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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Streit um Gebietsansprüche Anti-chinesische Demonstration auf den Philippinen

 ·  In Manila haben am Freitag hunderte Menschen gegen chinesische Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer demonstriert. In den chinesischen Staatsmedien hieß es als Reaktion, China sei „auf alles vorbereitet“.

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Theodor Wedel

China kann gar keine militärische Gewalt gegen die Philippinen anwenden

Die Philippinen haben, genau wie Taiwan, einen Mutual Defense Treaty mit den USA abgeschlossen. Im Fall eines Angriffs würden die Chinesen es mit der Pazifikflotte der US Navy zu tun bekommen und vermutlich weitaus mehr verlieren, als nur die Ehre.
In einer multipolaren Welt kommt es nicht darauf an, wie viele Soldaten man hat, sondern wie viele Freunde. Chinas einzige Verbündete sind Pakistan und Nordkorea, zwei Staaten, die bereits genug damit zu tun haben, nicht zusammenzubrechen. Gleichzeitig steht auf Chinas "Feindesliste", neben den bereits im Artikel erwähnten Ländern und Taiwan, noch Japan, Indien, Vietnam und Südkorea. Staaten die wiederum ebenfalls mit den USA verbündet sind (im Falle Vietnams freilich erst seit Kurzem).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2012 12:58 Uhr
Michael Weidmann

Ich bin mir nicht so sicher...

...wenn man die Pressemeldungen aus der chinesischen Presse zu dem Thema verfolgt, wird dort kräftig mit dem Säbel gerasselt.

Weitere Anhaltspunkte, dass der Konflikt sich doch zu einem Krieg ausweiten könnte, ist die Aufrüstung der chinesischen Marine. Es befinden sich u.a. zwei Flugzeugträger im Bau. Und auch die USA haben zwar ihren Etat für Militärausgaben gekürzt, aber den für die Pazifikflotte erhöht.

Immerhin geht es in diesem Konflikt um die immer rarer werdenden Rohstoffe. Und davon benötigt gerade China immer mehr.

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