23.01.2007 · Peking hat den international kritisierten Abschuss eines Satelliten im All bestätigt. Gleichwohl sei China stets für die friedliche Nutzung des Weltraums gewesen und bleibe dabei, teilte die Regierung mit.
China hat den international kritisierten Abschuss eines Satelliten im All bestätigt. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking sagte am Dienstag, es habe sich um einen Test gehandelt. Zuvor hatte es die Regierung mehrfach abgelehnt, amerikanische Angaben zu bestätigen, laut denen China am 11. Januar einen ausrangierten Satelliten, der in 865 Kilometer Höhe kreiste, mit einer Rakete zerstört hat.
Der Sprecher betonte, China sei stets für die friedliche Nutzung des Weltraums gewesen. „China hat sich niemals an einem Wettrüsten im All beteiligt und wird sich niemals daran beteiligten“, sagte er.
Neben den Vereinigten Staaten hatten auch andere Länder China vergangene Woche vorgeworfen, sein Vorgehen gefährde die friedliche Nutzung des Alls und die Sicherheit ziviler Raumfahrtprogramme. Zuletzt hatten die Vereinigten Staaten im September 1985 einen nicht mehr benötigten Satelliten abgeschossen. Sorgen, die im Weltraum herumfliegenden Trümmer könnten die zivile Raumfahrt gefährden oder Satelliten beschädigen, hatten die Regierung in Washington zum Abbruch des Programms bewogen.