Für die spanische Regierung Rajoy war der Donnerstag kein schlechter Tag: Sie bekam die ersehnte Zinsentlastung von der EZB in Aussicht gestellt - politisch zollte ihr die Kanzlerin Applaus. Es wird sich freilich noch zeigen, ob die Hilfe aus Frankfurt nicht in Wirklichkeit ein Danaergeschenk ist. Schließlich hatte das Land schon mal eine weit höhere Zinslast zu tragen; und als die Zinsen nach der Euro-Einführung drastisch fielen, bildete sich eine riesige Blase.
Die ist geplatzt, und nun müssen die Spanier Opfer bringen - sie müssen büßen für schlimme Fehler von Regierungen und für eigenen Leichtsinn. So ist das eben. Dass der Konservative Rajoy entschlossen ist, den Weg der Haushaltskonsolidierung und der Strukturreformen fortzusetzen, verdient - siehe Kanzlerin Merkel - rundheraus Anerkennung.
Zweifellos ist der Widerstand im Land groß. Aber es gibt keine Abkürzung zu einem prosperierenden Spanien, das sich im globalen Wettbewerb behauptet. Und es gibt ja schon die ersten Zeichen, die hoffnungsvoll stimmen, etwa beim Export. Hier winkt der erste Lohn für den Mut zu fundamentaler Reform.
Das ist das Problem!
Dieter Zorn (Zoernheim)
- 08.09.2012, 16:39 Uhr
Wenn sie es wirklich wollen,
Herbert Petermann (HTPM)
- 08.09.2012, 16:03 Uhr
Nicht erkennbar
Peter Hinz (redouble)
- 08.09.2012, 15:40 Uhr
Spaniens Spar- und Reformanstrengungen gehen an die Substanz; des Staates.
Martin Geier (martingeier)
- 08.09.2012, 15:17 Uhr
Die Abkürzung geht über die deutschen Privatvermögen, die
von unseren Politruks
Closed via SSO (Dr.Moser)
- 08.09.2012, 15:02 Uhr
