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Schuldenkrise Hollande will Eurobonds

 ·  Frankreich will trotz des Widerstands der Bundesregierung beim EU-Gipfel am Mittwoch Eurobonds fordern. Das kündigte der neue französische Präsident Hollande nach dem G-8-Treffen in Camp David an. Bedenken hat Hollande angeblich gegen Schäuble als künftigen Euro-Gruppenchef.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (99)

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alois schneider
alois schneider (formal) - 22.05.2012 00:51 Uhr

Hollande ist unter Druck

Frankreich kann sich sein überaus großzügiges Sozialsystem nicht mehr leisten ( sogar großzügiger als das deutsche, z.B. Rente mit 60, 35 Stundenwoche usw. ) und nicht ausgerechnet er als sozialistischer Präsident möchte es begraben.
Er sucht einen Dummen , der es ihm bezahlt und D. hat sich schon oft als dumm erwiesen.
Und ich fürchte, seine Hoffnungen sind nicht völlig unberechtigt.
Ist doch Gabriel und die SPD schon für eurobonds, obwohl sie nicht wirklich begreifen, was das bedeutet.
Solange D. bereit ist , jeden Preis für den € zu bezahlen, werden die anderen diesen Preis auch einkassieren.
Ich würde den Spieß umdrehen. Ich würde mit D. Austritt drohen und die völlige Neuordnung der Verhältnisse in Europa durchsetzen. Denn nur D. wäre dann nicht pleite.
Dann würde der Schwanz nicht mehr mit dem Hund wedeln.
Ein sich aufspielender Hollande wäre dann froh, wenn er noch die zweite Geige spielen dürfte, wie Sarkozy

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Der Euro und die Lösung

In der Fehleranalyse sind sich mittlerweile alle einig, inklusive Steinbrück und Sarrazin. Von den Kommentatoren ganz zu schweigen. Bei der Korrektur gibt es jedoch gewaltige Unterschiede. Warum? Wenn man einen Fehler analysiert, hat man doch schon die Lösung. Oder nicht? Jein! Ein vierrädriges Auto verliert ein Rad. Jeder kann es sehen. Was ist zu tun? Antwort: Es ist zwar richtig, dass ein Rad fehlt, aber da die Situation nun einmal so ist wie sie ist, können wir nicht mehr zum Ausgangspunkt zurückkehren. Lösung: Wir bauen ein Dreirad!! Koste es was es wolle.



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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 03:24 Uhr
Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 22.05.2012 03:24 Uhr

Stimmt, Herr Huebner

im Euroland setzt die Evolution auf die Selektion von mediengläubigen
Parteianhängern mit dem Schlachtruf "Yes, YOU can". Egal was an der
nebelverhangenen Eurofront auch geschieht, man bleibt sich treu, und
ESM/Transferunion/Gouverneursrat bleiben Fremdwörter, die man gar nicht verstehen will.
Mir scheint auch, Frau Merkel hat für viele Fans den Status einer Fußball-Nationaltrainerin,
ihre Mannschaft ist die Gemeinschaft der etablierten Parteien und der Euro das Leder.
Klar, dass sie für ihren (nicht näher definierten) Sieg den Applaus der Fans brauchen..
Ein Sarrazin ist da der ausgemachte Spielverderber, und die Sendung sollte ihn als solchen überführen. Zu durchsichtig, die Inszenierung mit dem einseitigen Applaus. Aber man scheut ja keinen Aufwand...

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Mascha Join-Lambert
Mascha Join-Lambert (mljl) - 20.05.2012 23:47 Uhr

Stimmt, leider,

denn die Bundeskanzlerin hatte einen sehr guten Stand in der öffentlichen Meinung in Frankreich bis weit in den Herbst hinein. Die deutschen Argumente wurden gehört. Dann kam der Umgang ("merkeln?") mit Herrn Papandreou. Dann der Einsatz für Herrn Sarkozy, und plötzlich sprach man vom "Diktat". Diplomatische und com- Fehlleistung.

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Ulla Nachtmann

Das Wasser steht Hollande jetzt schon bis zum Hals

,liefern' wird ganz schwer, vor allem wenn er eventuell in Kürze gezwungen ist, den größten Hypothekengeber Frankreichs zu nationalisieren. Viele, vielleicht hunderte von Milliarden stehen auf dem Spiel. Moodys und Fitch (frz. Mehrheitseigner!) sind bereits in Stellung.
Hollande muß jetzt schon in Panik sein was ein Grund für den Schrei nach Eurobonds ist.
Ein sehr langer Beitrag über das Dilemma französischer Kommunen und die Hypotheken bei zerohedge.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 11:32 Uhr
Ulla Nachtmann

Und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Italienische und französische Autohersteller wollen jetzt wie die Banken auch billiges Geld, weshalb der dt Steuerzahler in Zukunft für deren Werksschließungen aufkommmen soll - natürlich über eine neue EU ,Industriepolitik'. Ich vermute, dass das dann über € bonds oder direkten Zugriff auf die EZB statffinden soll.
.
„Uns geht es blendend. Und nun sollen die in der Branche, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, mit dem Geld der Steuerzahler aufgepäppelt werden“, meint ein deutscher Automanager'
(bei mmnews)
.
Die Ideen werden immer abstruser. Sie sind alle offensichtlich nur noch darauf ausgerichtet, Deutschland in den Ruin zu stoßen indem man uns immer neue Belastungen, wenn möglich in Höhe von Billionen aufbürdet. Es könnte ein Zeichen für das baldige Ende der Talmiwährung € sein.

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 20.05.2012 22:09 Uhr

Deutschland isoliert

in einer Runde von Siegern, deren perpetuiertes Siegerecht in der G8 und der
Nato fröhliche Urständ feiert. Hollande geniert sich in dieser Runde nicht,
den eingekreisten 'Freund' ohne erkennbare Gegenleistung kräftig zur Kasse zu bitten und im gleichen Atemzug Schäuble als evtl.Chef der Eurogruppe draußen vor der Tür zu lassen.
Bequemer geht's nicht.
Was nun, CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE?
Die Hälfte unserer 'Volksvertreter' würde sich am liebsten sofort mit Hollande solidarisieren, das ist das Erschreckende, die andere Hälfte klebt pro Forma(?) noch an ihren Forderungen. Wielange noch? Bis zur Wahl? Um dann alternativlos das verschleierte Friedensdiktat abzunicken?

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Erich Heini

Falsche Anreize - nochmals

Die Euro-Krücke hat zwei ganz grundlegende Fehler. (1) Die allzu grosse Heterogenität der Teilnehmer-Volkswirtschaften. (2) Die falschen Anreize. Mit Ausnahme von ganz wenigen, , ehemaligen , erfolgreichen Hartwährungsländern war die Einführung des Euro für die restlichen Länder ein Geschenk ("free lunch"). In Form einer Reduktion des allgemeinen Zinsniveaus. Damit wurde anschliessend gefrevelt. Resultate können besichtigt werden: In Griechenland in einer weiter aufgeblähten Bürokratie. In Spanien in Form der Bauruinen. Und in beiden Ländern (und weiteren) im nicht tolerierbaren Stand der Jugendarbeitslosigkeit. Der "free lunch" war keiner. Und jetzt ? Eurobonds wären wiederum ein ganz klassischer Fehlanreiz. Anstatt Hausaufgaben zu machen, sollen erneut die halbwegs solid wirtschaftenden Euro-Staaten die anderen 'unterstützen'. Aber es ist noch schlimmer: Die Geberländer werden beschimpft, und die Erfinder der Geschenke bekommen, einer nach dem andern, den Karlspreis.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 21:44 Uhr
Ellen Schreiber

Richtig - der "Karlspreis"!

Dieser Preis ist für mich ein Erkennungszeichen - er steht für Schlechtleistung, Unfähigkeit, und Realitätsferne. Er ist für mich ein Negativpreis genauso wie die Goldene Himbeere in der Filmindustrie. Gerade las ich auf der Karlspreis-website Folgendes: ....Er (der Karlspreis)zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker....
Was für ein Hohn!!!

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Siegfried Kellner

Was Hollande "will" ist keine Überraschung.

In Frankreich wird er mit neuen Schulden nicht gerade bejubelt, er muss jedoch seine Versprechungen einhalten sonst ist die Euphorie verflogen.

Und so versucht er seine Lieblingsidee mit Eurobonds durchzusetzen.
Vereinfacht ausgedrückt heißt das : Er macht neue Schulden und Deutschland soll die Finanzierung übernehmen. Dazu kommen noch seine "französischen" Strukturreformen, dass er in Frankreich das Renteneinstiegsalter wieder von 62 auf 60 Jahre reduziert. Während man in Deutschland das Renteneinstiegsalter bei 67 Jahren belässt.
Diese Politik nennt man modernes Sklaventum auf dem Rücken anderer Völker.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 16:43 Uhr
Olivier Paria
Olivier Paria (Olipa) - 21.05.2012 16:43 Uhr

Wenn ich Sie zusammenfassen darf...

die armen Deutschen seien Opfer der bösen Franzosen, die das Geld der Deutschen klauen wollen, und die armen Deutschen seien nicht im Stande es zu verhindern.

Und natürlich, um Ihre einseitige Behauptung zu untermauern, zögern Sie logischerweise nicht ungenaue bzw falsche Argumente zu benutzen wie "das Renteneinstiegsalter wieder von 62 auf 60 Jahre reduziert" (das betrifft in der Tat nur diejenigen, die 60 sind und mindestens 41 Jahre in einen Rentensicherungsfonds eingezahlt haben).

Darf ich mal vorschlagen, dass die Deutschen dementsprechend bei den nächsten Wahlen ihre Stellvertretter so wählen, dass sie sicher machen, nicht mehr von den bösen Franzosen geklaut zu werden.

Mit grossem Neugier warte ich auf die nächsten Wahlergebnisse in Deutschland.
Das nennt man Demokratie, für das Beste oder für das Schlimmste.

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Gerhard Storm

Eurobonds darf es erst geben, wenn alle Euro-Staaten erstklassig sind

Hollande u. Monti hören nicht auf damit, nach Eurobonds zu gieren. Da Schäuble einen solchen Unsinn dt Bürgern nicht schmackhaft machen kann, möchte ihn Hollande nicht an der EU-Spitze sehen.

Merkel hat es bisher geschickt verstanden, die gierigen Forderungen schwacher Euroländer nach zinsgünstigen Schuldaufnahmen in Form von Eurobonds abzuwehren.

Mit Recht sagt sie sich, dass der Einsatz der hervorragenden dt. Bonität schwachen Staaten beim Zugang zu billigeren Krediten zwar hilft, dass aber. eine Herabstufung der dt. Bonität durch die int. Rating-Agenturen die Folge wäre.

Dann müßte D plötzlich höhere Zinsen zahlen, wie abschreckend!

Deshalb muß Merkel beim nächsten Gipfel auf dem rigiden Eurobond-Ablehnungskurs beharren. Sie findet bestimmt bei Freunden Zustimmung wie Schweden, Österreich etc..

Die Deutschen arbeiten hart u. erfolgreich. Die Pfründe ihrer Arbeit stehen ihnen deshalb allein zu.

Eurobonds darf es erst geben, wenn alle Euro-Staaten erstklassig sind!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.05.2012 18:55 Uhr

Frieden?

Das was jetzt stattfindet ist lediglich eine neue Variante der Kriegführung:

Krieg hat traditionell den Zweck Resourcen und Arbeitskraft des Gegners für sich arbeiten zu lassen.
Genaus dasselbe ist jetzt im Gange - nicht mehr militärisch sondern wirtschaftlich. Und Kollaborateure hat es auch schon immer gegeben.

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Burkhardt Brinkmann

Schlimmer kommt's immer!

"Frankreichs Regierungschef Ayrault kündigte an, sein Land werde beim informellen EU-Gipfel am Mittwoch neben anderen Themen auch das von direkten EZB-Krediten für Griechenland ansprechen. In einem Interview der Zeitung "Liberation" sagte er: "Das wird Teil der Diskussion sein. Kein Thema ist tabu". Der Gipfel müsse ein starkes Signal der Unterstützung an das griechische Volk senden und dabei alle Optionen ansprechen."
Auszug aus Financial Times Deutschland "Hollande wagt Angriff auf Merkel" von heute!

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Meinhard Boberlin

Das Traurige sind ja Gabriel und Nahles und Konsorten

Rote und Grüne und Linke würden ja liebend gern, wenn man sie liesse, unser Geld raushauen.

Warum? Nur, damit sie gegen Merkel sein können. Und die werden auch noch von Deutschen gewählt, wahrscheinlich überwiegend von denen, die sowieso kein eigenes Geld haben!

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 20.05.2012 18:04 Uhr

Griechenland kann sich wahrscheinlich selbst retten: Durch erhebliche Öl- und Gasvorkommen

Wir sich allmählich herausstellt, hat wohl nicht nur Griechenland, sondern auch einige andere Staaten flüssiges Gold im Überfluß, siehe hierzu "Ungehobene Bodenschätze: Wie arm ist Griechenland wirklich?".
Irgendwelche "Rettungen" oder gar kriminelle Eurobonds sind dann allerspätestens vollständig hinfällig.
Wir würde schon Billionären Milliarden zuschieben?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 00:32 Uhr
Gerrit Seifert
Gerrit Seifert (igerrit) - 21.05.2012 00:32 Uhr

Substanz

Genau richtig erkannt, weder Hollande noch Merkel reihen sich in den ersten Reihen. Egal ob (angeblich) Konservativ oder (angeblich) Sozialist.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.05.2012 20:12 Uhr

Über deren Nutzung entscheiden aber ...

... England und die USA: erst wenn es in deren Ölpreis-Konzept passt darf hier gefördert werden.

Vorher muss man aber noch Deutschland schröpfen solange und soweit es geht.

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Ralf Wittmann

Mir wird übel ...

bei all den chauvinistischen Stammtischparolen, die sich hier im Forum breit machen. Langsam kommt er wieder zum Vorschein, der hässliche Deutsche in seiner selbstgerechten, revanchistischen, egozentrischen Art. Der Ton, in dem man über uns im Ausland spricht (Nein, damit meine ich nicht nur die "Schmarotzer" im Süden), ändert sich merklich.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 20:26 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

Lieber Herr Wittmann ....

... meine ausländischen Kollegen, mit denen ich - ab und zu - in Brüssel zusammenkomme, haben viel Verständnis für die Bedenken, die u.a. auch hier im Forum geäußert werden. Meine Freunde aus anderen EU-Mitgliedsstaaten haben viel Verständnis dafür, dass wir zögern mit der Sozialisierung der Verluste in Europa. Keiner meiner Kollegen und Freunde aus der Wissenschaft hat die Weigerung Deutschlands, sich freiwillig zum Deppen Europas zu machen, kritisiert. Ganz im Gegenteil: von meinen niederländischen und meinen finnischen Kollegen höre ich dringende Bitten, endlich stärker gegen die Begehrlichkeiten innerhalb der EU aufzustehen.

Der "hässliche Deutsche" ist eine Chimäre, eine Erfindung von Leuten, die mit einem selbstbewussten, freien und auf Fairness bestehenden Deutschland ein Problem haben. Ich möchte kein Deutschland, welches selbst-vergessen ist. Ich möchte ein aufrechtes, berechenbares, freundliches und offenes Deutschland. Vor allem aber eine FREIES Deutschland.

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Hans Elmsheuser

Es wird Ihnen noch übler werden

.. wenn die Dämme brechen und bei der nächsten Wahl die 40 % Nichtwähler plötzlich rechtradikal wählen. Irgentwann knallen die Leute durch. "Ja das haben wir ja nicht gewollt"

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Burkhardt Brinkmann

Chauvinismus?

So, so: Wer nicht bereit ist, ein Mehrfaches des deutschen Staatshaushaltes für fremde Länder zu riskieren ist ein Chauvinist ja?
(Und unsere europäischen Brudervölker fordern unser Geld dann wohl nur zwecks Förderung unserer Friedensliebe?)

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Werner Franke

Ultimative Vergeltung - mit Verspätung

Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass die Bundesregierung zu all den geballten Zumutungen und Forderungen einfach klaglos ja und Amen sagt. Und doch wird es so kommen.

Sind wir wirklich souverän? Oder zappeln wir immer noch an den Fäden eines alliierten Besatzungsregimes, da bloß nicht mehr so heißt und keine "offiziellen" Dienststellen mehr unterhält? Oder an denen der Bilderberggruppe und der hinter ihr stehenden amerikanischen Bankiers - dass die EU deren Geschöpf ist, ist ein offenes Geheimnis? Letztlich geht es jedenfalls wohl darum, Deutschland doch noch für den Holocaust zahlen zu lassen. Und zwar kräftiger, als dies je ein Reparationsabkommen hätte festlegen können. Solange der Eiserne Vorhang da war, brauchte man die Deutschen als Bundesgenossen und Bollwerk gegen den Kommunismus. Jetzt wo das alles weg ist, kann man den Verlierer des 2. Weltkriegs nach Belieben ausnehmen. Das Buffet ist eröffnet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 20:18 Uhr
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.05.2012 20:18 Uhr

Was heißt hier "als Bollwerk"?

Während des kalten Krieges waren alle französichen Atomraketen auf Deutschland gerichtet - Deutschland war also kein Bollwerk das es zu verteidigen galt, sondern ein Schlachtfeld das man unbesorgt dem Erdboden gleichmachen kann.

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Karl Hammer

Was regt ihr euch auf? Die Deutschen wollen es doch so.

Anders kann man die NRW-Wahl nicht interpretieren. Keine einzige eurokritische Kraft hat auch nur den Hauch eine Chance gehabt.
Überall wird zwar rumgemosert, aber kaum jemand denkt auch nur daran ernsthafte Konsequenzen zu ziehen oder gar ein Risiko einzugehen. Sarrazinvorträge sind gut besucht, aber niemand zieht für sich und sein Leben Konsequenzen, es ist mehr ein Selbsterfahrungsevent.
Das die Eurobonds kommen werden ist doch lange klar, und die meisten sind einverstanden. Strittig ist nur der Zeitpunkt, aber das ist unwesentlich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 18:45 Uhr
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.05.2012 18:45 Uhr

Clever

Ein Beispiel für die trickreiche Cleverness der NRW-Wähler:

In einem Forum erzählte einer, er habe SPD gewählt aus Protest gegen die zu nachgiebige Haltung der CDU in Sachen EURO.

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proto ravenn

Back to the Future

Moment mal, die PIGS hatten effektive schon Eurobonds - für 8 Jahre nach der Einführung des Elitpolitprojekts, den Euro. Und was bauten die PIGS damit - ja natürlich den Schuldenberg von heute. Und jetzt wird uns erzählt das die Ursache nun die Lösung sein soll. Bevor die Deutschen auf dieses Abenteuer eingehen muss Hollande mal erklären wieso das ein zweites mal anders laufen soll.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 17:59 Uhr
proto ravenn

Entschuldigung, meinte PIIGS natürlich

Entschuldigung, meinte PIIGS natürlich

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 20.05.2012 17:51 Uhr

Es gibt nur einen "WAY OUT" aus diesem ganzen Schlamassel!

RAUS AUS DEM EURO - DM zurück und dies so schnell wie möglich. Kapitalverkehrskontollen einführen und Währungskurse festlegen, so wie es die Schweizer gemacht haben (1,20) und zur Not intervenieren bis der Arzt kommt. Und wenn ich überlege, was man mit einer starken DM in Frankreich alles einkaufen kann :-) :-) !!!! Tja dann lebt Gott nicht mehr in Frankreich sondern in Deutschland!

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 20.05.2012 17:28 Uhr

Die Schlinge zieht sich immer mehr zu.

Griechenland kann man schon abschreiben, Spanien trudelt immer weiter Richtung Abgrund und Frankreich...?
Ja Frankreich, möchte seinen Lebensstandard halten und hofft dabei auf Geld aus dem Eurobonds-Topf.
Wer soll den Topf dann füttern?
Ich hoffe, Herr Hollande denkt dabei auch die Französischen Einlagen. Nur befürchte ich, da wird nicht viel in den Topf fließen.
Aber lassen wir Herrn Hollande seine Vorschläge erst einmal auf den Tisch bringen, vielleicht überrascht er die Europäischen Steuerzahler, in dem er die Kunstschätze des Louvre bei Christie`s und Sotheby`s zur Auktion frei gibt.
Das sind ja dann auch Eurobonds, nicht war Herr Hollande.

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mathias dumke

Deutsche als Arbeitssklaven an die EU-Front!

Warum auch selber arbeiten oder seinem Volk irgendwelche Einschränkungen aufbürden?
Es ist doch so leicht:
man lässt einfach andere für sich arbeiten.
Da werden die Deutschen aber mächtig in die Hände spucken müssen, um halb Europa zu ernähren.
Da aber alle Ersparnisse direkt oder indirekt sofort zu unseren "Freunden" abfließen, könnte es da möglicherweise ein Motivationsproblem geben, aber versuchen wir's mal:
"Uneingeschränkte Solidarität mit unseren Verbündeten"
"Der Euro bedeutet Frieden"
"Deutschland ist der Gewinner des Euro"
"Europa wächst zusammen"
oder doch ganz einfach: "Maul halten und zahlen!"

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 17:19 Uhr
Olivier Paria
Olivier Paria (Olipa) - 21.05.2012 17:19 Uhr

Ich dachte Deutschland wäre ein demokratisches Land, in dem

die Deutschen sich klar ausdrücken können, wenn sie davon die Nase voll haben, "halb Europa zu ernähren".
Irre ich mich?

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Closed via SSO

Sancoussi ...

Bei den Eurobondes bin ich ziemlich sorgenfrei. Im Bundestag dürfte es dafür (im schlimmsten Fall) eine überwältigende Mehrheit aus schwarz-rot-grün geben. Vor dem Bundesverfassungsgericht aber eine ebensolche Mehrheit dagegen - mit einer einstweiligen Verfügung (heißt, glaube ich, in Karlsruhe anders) vorneweg.
Also - ruhig bleiben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 18:25 Uhr
Burkhardt Brinkmann

Ihr Vertrauen auf Vosskuhle & Co. in Gottes Gehörgang!

Man wird die Eurobonds, genau wie ja auch die schon bestehende Eurozonen-Solidarhaftung über ESF und ESM schleichend einführen, und zwar über Projektbonds.

Das Bundesverfassungsgericht wird auch dabei wieder tatenlos zuschauen, befürchte ich.
Dass sich die Karlsruher Richter in ihren roten Roben damit jeglicher Glaubwürdigkeit begeben, wird sie nicht stören; sie werden schon einen sophistischen Dreh finden, um zu begründen, warum just "dieser" Schritt noch keine Verletzung der deutschen Volkssouveränität ist.

Ich wünschte mir, es wäre anders, aber ich bin pessimistisch!

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Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 16 3