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Streit über Atomprogramm Gespräche zwischen Amerika und Nordkorea in Berlin

17.01.2007 ·  Unterhändler der Vereinigten Staaten und Nordkoreas wollen in Berlin über die Lösung des Atomstreits sprechen. Das gab der südkoreanische Außenminister Song in Seoul bekannt. Das Treffen diene der Vorbereitung der kommenden Sechs-Staaten-Gespräche.

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Die Vereinigten Staaten und Nordkorea wollen nach südkoreanischen Angaben ihre Gespräche über eine Lösung des Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm an diesem Mittwoch in Berlin fortsetzen. Der Ausgang der Unterredungen zwischen dem amerikanischen Gesandten Christopher Hill und dem nordkoreanischen Vizeaußenminister Kim Kye Gwan werde großen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Sechs-Staaten-Gespräche über das Atomprogramm Nordkoreas haben, sagte der südkoreanische Außenminister Song Min-soo in Seoul.

Hill wolle bei den Gesprächen in Berlin die Grundlage dafür schaffen, dass bei den kommenden multilateralen Gesprächen über das Atomprogramm greifbare Ergebnisse erzielt werden. „Sobald das Treffen in Berlin zu Ende ist, werden wir ausloten können, wie es weiter geht.“

„Ein guter Austausch von Sichtweisen“

Hill und Kim hatten sich laut amerikanischen Angaben am Dienstag in Berlin zu informellen Gesprächen getroffen. Näheres über die Inhalte des Treffens wurde bisher nicht bekannt. Die amerikanische Regierung hatte die Gespräche jedoch positiv bewertet. „Es war ein guter Austausch von Sichtweisen in einer positiven Atmosphäre“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Washington. Ein Termin für die Wiederaufnahme der Sechs-Staaten-Gespräche sei aber noch nicht vereinbart worden.

Video: Zähe Nukleargespräche mit Nordkorea

Die ersten Sechs-Staaten-Gespräche seit dem Atomwaffentest des kommunistischen Landes vor mehr als drei Monaten waren Ende Dezember wegen der Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea erfolglos beendet worden. An den Gesprächen sind außerdem noch Südkorea, China, Japan und Russland beteiligt.

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