß sich daran etwas ändern könnte, "zwingt" die Kim-Clique zu solchem Verhalten.

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Gerhard Katz

"Regierung in Seoul weicht vor dieser Drohung allerdings nicht zurück."

Sollte sie es denn?

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 19.10.2012 10:25 Uhr

Es ist entweder eine Frage der Zeit....

...bis das Regime von selber entsorgt wird, oder es wird so bleiben wie es ist. Denn die seltsamen Auswucherungen und Bestrebungen der "alternativlosen" €Rettung lassen eher 2. Fall befürchten. Denn sollte es eine Eudssr geben, dann fehlen die Schubkräfte für die echten demokratischen Prozesse für den Rest der Welt!

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