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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Südkorea Frau Parks Kampf um ihre Würde

 ·  Der japanische Regierungschef Abe will die Geschichte umschreiben. Zehntausende junge Koreanerinnen wurden in Bordelle verschleppt, aber er leugnet japanische Kriegsverbrechen. Viele fürchten, dass die Frauen zum zweiten Mal gedemütigt werden könnten.

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Rolf P.  Lacher
Rolf P. Lacher (RoPeHa) - 16.03.2013 16:55 Uhr

Trost

Ein Trost bleibt den Koreanern: die Japaner schaffen sich ab. Sie sehen so wenig Sinn in ihrer Geschichte und in ihrer Kultur, dass sie an der Existenz ihrer Nation nicht mehr interessiert sind. In wenigen Jahren brauchen sie Hunderttausende Altenpflegerinnen aus dem Ausland.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 15.03.2013 15:54 Uhr

Eier

Wenn die Japaner echte Eier hätten, dann würden sie endlich geradestehen für ihre Taten !
Tun sie aber nicht ! Also ??

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 15.03.2013 09:23 Uhr

Fr.Kaschulke

die "Komplexität" der Sitution ändert nichst daran, dass die koreanische Frauen zwangsweise in japanischen Bordellen gesteckt wurden, und das Japan nichts davon wissen will. Ausreden gibt es ohne Ende.

Der Schicksal der japanischen Soldaten, die sich in der Grausamkeit besonders hervorgehoben haben, ist hier irrelevant.

Ihr "Verständnis" für den japanischen Verbrecherstaat kann daher kommen, dass auch
Deutschland mit Zwangsarbeit und mit Zwangsprostitution ein Problem der fehlender Aufarbeitung hat.

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Henriette Kaschulke

Menschenhandel&Zwang

Das Problem mit koreanischen Frauen, die sexuell ausgebeutet wurden, ist komplexer als hier beschrieben. Die einschlägige Forschung ist kaum berucksichtigt.
Es ist daran zu erinnern, dass auch viele junge koreanische Mädchen an Bordelle von ihren Eltern verkauft wurden. Zudem waren sie dort nicht allein, sondern teilten ihre Los mit japanischen und anderen Frauen, die dort ebenfalls nicht freiwillg arbeiteten.
Eien wichtige Größe ist außerdem unebrücksichtig, es ist der junge japanische Mann, der als Wehrpflichtiger in den Militärdienst geprest wurde. Egodokumente dieser Akteuere erschließen ein Bild von Hoffnungslosigkeit. Ein kurzes Leben für Japan, ein schmerzhafter Tod für das Kaisereich. Beide Geschlechter gerieten in den Abgrund von Krieg und Vernichtung.
Die überlebenden Soldaten kehrten als Opfer zurück aus dem Krieg. Aber ihnen wurden Denkmäler gesetzt. In diesem Zusammenhang müsste die Auseinandersetzung mit der Zwangsprostitution gesetzt werden.

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Jahrgang 1959, Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

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