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Russland Der Kreml setzt auf Konfrontation

 ·  Es müsste eigentlich im Interesse des Kremls sein, dass in der Opposition relativ gemäßigte Politiker tonangebend bleiben. Aber offenbar setzen die Machthaber lieber auf Konfrontation.

Artikel Lesermeinungen (2)

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Hartmut Jacques

Immer wieder beeindruckend

wie die Autoren wissen, wes Geistes Kind die "Demonstranten" sind. Da werden diese Leute schlicgtweg als Demokraten erkannt, in anderen Fällen sind es Fans von irgendwelchen Clubs (dabei sind denen, wie sie mitunter selbst unverblümt erklären, die Clubs völlig egal, ihnen geht es um die Schlägerei), In Syrien sind es dann auch Demokraten (wobei dortt fraglich ist, woher sie eigentlich ihre Waffen beziehen, woher das Geld dafür kommt).
Gerade weil das regelmäßig nicht thematisiert und schon gar nicht recherchiert wird, werden die Bericht immer unglaubwürdiger.
Alles geht offenbar nach der Devise, wenn man nicht genug Feinde hat, schafft man sich welche. Man muss zugeben, das wird hier erfolgreich betrieben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 11:02 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Verfasser Veser will in einer Menge 'Extremisten' wahrgenommen haben

In der Tat fragt es sich, wie er zu dieser Einschaetzung gekommen sein mag.

Putin scheint den jungen russischen Mittelstand herausfordern und zerschlagen zu wollen. Meint er, sein Riesenland bloss mit den Nutzniessern seiner Herrschaft voran bringen zu koennen?

Putin duerfte sich selbst sein aergster Feind sein. Er weiss, dass man nicht bloss ein bisschen Demokratie, Pluralismus, Gewaltenteilung, etc. haben kann. Wenn er einmal anfaengt, sich auf Kompromisse mit der Opposition einzulassen, wuerde sein Herrschaftsanspruch rasch verfallen.

Es wird sehr spannend bleiben, wie sich dieser innerrussische Machtkampf entwickeln wird.

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Jahrgang 1968, Redakteur in der Politik.

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