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Spionagevorwurf Islamisten entführen Iraner in Syrien

 ·  Unter den 48 von syrischen Rebellen entführten iranischen Pilgern befinden möglicherweise auch Angehörige von Irans Revolutionsgarden. Dies soll ein Video bestätigen.

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Can Ersoy
Can Ersoy (Turooyo) - 06.08.2012 16:56 Uhr

Eliteeinheiten

Ich bezweifle sehr , dass diese Männer irgendeiner Eliteeinheit auf diesem Globus angehören , obendrein mit Ausweis und unbewaffnet von sunnitisch islamistischen Terroristen einfangen lassen. Wo bitte haben Iraner oder Schiiten die letzten Jahre irgendwelche Ausländer entführt oder gelyncht und dann live auf Youtube gestellt . Assad ist nicht am Ende und wird von der syrischen Bevölkerung unterstützt .
Lieber Herr Kauder
Den Christen können Sie am besten helfen , wenn das westliche Bündnis und die wahhabitischen Verbündeten nicht die Islamisten aufrüsten und Ihnen die WAFFEN SPENDIEREN ,MIT DENEN UNSERE SYRISCHEN BRÜDER ABGESCHLACHTET WERDEN.

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Robert Hamacher

Wer zweifelt denn ernsthaft daran,

dass sich auch Angehörige der jeweiligen Bündnispartner längst unter die Kombattanten gemischt haben. Wie Hizbollah-Angehörige an der Niederschlagung der Volksunruhen im Iran nach den gefälschten Wahlen 2009 beteiligt waren, mischen iranische Pasdaran u.a. überall dort mit, wo Interessen der sog. Islamischen Republik Iran involviert sind - sei es zu verdeckten Stützungsaktionen von schiitischen Insurgenten in Saudi-Arabien, Jemen, Bahrain usf., Destabilisierungsaktionen im Irak und Afghanistan , sei es zu direkter Präsenz mit Kämpfern vor Ort wie im Libanon in der Vergangenheit und Syrien heute. Auf syrischem Boden wird der islamische Binnenkampf zwischen Sunna und Schia ausgetragen. Wenn Syrien fällt, wird Iran die schiitischen Kräfte auf der Westseite des Persischen Golfs munitionieren und stimulieren, für deren Niederschlagung brauchen SA und Qatar die deutschen Panzer.

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Marion Dilki
Marion Dilki (Dilk) - 05.08.2012 16:42 Uhr

Konstruierter Vorwurf

Natürlich sind Revolutionsgardisten unter den Pilgern - iranische Wehrpflichtige können wählen, ob sie bei den "Sepah" (Revolutionsgarden) oder den "Artesh", den anderen Truppen ihren Wehrdienst ableisten wollen, entsprechend sind sie dort aktiv oder Reservisten. Und da es in Damaskus verhältnismäßig ruhig ist, lässt sich auch so leicht kein Iraner davon abhalten, zum Schrein der heiligen Zainab zu pilgern. Im Irak sind die Bedingungen schon lange schwierig und der Pilgertourismus blüht trotzdem. Hier wollen die sogenannten Rebellen einen Vorwand für ihre Geiselnahme konstruieren.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 05.08.2012 15:04 Uhr

Pilgerreisen in Zeiten eines blutigen Bürgerkrieges

Ernst nehmen darf man diese Behauptung m.E. nicht. Es sei denn man ist auf einer kriegerischen Pilgerreise. Die Frage ist nun was die Aufständischen mit den festgehaltenen machen wollen oder sollen. ggf als Kriegsgefangene ansehen und später austauschen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.08.2012 06:52 Uhr
Ludgar Mankowski

@Klaus Keller: Dann bitte auch

Dann bitte auch nicht beschweren, wenn in einem Krieg schwere Waffen gegen umherziehende Mörder- und Terroristenbanden eingesetzt werden.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 05.08.2012 19:10 Uhr

@Adrian Baumeister warum sollte man Iraner nicht erschießen können ?

Wenn sie im Staatsdienst unterwegs waren um Syrien zu unterstützen ist ihr Leben soviel Wert wie ein Gefangener auf der anderebn Seite. ggf gar nichts. Es herrscht Krieg nach meiner Kenntnis.

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Adrian Baumeister

Warum keine Pilger ?

Der Schrein der Sajjida Zeinab in Damaskus ist einer der großen Wallfahrtsorte für Pilger aus dem Iran bzw. Schiiten generell. Warum also nicht ?

In Saudi Arabien reißt der Strom der Pilger auch nicht ab, weil man Demonstranten niederschießt. Zudem gilt Damaskus als "befriedet" im Kontext der Kämpfe der letzten Tage. Wir sehen immer wieder Bilder aus Damaskus die einen vööig intakten Alltag dokumentieren.

Der Punkt ist doch, das man Entführte Iraner nicht einfach so lynchen kann, wie Drusen, Christen oder Alawiten. Und nachdem die syrische Armee schon des öfteren türkische, französische u.a. Geheimdienstoffiziere gefangen hat will man einfach auch einmal was zeigen.

Und da es um einen sunnitischen Eroberungskrieg geht, kann man davon ausgehen, das diese Gefangennahme der Pilger, ebenso zu bewerten ist, wie der Status der Menschen und Persönlichkeitsrechte in Saudi Arabien ...

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Jahrgang 1980, Redakteur in der Politik.

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