11.06.2012 · Während Putin behauptet, Russland sei auf dem richtigen Weg, zeichnet sich ab, dass das Land in eine tiefgreifende Krise rutscht. Es ist im Begriff, die Grundlagen für seine weitere Entwicklung zu verlieren.
Von Reinhard VeserRichtlinien für Lesermeinungen
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Die für uns kaum vorstellbare Rohstoffsituation Russlands
wird es gestatten, dass Russland auch ohne eine moderne Industrienation werden zu müssen, einen bemerkenswerten Wohlstand erreichen wird. Auf jeden Fall sind die unterschiedlichen Angebote aus dem heutigen Deutschland und jene Russlands eine ganz gute Basis für den Waren- und Leistungstausch.
RU braucht DEU, DEU braucht RU.
Die Korruption und Vetternwirtschaft war, ist und bleibt ein
großes Problem, hat aber ihren Ursprung nicht (erst)in Putin
sondern ist vielmehr eine Art Mentalitätsding VIELER Bürger,
mitgebracht aus der schwierigen Sowjetzeit.
Putins Russland rutscht in eine tiefgreifende Krise, "die viel
tiefer geht als jene der chaotischen neunziger Jahre"? Ganz
ernsthafte Frage an Sie Herr Veser, haben Sie die Not der 90er Jahre
selbst "miterlebt" um sowas zu behaupten? Wirtschaftlich
gesehen("Erst kommt das Fressen, dann..."), siehe z.B. BIP,
Währungsreserven..., wird das erst passieren nachdem auf der halben
Welt das Licht aus ist.
Mehr Sorgen mache ich mir aber über unsere EU(dSSR). Denn wenn das
so politisch weiter geht mit ESM, Eurobonds.. wird in nicht allzu ferner
Zeit Deutschland sehenden Auges in eine "tiefgreifende Krise"
rutschen. GR,SP stecken schon mittendrin.
Die Ironie:"Das Gefühl, dem Niedergang des eigenen Lands
beizuwohnen, ist [auch in hiesiger Gesellschaft] weit verbreitet."
Dem selbsternannten Zaren Putin I sei ins Stammbuch geschrieben: "Wenn Du zum Wohle Deines Landes lange regieren moechtest und nicht unruehmlich vor der Geschichte enden willst (wie Josef Stalin) oder gar schrecklich (wie die letzte Zarenfamilie), dann tust Du gut daran, in Deinem Lande eine Opposition zuzulassen."