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Somalia Wilde Gefechte, gestohlene Milliarden

16.02.2007 ·  Seit somalische Truppen mit äthiopischer Hilfe die Islamisten aus der Hauptstadt Mogadischu vertreiben konnten, fliegt hier jede Nacht irgendetwas in die Luft. Punkt acht Uhr abends sind die ersten Detonationen zu hören. Aus Mogadischu berichtet Thomas Scheen.

Von Thomas Scheen, Mogadischu
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Seit mehr als fünfzig Tagen geht das nun schon so. Seit die Truppen der somalischen Übergangsregierung zusammen mit der äthiopischen Armee die als extremistisch geltenden Islamisten aus der Hauptstadt Mogadischu vertreiben konnten, fliegt nahezu jede Nacht irgendwo in Mogadischu etwas in die Luft. Mal wird der Hafen mit Granatwerfern unter Beschuss genommen, dann der internationale Flughafen der Stadt. In der nächsten Nacht sind es Stellungen der somalischen Regierungstruppen oder die Kasernen der äthiopischen Soldaten, die mit Panzerfäusten angegriffen werden.

Man kann beinahe die Uhr danach stellen. Punkt acht Uhr abends sind die ersten Detonationen zu hören. Es folgt wildes Maschinengewehrfeuer mit Leuchtspurmunition, das den Himmel in ein gespenstisch rotes Licht taucht. Die Toten, die es dabei regelmäßig zu beklagen gibt, sind fast ausnahmslos Zivilisten, weil die Regierungstruppen - darunter nicht wenige Kinder - ebenso schlecht ausgebildet wie nervös sind und im Zweifelsfall mit Kanonen auf Spatzen schießen. 48 Angriffe in 51 Tagen. Und es werden immer mehr.

Bezahlt werden die Polizisten nicht

„Popcorn“ nennt der neue Polizeichef von Mogadischu, Colonel Ali Said Shirhassan, das nächtliche Bomben und lacht schallend über seinen misslungenen Witz. Shirhassan ist ausgesprochen jung für diesen Job, keine 40 Jahre alt, und schon deshalb muss er sich zuversichtlich geben. Was bleibt ihm auch anderes übrig? Theoretisch befehligt er 3000 Polizisten, die in der 1,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt für Ordnung sorgen sollen. Doch nur 1200 davon haben ein Gewehr und eine Uniform. Bezahlt werden die Beamten auch nicht.

Der Polizeichef sagt, die Angriffe gingen nicht allein auf das Konto der Islamisten, die nach ihrer militärischen Niederlage einen Guerrillakrieg angekündigt hatten. „Das sind Islamisten, Banditen und vermutlich der ein oder andere Warlord, der sich wieder ins Gespräch bringen will“, glaubt Shirhassan. Richtig daran ist, dass die Islamisten bei ihrem Rückzug noch schnell ihre Waffen und die vollen Munitionslager unter die Leute brachten, was dazu führte, dass in Mogadischu heute mehr Waffen zirkulieren als in den Jahren zuvor.

„Wir brauchen noch 14 Tage, dann haben wir alles unter Kontrolle“, gibt sich der Polizeichef siegessicher. Dabei gibt es Stadtviertel, in die sich weder die Polizei noch die Regierungstruppen hineintrauen. „Wir könnten uns den Weg in die heiklen Viertel freischießen, aber das wollen wir nicht“, sagt Shirhassan. „Wir müssen Vertrauen aufbauen.“

„Ob einer etwas kann, spielt keine Rolle“

Vertrauen ist in diesen Tagen ein vielbemühter Begriff in Mogadischu. „Die Übergangsregierung unter Präsident Abdullahi Yusuf Ahmed will, dass wir ihren guten Absichten Glauben schenken“, sagt Ahmed Abdisalem Adan, der Programmdirektor des Fernseh- und Rundfunksenders „Horn Afrik“ und einer der prominentesten Journalisten des Landes. Doch wer einmal lüge, dem glaube man nicht mehr.

Die im Windschatten der äthiopischen Armee unverhofft an die Macht gekommene Übergangsregierung ist tatsächlich alles andere als ein glaubwürdiger Verein. 50 Prozent des strikt nach Clanproporz zusammengesetzten Parlaments sind Analphabeten, und das Kabinett ist ein Sammelsurium ehemaliger Warlords. Zudem funktioniere diese Regierung nach dem politischen Prinzip der sechziger Jahre, glaubt Adan: „Die wollen Loyalität, nicht Funktionalität, und ob einer etwas kann, spielt überhaupt keine Rolle.“

„Will einfach nur meine Ruhe haben“

Anab Husein Abdule ist Herr über 30 Geldschränke, die sich in seinem Haus wild stapeln, und ein beeindruckendes Arsenal von modernen Schnellfeuerwaffen, die dem Schutz der Geldschränke dienen. Abdule ist Geldwechsler auf dem Markt von Barkaht, dem größten Mogadischus. Wie jeder gute Geschäftsmann klagt er natürlich über schlechte Geschäfte, doch hinter seinem Lamento steckt mehr: „Die Islamisten hatten die Stadt im Griff“, sagt Abdule, „wir konnten uns sicher fühlen.“

Heute hat er wieder den Finger am Abzug, wenn ein fremder Kunde den Laden betritt. „Mir ist egal, wer regiert, ich will einfach nur meine Ruhe haben.“ Zusätzlich zu den sich häufenden Angriffen auf den Geldwechsler ist der Dollarkurs drastisch gestiegen, nachdem Präsident Abdullahi Yusuf Ahmed neue Shilling-Noten bestellt hatte. Der Auftrag ging an einen seiner Clan-Kumpels, und von den in Indonesien bestellten 500 Milliarden Shilling hat die Regierung angeblich nur 150 Milliarden erhalten. Den Rest hat sich der Vermittler eingesteckt.

Endlose Kriege zwischen den Subclans

„Das ist genau die Mentalität, von der wir dachten, sie sei endlich vorbei“, schimpft Mohamud Uluso, ein redseliger Mittfünfziger, der drei Handys mit sich herumträgt. In der mittlerweile in Vergessenheit geratenen Übergangsregierung von Abdulkassim Salat war Uluso Chef der Zentralbank. Besser gesagt: Er sollte die nicht mehr existierende Zentralbank wiederaufbauen. Leider war Salat schneller Geschichte, als Uluso seinen Auftrag erfüllen konnte.

An der Übergangsregierung von Salats Nachfolger lässt Uluso kein gutes Haar. „Nehmen Sie den neuen Parlamentspräsidenten: Der kann nicht einmal lesen und schreiben“, schimpft er. Zwar tut Uluso dem neuen Parlamentspräsidenten mit dieser Behauptung unrecht. Doch hinter der gezielten Boshaftigkeit steckt wesentlich mehr: Präsident Abdullahi Yusuf Ahmed gehört zum Clan der Darod, der neue Parlamentspräsident ist ein Rahawein, und Uluso selbst ein Hawiye, die bislang in Mogadischu den Ton angaben.

Und die sehen nun ihre Felle davonschwimmen. Dabei können die Hawiye sich nicht einmal untereinander leiden, wie die endlosen Kriege zwischen den Subclans der Habagadir, der Eir und der Sa'at gezeigt haben, bei denen Mogadischu in Trümmer gelegt wurde. Mischt sich aber ein anderer Clan in ihre Händel ein, sind sich die Hawiye plötzlich wieder einig.

Ein Niemand im somalischen Wertesystem

Das Hotel Kaah im Norden Mogadischus ist so etwas wie ein unverhoffter Karrierebeschleuniger. Hier tagt der aus Mogadischu stammende Teil der knapp 300 Parlamentarier der Übergangsregierung, umschwärmt von jener seltsamen Mischung aus Bemühten, Opportunisten und Glücksrittern, die sich für künftige Posten ins Gespräch zu bringen versuchen.

Doch der einzige Vertreter der Regierung im Hotel Kaah ist Salat Alejelle, der stellvertretende Verteidigungsminister, ein Niemand im somalischen Wertesystem. Der Vizeminister müht sich redlich, lässt seinen nicht unbeträchtlichen Charme spielen, redet wie ein Wasserfall. Seine Zuhörer sind das wohl schwierigste Publikum, das in Somalia überhaupt zu finden ist: die Clanältesten der Hawiye. Warum sie so sauer auf die Äthiopier seien, will Alejelle wissen, „die haben uns doch schließlich geholfen“.

„Zum Konsens schlichtweg nicht fähig“

Immerhin sollen in der kommenden Woche die ersten 1500 Soldaten der geplanten 8000 Mann starken Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia eintreffen. Das erste Kontingent kommt aus Uganda. Nigeria, Burundi und Ghana haben ebenfalls Soldaten bereitgestellt. Das könnte allen Bedenken zum Trotz zu einer Entspannung der Lage in Mogadischu führen, vorausgesetzt, die in der Stadt stationierten Äthiopier, die den Hawiye noch verhasster sind als alle anderen Clans zusammen, ziehen sich zurück.

Schließlich bittet Alejelle die Hawiye-Führer inständig, nicht immer alles madig zu machen und der neuen Regierung eine Chance zu geben. Das ist ein wunder Punkt in der jüngeren Geschichte Somalias. Denn bislang waren es immer die Hawiye, die Kriege vom Zaun brachen. Der ehemalige Diktator Siad Barre wurde von dem Hawiye Aidid gestürzt, der später von seinen eigenen Leuten umgebracht wurde.

Dem nachfolgenden Präsidenten al Mahdi erging es nicht besser, und als 2000 der Hawiye Abdulkassim Salat vom Subclan der Eir als neuer Übergangspräsident sein Glück versuchte, war es wieder der eigene Clan, der ihm das Wasser abgrub. „Das funktioniert nie“, zischt ein Mann auf dem Plastikstuhl nebenan. Er stellt sich als ehemaliger stellvertretender Bürgermeister der Stadt unter Siad Barre vor. Er sei Hawiye, sagt er, sogar einer der ganz schlimmen, nämlich ein Sa'at. „Glauben Sie mir: Wir sind zum Konsens schlichtweg nicht fähig.“ Was ist dann die Lösung? „Somalia müsste unter internationale Vormundschaft gestellt werden.“

„Nicht leicht, in diesen Tagen ein Politiker zu sein“

Wenn er an seinen neuen Beruf denkt, entfährt Mohamed Omar Dalha schnell ein tieftrauriger Seufzer. Nein, sagt der stellvertretende Parlamentspräsident, „es ist wirklich nicht leicht, in diesen Tagen ein Politiker zu sein“. Dalha empfängt im Hotel Global im Norden von Mogadischu, genau gesagt in einem der hinteren Räume, die von der Straße aus nicht mit Panzerfäusten zu treffen sind. Draußen wachen derweil 50 schwerbewaffnete Kämpfer darüber, dass nicht trotzdem einer versucht, den dritthöchsten Vertreter der somalischen Übergangsregierung aus dem Sessel zu bomben.

Dalha gehört zum Clan der Dir aus dem Süden, der sich gern als „unbewaffneter Teil der schweigenden Mehrheit“ darstellt. Die Gewaltbereitschaft in Mogadischu macht dem ehemaligen Dozenten für italienische Literaturgeschichte sichtlich zu schaffen. „Die könnten uns wirklich mal einen Monat Luft lassen“, sagt Dalha.

Als wenn die Wiederherstellung von Recht und Ordnung nicht Aufgabe genug wäre, muss sich die Übergangsregierung neuerdings mit der Forderung der internationalen Gemeinschaft nach einer Versöhnungskonferenz auseinandersetzen, die ihre Handlungsfähigkeit weiter einschränken wird. Dalha hält nicht viel von der Idee. „Ich kenne dieses Spiel: Du redest monatelang mit Hinz und Kunz, kommst irgendwann zu einem Ergebnis, und fünf Minuten später biegt der Nächste um die Ecke und stellt neue Forderungen.“

Nur knapp einem Granatwerfer entkommen

Dalha weiß, dass der Übergangsregierung nicht viel Zeit bleibt, die Bevölkerung der Stadt auf ihre Seite zu ziehen. Er glaubt zwar nicht an eine Rückkehr der Islamisten, muss aber zugeben, dass die angesichts der prekären Sicherheitslage in Mogadischu zumindest die moralischen Sieger des Krieges sind. Dalha glaubt, dass nur der zügige Aufbau einer echten Polizei und einer echten Verwaltung das stets unruhige Mogadischu mit der Übergangsregierung versöhnen kann. Doch dafür fehlt es an Geld und an qualifizierten Mitarbeitern.

Zwar wollen die Vereinten Nationen nach massivem Druck der amerikanischen Regierung bald groß in Somalia einsteigen. Ende März sollen die ersten Fachleute nach Mogadischu kommen, bis Ende des Jahres sollen alle UN-Projekte für Somalia angelaufen sein. Es geht um mehrere hundert Millionen Dollar. Doch so richtig glauben mag an die baldige Präsenz der UN in Mogadischu keiner. Schließlich war deren Linienflugzeug bei der letzten Landung nur knapp einem Granatwerfer entkommen, und seither doziert die UN wieder aus dem sicheren Nairobi, was gut oder schlecht für Somalia sei.

Es gibt keine Gefängnisse für die Verurteilten

Wie Mogadischu in diesen Tagen funktioniert, zeigt das Beispiel von Lul Hassan Tarabi, der ersten weiblichen Richterin des Landes. Tarabi ist so etwas wie ein Star, weil jeder Fernsehsender, der Journalisten nach Mogadischu schickt, ein Porträt dieser Exotin haben will. Die 40 Jahre alte Juristin empfängt in einem besenreinen Büro. Kein Telefon, keine Akten, nicht einmal ein Notizblock liegt herum.

Die Richterin sagt, sie habe gegenwärtig 20 Fälle zu bearbeiten. Wo sind denn die Akten zu diesen Fällen? „Im Archiv.“ Und wann kommen die Akten aus dem Archiv auf ihren Schreibtisch? „Wenn wir einen Termin ansetzen.“ Und wann setzt sie einen Termin an? „Wenn wir alle Elemente zusammenhaben.“

Und wie macht man das, ohne Telefon, ohne Ermittlungsbeamte, ohne alles? Da rückt die Dame pikiert ihre Sonnenbrille zurecht, die sie während des Gesprächs kein einziges Mal abgenommen hat, und sagt, es handele sich ohnehin nur um Bagatellverfahren, zu mehr sei sie gar nicht in der Lage. Und das Ganze sei schon deshalb ausgesprochen schwierig, weil es keine Gefängnisse für die Verurteilten gebe. „Noch Fragen?“

Nicht lange genug an der Macht um sich zu blamieren

Der Beifall für die Scharia-Richter fußte auf ihrer Ruckzuck-Justiz und der Tatsache, dass sie nach ihrer Machtübernahme in Mogadischu sehr schnell die Waffen aus den Straßen verbannen konnten. „Daran werden sich die Menschen stets erinnern“, glaubt Abdullahi Schirwa, ein bekannter Friedensaktivist, „und den Rest, diesen ganzen Taliban-Kram, werden sie vergessen.“

Das Dilemma der neuen Regierung sei schlichtweg, dass die Islamisten nicht lange genug an der Macht waren, um sich etwa beim Aufbau einer funktionierenden Stadtverwaltung gründlich zu blamieren. Und die Warlords, die im Gefolge der Übergangsregierung wieder Fuß gefasst haben in Mogadischu? „Die haben keine Waffen mehr, keine Kämpfer und kein Geld“, sagt Schirwa. „Das Beste, was man mit denen machen kann, ist, sie als Botschafter Somalias nach Burkina Faso zu entsenden, dann wären wir sie los.“

Tisch biegt sich unter der Last der Kaffeetassen

Mohamed Kaniere Afra könnte einem fast leid tun. Der 60 Jahre alte ehemalige Warlord sitzt auf seinem Anwesen in Deynile außerhalb von Mogadischu, der Tisch in seinem Empfangsraum biegt sich unter der Last der unzähligen Kaffeetassen und Gebäckteller, doch der alte Krieger erhält kaum noch Besuch. Früher einmal war Afra der mächtigste Warlord Mogadischus, Herr über 1200 Kämpfer und rund 50 „Technicals“, wie die Pritschenwagen mit den aufmontierten Maschinengewehren und Flakgeschützen genannt werden.

Er kontrollierte das Flugfeld von Deynile und machte richtig Geld. Die Vereinten Nationen, die mit dem Rauschgift Khat beladenen Frachtflieger aus Nairobi, der ein oder andere kommerzielle Passagierjet: alle landeten sie auf Afras Piste und zahlten Gebühr. Als die Äthiopier begannen, in Nairobi eine Übergangsregierung für Somalia zusammenzukaufen, war Afra ebenfalls mit dabei. Er kandidierte als Präsident, unterlag und wurde mit dem Posten des Sicherheitsministers belohnt.

Die Angreifer wurden - wie üblich - nicht gefasst

2005 aber machte der alte Fuchs einen entscheidenden Fehler, als er sich zum Fürsprecher einer Koalition von Warlords aufschwang, die, mit amerikanischem Geld versehen, gegen die Scharia-Gerichtshöfe von Mogadischu zu Felde zog und eine böse Niederlage einstecken musste. Afra wurde als Sicherheitsminister entlassen, und das ärgert ihn bis heute. „Damals sagte mir Präsident Yussuf, wir sollen die Islamisten in Ruhe lassen, weil sie wichtiger Teil der politischen Landschaft seien. Dann hängte er sich an die Äthiopier und nannte die Islamisten plötzlich Terroristen“, zürnt Afra. „Die haben doch alle kein Rückgrat“, schnaubt er verächtlich.

Unter dem Fenster fährt gerade ein „Technical“ mit einem neuen Maschinengewehr vorbei. Eines von dreien, die ihm zu seiner eigenen Sicherheit geblieben seien, beschwichtigt Afra. Den Rest seiner Artillerie habe er der Übergangsregierung gegeben. Hält er das angesichts der neuen Gewalt in Mogadischu mittlerweile für einen Fehler? „Mir sind in meinem Leben viele Irrtümer unterlaufen“, sagt der alte Warlord, „die Abgabe meiner Waffen gehört allerdings nicht dazu.“

Andere in der Stadt aber scheinen von der Altersweisheit des Warlords noch weit entfernt zu sein. Am Donnerstag flogen wieder Granaten in das Hafengelände Mogadischus. Die äthiopische Armee schoss aus allen Rohren zurück, traf dabei die mit Marktständen überfüllte Kreuzung „K4“ im Süden der Stadt und verletzte mehrere Passanten. Es war der erste Angriff der „Aufständischen“ am helllichten Tag. Die Angreifer wurden - wie üblich - nicht gefasst.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.

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