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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Rumänien Regierung ignoriert Gerichtsurteil

 ·  Die rumänische Regierung regiert mit Hilfe von Eilverordnungen. Urteile des Verfassungsgerichts, die ihren Interessen widersprechen, werden nicht im Amtsblatt veröffentlicht und treten nicht in Kraft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Mario Rutar
Mario Rutar (Rufaz) - 13.07.2012 09:37 Uhr

Nicht unsympathisch die ganze Sache...

Nach diesem ehrbaren modus operandi könnte man einmal hier in D. verfahren. Dann könnte eine Regierung, ohne sich mit der lästigen Opposition und diversen anderen aktionistischen Gschaftlhubern herumzuärgern, vielleicht endlich einmal das machen, wofür sie bezahlt wird: regieren im Sinn von herrschen und führen...

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Alfred Scheirich

Antonescu, einen ehemaliger Spitzel der Sekuritate mit Deckname "Porumbacu"

"C. Antonescu ist kein Politiker sondern er hat das Stoff eines Diktators," sagte gestern in einem Interview die selbstbewusste und berühmte Freijournalistin Angela Tocila, in der TV-Sendung B1 "Ultimul Cuvant (Letztes Wort)". Der Journalist und Historiker Herr Ion Cristoiu meldete einen Verstoß der Konstitution des frischen Interimar-Presidenten Antonescu. Er sagte: "Noch am ersten Tag wollte Antonescu dringend mit dem Guverneur der Nationalbank Mugur Isarescu sprechen. Das ist nicht seine Aufgabe als Interimar-President!" sagte der ehrenwerten Journalist. "Das ist einen Verstoß durch einen Machtmissbrauch! ... Nach Art. 95 der Konstitution muss er sofort suspendiert werden! Basescu wurde suspendiert ohne die Konstitution zu missbrauchen!"
Alles was die Sozialisten machen sind Verstöße! Das ist keine Politik! Rumänien fällt momentan in einem dunklen Loch! Nur Basescu, der richtige Präsident Rumäniens, kann jetzt die politische Situation stabilisieren. Die Europäische Union weiß das!

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.07.2012 14:11 Uhr

Regierung schränkt mit einer Eilverordnung die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ein, es darf

jetzt nicht mehr über die Verfassungsmäßigkeit von Entschließungen des Parlaments urteilen.
Aha. Exekutive schränkt Verfassungsgerichtsbarkeit ein, die ja schließlich ein Bollwerk der Bürger gegen die Willkür eben dieser Exeuktive und gegen die Willkür des Parlamentes sein soll.
So etwas nennt sich Funktionärswillkürherrschaft.

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Ulrich Schramm

Das Pendel hat den Maximalausschlag erreicht und kehrt jetzt um

In der Ukraine und in Rumänien wird es wohl starke Strömungen geben, wieder als Satellitenstaaten von Russland zentral gesteuert zu agieren. Demokratie ist eine Pflanze, die man täglich gießen und auf Befall absuchen muss, sonst geht sie ein.

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Silviu Viaru

Rumänien wird eine schande fleck für Europa

Wenn dieses Marionettenregierung (Ponta & Antonescu) sind am der Macht, wird Rumänien eine statt wie Belarus..........ein land am rand von Europastraße,....
Ponta hat seine CV gefälscht,und wollte weiter am der Macht bleiben weil seine Mentor Nastase ist in Gefängnis für seine Korruptionsaffäre.
In Rumänien von 20 Millionen Volk nur etwas 4 Millionen hat eine Job ........ etwas 6 Millionen sind in rente und Rest sind Sozialhilfe bedürftig oder gestreut in Europa als Arbeiter für niedrige Lohn oder als Bettler....
Oh Gott hilft uns ...........Kommunisten kommt wieder am der Macht....eine Alptraum für eine Land von Europa !!

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elena bourceanu
elena bourceanu (ralena) - 10.07.2012 22:58 Uhr

Schon

Rumänien wird NICHT frei wählen, das Referendum wird zum Karneval des Wahlbetrugs. Bitte fügen Sie auch hinzu, dass letzte Woche Ponta 2 Vizepräsidenten des nationalen Institut für Statistik ersetzt hat. Wir haben uns alle gefragt, was sich dahinter steckt. Heute haben wir die Antwort bekommen: obwohl das endgültige Ergebnis der in 2011 durchgeführten Volkszählung erst in 2013 (wie in der ganzen EU) zu erwarten war, hat Ponta gerade erklärt, er kenne die neuen Zahlen. Laut Ponta sind wir jezt 15 Millionen Wahlberechtigten und nicht mehr 18 Millionen. Ob das stimmt oder nicht, habe ich keine Ahnung. Genau weiss ich aber, dass auf der Internet Seite des Instituts keine Zahlen verfügbar sind. Staatsstreich und Wahbetrug.

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Stefan Derrick

Das war's dann mit der Demokratie

So schnell kann's gehen. Ich habe dann und wann darüber gestaunt (ganz laienhaft), dass Demokratie überhaupt funktionert. Es gibt so schöne Errungenschaften wie Gewaltenteilung und das Grundgesetz, und schon als Kind lernt man, dass man gewisse Dinge nicht darf, und wenn man die Dinge doch tut, dann kommt man ins Gefängnis. Der Staat und das Gemeinwesen funktionieren. Jetzt in Rumänien geht es jetzt husch husch, weg mit dem Verfassungsgericht und den ollen Urteilen.

Und in Deutschland? Ja, so schnell kann's gehen, und das war's dann.

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Karl Dietrich Naumann

Keine Bevormundung !

Die Rumänen müssen ihren Weg in Demokratie selbst finden und bestimmen ! Es ist
die Überheblichkeit der Westeuropäer, die hier versuchen, sich einzumischen ohne
die örtlichen Gegebenheiten zu kennen bzw. sich von den verschiedenen Strömungen
instrumentalisieren zu lassen.

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Romica Lupu
Romica Lupu (RoLu_08) - 10.07.2012 19:18 Uhr

nicht

Entschuldigung, aber wir haben ein Referendum am 29 Juli und vox populi vox dei. So lassen Sie, bitte, Rumänien freiwählen. Danke.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 22:54 Uhr
Alfred Scheirich

Antonescu der Politiker mit dem "Stoff eines Diktators", laut rumänischen Journalisten

Wenn die EU die Klappe halten soll, so wie Ponta gerne haben möchte, dann hat Rumänien in EU nichts zu suchen!
Das Referendum dürfte gar nicht statt finden! Der Machtmissbrauch der USL-Putschisten ist in der EU fehl am Platz! Die EU musste Stellung nehmen und Ponta soll zuhören und lernen, wenn er in der EU-Politik weiter bleiben möchte!

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Cosmin  Popa
Cosmin Popa (Cominut) - 11.07.2012 09:24 Uhr

Legalität ?

Es geht nicht darum, ob wir ein Referendum haben, oder nicht. Es geht darum, dass sich die neue rumänische Regierung um die Legalität ihrer eigenen Aktionen und Angelegenheiten überhaupt nicht kümmert. Ohne Legalität kann es keine Demokratie geben. Leider gibt es in der neueren rumänischen Geschichte viele tragische Beweise dazu!

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elena bourceanu
elena bourceanu (ralena) - 10.07.2012 23:12 Uhr

2009

Wir hatten schon Präsidentschaftswahlen in 2009. Man kann einfach nicht eine Amtsenthebung alle 3 Jahren einleiten, nur weil ein Plagiator, ein Securist und ein Bild der Frustration ihre Agenda durchsetzen möchten. Das Urteil des Gerichtshof war eindeutig: der Präsident hat NICHT gegen die Verfassung verstosst und demzufolge gibt es KEINEN Grund, ihn zu suspendieren.
Wenn Präsidenten, MAPs, etc. so einfach zu suspendieren wären, wäre es unmöglich, Reforme durchzuführen.

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Lili Novak
Lili Novak (LiliNovak) - 10.07.2012 21:58 Uhr

Referendum?

Dürfen rum. Staatsbürger, die sich im Ausland befinden, auch wählen?

Ach so, es gibt sowieso keine schriftliche Benachrichtigung? Na, wie soll das Referendum dann vonstatten gehen? Aha, ist nur was für Eingeweihte! Ich schlage vor, die notwendige Anzahl an Wahlzetteln fix fertig mit dem Kreuz an der richtigen Stelle per Ausschreibung einzukaufen. Drei Angebote reichen, das teuerste gewinnt.

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Jahrgang 1968, Redakteur in der Politik.

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