25.01.2012 · Ein amerikanisches Spezialkommando hat zwei in Somalia entführte Minenräumexperten aus der Geiselhaft befreit. Die Amerikanerin und der Däne sind unversehrt. Mehrere Geiselnehmer wurden bei der Aktion getötet.
Von Thomas Scheen, JohannesburgRichtlinien für Lesermeinungen
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Man stelle sich einmal vor, rein hypothetisch, ein deutscher Staatsbürger würde zur Geisel genommen. Nun gebe es folgende Optionen. Man hofft auf den Großmut der Geiselnehmer und Gottes Hilfe. Man überlässt die Geisel dem Geiselnehmer, schließlich ist sie irgendwie selber schuld. Oder man zahlt erhebliches Lösegeld, obwohl damit nur noch mehr Anreize für künftige Entführungen gibt bzw. Terrorismus und organisierte Kriminalität fördert. Schließlich bleibt da noch die gewaltsame Befreiung der Geisel, durch militärische oder polizeiliche Kräfte. Und da, lieber Herr Wahowski, irren Sie. Nicht nur, dass sie die Umstände der Befreiung nicht kennen. Nein, ein Staat hat gegenüber seinen Staatsbürgern grundsätzlich die Pflicht, sie zu schützen und zu verteidigen. Kann oder will der Aufenthaltsstaat dies nicht leisten, besteht gar eine Verantwortung seines Heimatstaates dies zu tun. Und wir sollten uns fragen ob wir hier wirklich genug tun, um dies auch für Deutsche Staatsbürger sicherzustellen.
Was ist aus der vergewaltigten Ukrainerin geworden?
Vor vielleicht einem Jahr habe ich gelesen, daß eine Ukrainerin von ihren somalischen Geiselnehmern ein halbes Jahr lang vergewaltigt und geschwängert worden war. Was ist aus der Frau geworden? Ist sie noch gefangen?
in solchen Nicht-Staaten überhaupt verloren?
Und dazu zum Minensuchen! Wer hat denn die Eier verlegt?
Die Leute sollen sie auch suchen.
Diese Form des interkulturellen Dialogs ...
... ist wahrscheinlich die einzige Sprache, die diese kriminellen
Räuber und Piraten verstehen. Wer sich für den Beruf des
Piraten entscheidet, muss jederzeit damit rechnen müssen,
getötet zu werden.
Mich würde nun mal interessieren, wie die diversen deutschen
Politiker nun darauf reagieren. War Claudia Roth schon empört und
ein Stück weit traurig? Hat Herr Ströbele den USA bereits
Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen? Wurde von Herrn
Nouripour schon bedauert, dass man den Somaliern nun kein Asyl mehr
anbieten kann? Hat Herr Arnold bereits moniert, dass die Amis einfach so
somalische Hoheitsrechte missachtet hätten? (Und hat jemand der
Presse erzählt, dass es seit den 1990ger Jahren kein Seal Team 6
mehr gibt und sich die Jungs seitdem US Naval Special Warfare
Development Group (DEVGRU) nennen?)
sehr ordentlich. die vereinigten staaten haben spaetestens seit der exekution von bin laden eine neue starke marke. und so nett auch vom namen - seerobben. herrlich. - auch diese netten schwarzen knopfaugen. - wunderbar. da schwingt mutter natur, da schwingt unschuld, da schwingt greenpeace mit. - jetzt nur noch mit denen. das sind unsere jungs. weiter so.
Nein, nur einen völkerrechtswidrigen Angriff, Verletzung der Grenze eines Staates ...
Nein, nur einen völkerrechtswidrigen Angriff, Verletzung der Grenze eines souveränen und sonst demokratischen und rechtsstaatlichen Staates, dazu Luftraumverletzung, fehlende Maßnahmen zur Deeskalation, fehlende Ankündigung dieser Aktion 2 Tage zuvor, Schußwaffengebrauch von nicht lokal angemeldeten und geprüften Waffen, Tötung von unschuldigen und unbewaffneten Zivilisten, Menschenverschleppung, keine Absprache mit der örtlichen Polizeistelle, Nachtruhestörung, usw.
Natürlich nicht als deutscher Soldat. Da wäre man nämlich nach einer solchen Aktion Ziel von 26 Mordanklagen quer durch die Repubilk. Sieht man mal davon ab, dass der Bundeswehr zu solchen Einsätzen die Befähigung und der Politik der notwendige Mut abgeht.
zu lothar woelfel "...und wirft den u.s.a. menschenrechtsverletzungen vor..."
ausserdem:"Die Deutschen hätten erstmal diskutiert und dann 5
Sozialarbeiter an den Ort des Geschehens geschickt."
die deutschen haetten ersteinmal zuhause diskutiert und jedes
"robuste" mandat totgeredet.
(empoerte aufschreie gruener "betroffener"":..das ist ein
wahnsinn" der gruene nouripour
zu landeinsaetzen in somalia)
im zweifelsfall muss ein deutscher soldat ueber jeden getanen schuss
rechenschaft ablegen.
gelingt ihm das nicht, anklage und verurteilung.
an das urteil gegen den deutschen soldaten schliessen sich dann die
klagen der zu schaden gekommenen somalischen
"freiheitskaempfer", "friedensaktivisten",
"patrioten" etc. an.
bekommt der somalische "patriot" recht, dann zivilklage u. schadensersatz.
werden somalische piraten voruebergehend in kenianischen gefaengnissen verwahrt,
klage+schadensersatz ob der unmenschlichen haftbedingungen.
nach verurteilung+haft in b.r.d fuer den somalier zum schluss asyl.
das war keine polemik. das ist die wirklichkeit.
Kommt bald jemand und wirft den USA wieder Menschenrechtsverletzungen oder
Großmachtpolitik vor? Die Deutschen hätten erstmal diskutiert und dann 5 Sozialarbeiter an den Ort des Geschehens geschickt.
Thomas Scheen Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.
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