11.05.2012 · In Manila haben am Freitag hunderte Menschen gegen chinesische Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer demonstriert. In den chinesischen Staatsmedien hieß es als Reaktion, China sei „auf alles vorbereitet“.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
China kann gar keine militärische Gewalt gegen die Philippinen anwenden
Die Philippinen haben, genau wie Taiwan, einen Mutual Defense Treaty mit
den USA abgeschlossen. Im Fall eines Angriffs würden die Chinesen
es mit der Pazifikflotte der US Navy zu tun bekommen und vermutlich
weitaus mehr verlieren, als nur die Ehre.
In einer multipolaren Welt kommt es nicht darauf an, wie viele Soldaten
man hat, sondern wie viele Freunde. Chinas einzige Verbündete sind
Pakistan und Nordkorea, zwei Staaten, die bereits genug damit zu tun
haben, nicht zusammenzubrechen. Gleichzeitig steht auf Chinas
"Feindesliste", neben den bereits im Artikel erwähnten
Ländern und Taiwan, noch Japan, Indien, Vietnam und Südkorea.
Staaten die wiederum ebenfalls mit den USA verbündet sind (im Falle
Vietnams freilich erst seit Kurzem).
Ich bin mir nicht so sicher...
...wenn man die Pressemeldungen aus der chinesischen Presse zu dem Thema
verfolgt, wird dort kräftig mit dem Säbel gerasselt.
Weitere Anhaltspunkte, dass der Konflikt sich doch zu einem Krieg
ausweiten könnte, ist die Aufrüstung der chinesischen Marine.
Es befinden sich u.a. zwei Flugzeugträger im Bau. Und auch die USA
haben zwar ihren Etat für Militärausgaben gekürzt, aber
den für die Pazifikflotte erhöht.
Immerhin geht es in diesem Konflikt um die immer rarer werdenden
Rohstoffe. Und davon benötigt gerade China immer mehr.