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Streit mit Trump : „Mexiko wird für die Mauer natürlich nicht bezahlen“

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Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto Bild: dpa

Der mexikanische Präsident hat mit deutlichen Worten auf Donald Trumps Pressekonferenz reagiert. Er warnte vor einer Politik „auf der Basis von Angst und Drohungen“.

          Mexiko bleibt bei seinem Nein zur Finanzierung der vom künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump angekündigten Mauer an der Grenze zu den Vereinigten Staaten. Dies sei eines der Themen, in denen die mexikanische Regierung eine andere Meinung habe als die künftige amerikanische Regierung, sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Mittwoch beim Jahrestreffen mit mexikanischen Botschaftern in Mexiko-Stadt.

          Trump hatte zuvor gesagt, der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko werde nach seiner Vereidigung unverzüglich beginnen, die Kosten dafür werde er dem Nachbarland aufbürden. „Mexiko wird dafür bezahlen – sei es in Form einer Geldleistung oder einer Abgabe“, sagte Trump. Mit dem Bau der Mauer will Trump Migranten abwehren.

          Mexikos Präsident fordert Ende des Waffenschmuggels

          Peña Nieto sagte, Mexiko werde „niemals etwas akzeptieren, das unserer Würde als Land und unserer Würde als Mexikaner zuwiderläuft“. „Es ist offensichtlich, dass wir einige Differenzen mit der nächsten Regierung der Vereinigten Staaten haben, etwa das Thema der Mauer, für die Mexiko natürlich nicht bezahlen wird“, sagte der mexikanische Staatschef. Zugleich kündigte er an, dass seine Regierung sich bemühen werde, „eine gute Beziehung zu den Vereinigten Staaten und ihrem Präsidenten zu haben“.

          Zum nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA, das Trump nach eigener Aussage neu verhandeln will, sagte Peña Nieto, sein Land strebe eine Vereinbarung an, die Sicherheit für Investitionen gewähre. Er kritisierte auch Trumps Drohung, für in Mexiko produzierte Autos von amerikanischen Unternehmen Einfuhrzölle von 35 Prozent zu erheben: Seine Regierung lehne jeden Versuch der Einflussnahme auf Investoren „auf der Basis von Angst und Drohungen“ ab, sagte Peña Nieto.

          An die Adresse Trumps, der am 20. Januar vereidigt wird, richtete der mexikanische Präsident die Forderung, den Waffenschmuggel von den Vereinigten Staaten nach Mexiko zu unterbinden und den Fluss von Geldern aus der organisierten Kriminalität zu stoppen. Zudem forderte er Trump auf, die von diesem angekündigte Ausweisung illegal in den Vereinigten Staaten lebender Mexikaner auf „menschliche“ Weise zu tun.

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