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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Regierungsbildung wieder gescheitert Neuwahlen in Griechenland unausweichlich

 ·  In Griechenland ist auch der letzte Versuch von Präsident Papoulias gescheitert, eine Regierungsbildung auf den Weg zu bringen. Damit steht das hochverschuldete Euro-Land vor Neuwahlen, die für Mitte Juni geplant sind.

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Holger Baade

Herr Koch: Gabe es die von Ihnen geforderte Amtshaftung,

dann wären die Schaltzentralen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene mit einem Schlage verwaist. Stattdessen würden überall staatliche Verwahranstalten wie Pilze aus dem Boden schießen, um die Massen unterzubringen, die dann aber erneut auf Kosten des Steuerzahlers versorgt werden müssen.

Darum hat die Politik im Laufe der Zeit ein viel wirksameres Strafmodell entwickelt: Die ausgedienten oder abgewickelten Verantwortungsträger für Verschwendung, Korruption, Inkompetenz, Lobbyismus müssen dann bei Internationalen Organisationen (UNO, UNICEF, EU) oder bei kommunalen Einrichtungen ( Beispiel Stadtwerken) oder bei anderen Betrieben ( Energieversorgern, Bahn) ein kümmerliches Dasein fristen.

Und als Höchststrafe müssen sich zudem die schlimmsten Fälle von Intelligenzverweigerung im Öffentlichen Fernsehen quasie per Selbstanklage den brutalen Fragen der journalistischen Inquisition nach ihrer Lebensleistung stellen. Das ist doch wohl Strafe genug, oder?

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 15.05.2012 21:34 Uhr

Nennen wir die Namen

Schröder (SPD) Fischer(Grüne), Eichel (SPD) - das waren die Hauptakteure und Ex-Finanzminister Eichel klagt auch noch auf eine höhere Pension. Minderleistungen werden in diesem System belohnt - das ist pervers. Ich glaube nicht, dass eine andere Regierung nicht auch so gehandelt hätte- die Euphorie war einfach zu groß wider jeglicher ökonomischer Vernunft und stark am Willen der Bürger vorbei. Der Souverän hatte und hat nichts zu sagen.
das muss sich ändern und Regierungen müssen für Fehlhandlungen endlich haften.

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Wilhelm Koch

Wer nimmt eigentlich DIE Politiker in Haftung, die 2001 den Eintritt Griechenlands in die EURO-

Zone ermöglicht haben? Ohne sorgfältige Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit dieses chaotischen Staatsgebildes! Wider besseres Wissen und gegen jede Vernunft! Nur um die EU-Zone zu vergrößern! Entgegen gewichtiger und begründeter Warnungen! Diese Politiker sind ursprünglich dafür verantwortlich, dass die heutigen EU-Länder unvorstellbare Staatsvermögensverluste zu tragen haben. Wer von den damaligen deutschen Politikern übernimmt heute die Verantwortung dafür, dass Deutschland, bei einem sofortigen Austritt aus der Euro-Zone, 80 MILLIARDEN Euro oder mehr verliert, und bei einer weiteren Verzögerung dieses unausweichlichen Austrittes vielleicht ein Mehrfaches dieser Summe? Diese ursprünglich verantwortlichen Politiker genießen heute weitest gehend ihre
üppigen Pensionen, sie reiben sich grinsend die Hände und sagen: "Ach, das konnten wir damals doch nicht ahnen:" Eigentlich müssten sie sich wegen VERUNTREUUNG VON VOLKSVERMÖGEN vor Gericht verantworten.

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Ulika Tosner

Der deutsche Tellerrand

ist schon erschreckend kleingeblumt.

Der Mythos von der allmächtigen deutschen Wirtschaftskraft lebt weiter, alle anderen sind dumm und faul, nur Deutschland ist diese Insel der Glückseligen, wo der Lebensstandard redlich verdient ist.

Niemand macht sich die Mühe, mal etwas weiter zu blicken.
Z.B. in die Schweiz, als Land innovativer als Deutschland und trotzdem am Boden. Die Niederlande waren die absoluten Musterknaben was den Staatshaushalt betraf, haben ausgiebig reformiert, lange bevor das in Deutschland passierte und die haben -0.8% BSP.
Spanien und Irland hatten 2007 kleinere Defizite als D sie je hatte. Auf der anderen Seite geht es den Nicht-Euro Ländern vergleichsweise gut.

Keiner macht sich mal die Mühe zu fragen, warum ausgerechnet in unseren Gefilden die Wirtschaft so viel besser ist. Der Euro ist 30% zu billig für uns, wir sind schlimmer als die Chinesen und würgen unseren Nachbarn die Luft ab, erst recht mit den unsinnigen Sparpaketen.


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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.05.2012 15:19 Uhr
Dr. Michael Menzel

Kennen Sie die Geschichte von Kain und Abel?

Abel war sehr tüchtig, erfolgreich und fleissig (falls Sie das Wort fleissig nicht in Ihrem Sprachschatz haben, dann empfehle ich den Duden o.ä.).
Also Abel war, kurz gesagt beneidenswert, "gut". Kain konnte das nicht ertragen und hat Abel erschlagen.
Sie beschimpfen die Deutschen, weil sie wie Abel arbeiten. Ist wohl auch eine Mentalitätsfrage. Die Südländer neigen dazu, zu arbeiten, um zu leben. Die Deutschen haben die Mentalität, zu leben, um zu arbeiten. Das kostet Lebensqualität, aber bringt materiellen Wohlstand. Hat auch was mit freier Entscheidung zu tun!
Sie haben offensichtlich keine Ahnung, was Deutschland für ein wirtschaftlich/industrieller Gigant ist. Glauben Sie die Deutschen könnten den Pleitestaaten Geld schenken (s. "Schuldenschnitt"). wenn sie nicht so verhältnismäßig reich wären?

Was ist das für eine absurde Behauptung: "Der Euro ist 30% zu billig für uns"? Die Deutschen SIND der Euro; ohne sie gäbe es keinen!

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Ulla Nachtmann

Entlasst Griechenland endlich aus dem EU/euro Gefängnis!

„Während der Griechischen Revolution hatte bereits die provisorische Regierung 1824/25 erste Anleihen aufgelegt. Nach der Unabhängigkeit Griechenlands wurde Otto zum König ernannt und im Londoner Protokoll von 1830 gewährten die europäischen Großmächte dem vom Bürgerkrieg ausgezehrten neuen Staat ihre Garantie für eine Anleihe über 60 Millionen Francs. Für diese Anleihe konnte jedoch bereits 1833 nicht mal mehr der Zins bezahlt werden. Damit hatte Griechenland für viele Jahrzehnte"...
(Wikipedia – Gr Staatsbankrott von 1893).
.
Nach 3 Jahren war das Geld weg, versickert in der „Verwaltung“.
Nach 1893 kamen Staatsbankrotte hinzu: 1843, 1860, 1893 und 1931.
Es hat sich NICHTS seit 1893 geändert, nur dass seit 1981 die EU offiziell GR z.T. alimentiert – allerdings OHNE irgendwelchen Erfolg.
Laut Zerohedge bzw Bloomberg soll inzwischen ein bankrun stattfinden "Anxious Greeks have withdrawn as much as 700 euros ($893 million) from the nation’s banks banks since "..
Was noch alles?

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 15.05.2012 18:51 Uhr

Griechenland, Griechenland, Griechenland bis zum abwinken.

Kaum ein anderes außenpolitisches Thema wird in Deutschland derzeit diskutiert. Dabei ist schon aus Gerechtigkeit geboten mind. genauso genau in Osteuropa hinzuschauen.

In Griechenland ist doch eh schon letzte Zug abgefahren, da kommt nichts mehr. Was will man da noch Geld reinstecken. Erst einmal sollen sie zeigen, ob sie etwas und wenn es der Staatsbankrott ist hinbekommen. Dann kann man ihnen etwas, wohlgemerkt etwas helfen und nicht wie bisher alle 3 Monate an die 10 Milliarden zum Verschwenden geben. Das Thema muss raus aus den Schlagzeilen. Die Wirtschaft in ganz Europa leidet unter diesen ewigen Hängepartien.

Auch sollte Deutschland schnellstens den Weg ohne Euro gehen. Das wäre der beste Weg. Gehen muss man ihn so wie so, besser jetzt als in einigen Jahren.

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Siegfried Kellner

Und so wählen wir nochmal, bis wir das Ergebnis haben das wir brauchen..

Dieses altbewährte Verfahren wird auch im Budestag angewandt, dort umschreibt man es als "Probeabstimmung".

Diese Neuwahlen werden die Linksradikalen nochmal stärken und dann geht gar nichts mehr mit diesem hitzigen WIRRKOPF Tsipras.

Als untrügliches Zeichen für den Niedergang heißt es in diesem Artikel :

Der Ansturm auf die Banken hat schon begonnen. Und so kann man nur rätseln. was da alles noch folgen wird oder schon bereits geschehen ist.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 15.05.2012 18:39 Uhr

Platzverweis für die Eurokraten

Griechenland kann und wird die €-Zone nicht verlassen. Das geht nämlich nicht, weil es für die EU der sog. GAU sein würde, der EUGAU sozusagen. Denn flögen überall die Fetzen und die EU wäre nur noch ein Trümmerhaufen.
Es gilt nicht allein darüber nachzudenken, ob der Euro es schafft, sondern welche Richtung das Projekt Europa nehmen sollte. Jetzt gilt es, daß die Politiker endlich etwas begreifen und mal den Blick über ihren Tellerrand werfen. Denn das griechische Volk zeigt es ihnen mal deutlich, zeigt ihnen die Rote Karte- Platzverweis.
Dafür muß man als Bundesbürger, der nie etwas bei Europa zu bestellen hatte (immer nur Vorteile für Deutschland- Schnauze halten etc.!) froh sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 18:58 Uhr
George Rauscher

Natürlich

gönne ich den Griechen das, aber deren Wahl müssen wir teuer bezahlen, so oder so. Und darüber soll ich nun froh sein? Froh werde ich erst sein wenn der ganze Euro-Zauber vorüber ist, aber das wollen unsere Politiker ja partout nicht zulassen, trotz der eindeutigen Sprache der Wahlergebnisse.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.05.2012 18:32 Uhr

Grundsätzliche Ursache aller Probleme ist, dass man gegen jede Vernunft disparate Wirtschaftsräume

mit dem "Einheits-€" überzogen hat. Ein Scheitern war unvermeidlich. Sicher, in Griechenland gibt es noch Co-Faktoren für deren Krise, aber das grundsätzliche Problem war und ist, dass keine Abwertungen möglich sind. Dies gilt im übrigen für alle PIIGS und zusätzlich inzwischen auch für Frankreich. Sie alle verloren unter dem EURO massiv an externer Wettbewerbsfähigkeit und weisen nun hohe Leistungsbilanzdefizite auf. Unter ihren nationalen Währungen hätten die PIIGS+F abwerten und die meisten Probleme damit lösen können - stattdessen steigt die Verschuldung in astronomische Höhen (alleine 640 Mrd. Target2). Eine "Innere Abwertung" ist mit ihren Auswirkungen nicht vergleichbar mit denen einer "Äußeren Abwertung". Werden bei einer Währungsabwertung lediglich die Importe teurer, zerstört eine "Innere Abwertung" die Wirtschaft in ihren Fundamenten - zu besichtigen derzeit in Greece. In den nächsten Wochen werden wir sehen,Greece ist nur ein kleines Problem, die Großen kommen erst noch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 20:29 Uhr
Steffen Sattler

Daumen hoch

Endlich mal ein klarer und nachvollziehbarer Beitrag. Es ist genauso gekommen. Banker haben schon damals explizit davor gewarnt, eine flächendeckende Währung ohne Steuerungsmechanismen einzuführen. Das Volk hat dann die Deppen gewählt, die das einfach (inklusive dem Volk) ignoriert und in selbstgefälliger Arroganz abgetan haben.

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 15.05.2012 18:32 Uhr

@Hr. Hauser: Deutsche tragen keine Schuld an Verfehlungen der D-Polit.-Klasse - sagen Sie

Wer hat diese Polit.-Klasse gewählt ?
Sie haben doch in D "Demokratie" oder ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 22:19 Uhr
Bea Meister

Herr Schmid

Ihr Kommentar gilt auch für die Schweiz.

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Josef Hauser

Sie haben die Demokratie - wir haben "Demokratie".

Sie haben autonome Kantone, die konkurrieren - wir Länder die sich gegenseitig blockieren.

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andreas lück
andreas lück (64al) - 15.05.2012 18:28 Uhr

vorbei!

gerät jemand, ob schuldhaft oder nicht, in wirtschaftliche not, wird geholfen, klare sache, hat sich hier so eingebürgert.
steckte kriminelles tun dahinter, muß es bestraft werden! such simpel!
solange ich ( und ich werde es nicht ) keine handschellen kilcken höre, sind unterstützungen
falsch.
eurostat hat die betrügereien brav registriert und mußte tatenlos bleiben, weil es politisch so gewollt war. bestimmte ( welche? ) politiker waren also mittäter.
wenn ich die zur schau gestellten unschuldsmienen von bspw. eichel und waigel sehe ( "das haben wir nicht gewußt. wir sind betrogen worden." ), bin ich froh, daß der explosive teil meiner
persönlichkeit mit einer lange zündschnur ausgestattet ist.
der moribunden mentalität der griechen fehlt jede realitätsfeste gesinnung, folglich sind sie nicht mehr ernst zu nehmen. und wenn sie dann draußen sind, so wird es wenigstens auf andere pädgogisch wertvoll wirken.

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Josef Hauser

Diejenigen, die hier gegen Griechenland hetzen...

... sollten sich vor Augen führen, dass der durchschnittliche griechische Bürger so viel Schuld an der Krise trägt wie der Deutsche an den Verfehlungen der korrupten politischen Klasse hierzulande.

Der einzige Unterschied ist, dass wir das Glück haben, aus historischen Gründen ein stärkerer Wirtschaftsstandort zu sein.

Ich muss Sie sehr enttäuschen, denn "der faule Grieche" existiert genauso wenig wie "der sparsame Deutsche".

Die Verschwendung regiert hier doch auch schon seit 40 Jahren, in denen soziale Geschenke verteilt werden, und man dachte, staatliche Nachfrage stimuliert die Gesamtwirtschaft. Im Ruhrgebiet leben die Städte mittlerweile von "Dispo"-Krediten. Es wird hierzulande genauso massiv geprasst, und die Rechnung hierfür werden auch wir bald bekommen. Und dann wird der Michel genauso nach den linken und rechten Rattenfängern schreien, wie die Griechen es jetzt tun. Die Völker sind gleich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 19:43 Uhr
Marcel Uelli
Marcel Uelli (CHer) - 15.05.2012 19:43 Uhr

Genau Herr Hauser

Deutschland wird mit seinen Schulden auch nicht mehr leben können sobald die Zinsen steigen. 6-8% sind ja keine Abartigkeit.

Und das Deutsche nicht weniger Staatsgläubig sind haben wir ja im NRW gesehen.
Oder machen die FAZ Leser das Deutschland von Heute aus?

Europa die Internationale...

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Cornelia  Holtmann

Sie haben vollkommen recht, Herr Hauser,

starke Einschnitte in die Sozialsysteme würden in Deutschland wohl zu ähnlich chaotischen Verhältnissen führen, wie die z. Zt. in Griechenland herrschen. In NRW z. B. ist eine Ministerpräsidentin wiedergewählt worden, die das Parlament aufgelöst hat, nachdem ihr Schuldenhaushalt dort keine Mehrheit erhalten hat. (Kommt uns so etwas bekannt vor?)

Und auch den Verweis auf die "griechische Mitnahmementalität" kann ich nicht ernst nehmen, wenn ich sehe, wie viele recht gesunde Arbeitnehmer sich durch eine ärztlich attestierte Invalidität finanzielle Vorteile sichern. Unter "griechischen Bedingungen" würde sich der deutsche Durchschnittsbürger auch nicht anders verhalten als der griechische Durchschnittsbürger.

Der Reichtum Deutschlands resultiert aus der großen Leistungsfähigkeit der Unternehmer und Unternehmen, der Wissenschaftler und Ingenieure. Dieser Tatsache sollte sich jeder bewusst sein.

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Norbert Unger

Daumen drücken!

Jetzt lassen Sie uns die Daumen drücken, dass das auch wirklich vor die Wand gefahren wird. Das Szenario hierzu läuft bisher ganz gut: Jetzt die Neuwahlen mit einem linken Wahlsieger, der dann das griechische "No-Bailout" praktiziert, das da heißt: "ich hafte nicht für die Schulden meiner Vorgänger". Daraufhin Entsetzen in Brüssel, auch bei den üblichen Weichspülern, dann müsste eigentlich der Geldhahn zugedreht werden. Und wenn wir Glück haben, wachen wir eines Tages auf und in GR sind Bankfeiertage ausgerufen...und die Drachme wird eingeführt.

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Cornelia  Holtmann

Geld allein generiert kein Wirtschaftswachstum.

Es bedarf der Initiativkraft der Unternehmer, es bedarf der Innovationskraft der Wissenschaftler und Ingenieure. An dieser Initiativ-, an dieser Innovationskraft fehlt es in Griechenland. Leider sind die nicht einfach zu kaufen, und auch demokratische Wahlen können diesen Mangel nicht beseitigen.

Die (wenigen) griechischen Unternehmer und Unternehmen werden z. Zt. durch eine allmächtige griechische Bürokratie "ausgebremst". Solange sich das nicht ändert und solange die EU-Gelder nicht zur Entwicklung einer leistungsfähigen griechischen Wirtschaft eingesetzt werden, kann das Land nicht gerettet werden. Da helfen auch keine Sparprogramme.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 20:51 Uhr
Joachim Trettin

Infrastruktur unter aller Kritik

Es bedarf nicht nur der Initiativ- und Innovationskraft von Unternehmern, Wissenschaftlern und Ingenieuren.
Vor allem sind verlässliche, funktionierende Verwaltungsstrukturen vonnöten, ohne die alles andere im Sande verläuft.

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Reichert, sehr geehrter Herr Hauser,

leider sehe ich das genau so wie Sie. Ich habe es nur nicht übers Herz gebracht, es so deutlich zu formulieren: Ich sehe nicht, wie Griechenland davor bewahrt werden könnte, auf den Stand eines Entwicklungslandes zurückzufallen.

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Josef Hauser

Akademiker gibt es genug in .gr

Diese sind oft top-qualifiziert, von internationalen Spitzenunis, sprechen 3-4 Sprachen flüssig, oft auch Deutsch und Französisch. Bber diese verlassen das Land, und gehen lieber nach Amerika, Australien, UK oder Deutschland, die Gründe sind evident.

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günther reichert

@Cornelia Holtmann / Ich stimme Ihnen zu.

......und die Wissenschaftler und Ingenieure ,die von griech. Hochschulen kommen,gehen direkt in andere Länder wie Deutschland,Belgien,USA und sogar nach Spanien.Es besteht überhaupt keine Aussicht,dass sich in Griechenland wirtschaftlich groß was ändert.

Das Parteiensystem,bis auf 1 oder 3 sehr kleine Parteien, ist korrupt.Wie soll denn da durch Neuwahlen sich was ändern.
Das Volk wurde von den herrschenden Parteien belogen,betrogen und leider haben griech.Bürger mitgemacht,wenn sie Vorteile sahen-und das waren nicht Wenige.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 15.05.2012 17:56 Uhr

Klärung??

Scheint die Nagelprobe für Linkspolitiker zu werden, inwieweit sie tatsächlich (und in dem Falle erstmals) in der Lage sind, eine vernünftige Alternative zur krisengeschüttelten Weltwirtschaftspolitik der derzeit sich zu den Eliten zählenden Mächtigen in praxi zu entwickeln.

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Dieter Erkelenz

Frau Merkel

sie sind schon durch den Blindgänger, dem "schönen Norbert" desavouriert, gleichfalls durch ihren geschwätzigen Finanzminister und einem desolaten Außenminister. Sprechen Sie ent-
lich einmal ein Machtwort in der "unendlichen" Sache Griechenland . Entlassen Sie das Land aus dem Euro.Sofort! Ansonsten gebe ich für Ihre Wiederwahl in 2013 keinen Pfifferling, und Sie werden für Ihre Partei dasselbe Desaster erleben wie in NRW.

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Paul Hansen

Quadratur des Kreises

Im Euro bleiben, aber nicht sparen!

Jetzt fragt sich der (fast) unbeteiligte Beoachter - wie soll das gehen?

Und wieso widersprechen sich die Signale die aus Berlin kommen "Euro Austritt moeglich" so sehr denen von Herrn Juncker?

Welcher Kreis, den ich nicht verstehe, wird da gerade quadriert?

Auf der anderen Seite - Neuwahlen sind besser als eine weitere "Technokratenregierung" - ohne Legimitation durch diejenigen die die Suppe ausloeffeln muessen.

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günther reichert

Griechenland verspielt jede Zugehörigkeit oder Bündnisfähigkeit zu anderen Staaten.

Falls Griechenland aus"Europa"ausscheidet,wird es wohl auf lange Sicht keine Eintrittskarte in die EU geben o zu Bündnissen mit anderen Staaten kommen.Vor rund 2500 Jahren hatten d antiken Griechen eine Art von Demokratieformen(abgesehen von d Sklaven,die nicht beteiligt waren/nur 10% der Menschen des "Stadtstaates"Athen waren an der Staatsform beteiligt,alle Anderen waren ausgeschlossen )gelebt,hatten aber nie eine systematische Theorie der Demokratie entwickelt.Die einzige Ausnahme einer Konzeption war das Werk von Protagoras:"Theorie demokratischer Politik"Danach besäßen alle Menschen die Fähigkeit zu politischem Urteil,ohne die es keine zivilisierte Gesellschaft geben kann usw.,obwohl nicht notwendigerweise alle auch in ihrer Erfahrung und Urteilskraft in einer Demokratie gleich sind."
Schaut man sich d Situation d Parteien,d Regierung,des Parlaments an,kann man auf die Idee kommen,dass sie überhaupt keinen Staat haben--und die Sklaven,die gehalten werden,sind zu 90% die EU-Bürger.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.05.2012 16:39 Uhr
günther reichert

Entertainment fürs Volk!...... Wenigstens ist einer aufgewacht!

Wenigstens ist einer aufgewacht.Die prinzipielle Zuspitzung als ein Mittel aufzuwachen und nachzudenken ,zu handeln,ist manchmal notwendig.Sie kennen diese Argumentationsfigur nicht,deswegen haben Sie dies auch falsch interpretiert,auch daran zu sehen mit der als Unterstellung wirkenden Behauptung,dass in Europa Deutsch nur gesprochen werden soll.

Mein Europa baut sich auf Demokratien auf,die nicht den eigenen Untergang wählen.
Ein Blick in die umfangreiche Geschichte der Entwicklung der griechischen Demokratie von den Anfängen her in der Antike wird Ihnen zeigen,dass es auch den Fall gab,dass die antiken Griechen ihre Staatsform der damaligen "Demokratie" demokratisch aus freien Stücken abgewählt hätten.Sie hatten dann gerade noch die Kurve gekriegt,als sie merkten,was die Alternative war.

Ich bedanke mich jedenfalls für ihre Antwort.

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John Leucht

Sososo

Ihr Europa werter Herr Reichert ist wohl nicht mein Europa. Mein Europa hat nichts gegen demokratisch legitime Entscheidungen, auch wenn diese unter sehr ungünstigen Verhältnissen abgehalten werden.
Der Traum von einem Europa wo nur noch Deutsch gesprochen wird, ist wohl noch nicht ganz ausgeträumt.

Ausserdem machen die etwa 5 Millionen Hellenen, die auch gewählt haben, keine 10% der EU aus sondern weniger wie 1%. Davon haben auch nur 17% die radikalen Linken gewählt. 17% von weniger als 1% der Europäer.... wow die Weltmärkte beben von einer Million linker Hellenen.

Entertainment fürs Volk!

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 15.05.2012 16:55 Uhr

1989 Vers. 2.0

Irgendwie erinnert das Ganze an das Ende der Mauer 1989. Hier die beginnende Befreiung vom Moloch €/EU !
Auch damals haben kleine, unerwartete Ereignisse (Flucht der DDR-Leute über Ungarn...) den Koloss UdSSR zum Sturz gebracht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.05.2012 18:24 Uhr
Closed via SSO
Jörg Addicks (JADH) - 15.05.2012 18:24 Uhr

Ich befürchte, Sie irren, sehr geehrter Herr Schmid. Wir stehen erst am Anfang, des ...

... von der parteiübergreifend geschlossenen Front beschlossenen Wegs in den sozialisti-schen EU-Zentralstaat. Wie die Wahlen in NRW gezeigt haben, fördert die Mehrheit der Wählenden den Zusammenbruch (die PDV erhielt, so meine ich, etwa 0,1 % der Stimmen).

Wenige haben es erkannt; wenige sagen und schreiben es; kaum einem verschafft der politisch korrekte mediale Mainstream Gehör.

F. Schäffler, einer der letzten Liberalen der FDP, meint, es zeichne sich der Weg zu Zentralismus, Vergemeinschaftung von Staatsschulden und einer Machtausweitung supranationaler Finanzinstitutionen ab. Auf diesem Pfad sieht er die Gefahr einer galoppierenden Inflation, sogar das Risiko einer Hyperinflation “am Ende des Euro” und wird zudem zitiert ( Goldreporter): „Das wird am Ende unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung zutiefst in Frage stellen, um es einmal vorsichtig auszudrücken“.

Bis es wieder 1989 sein wird, werden sie noch viele Ruinen schaffen und die Freiheit beseitigen!

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Jürgen Schäfer

mir fällt gerade ein spruch von herrn schäuble ein

wie sagte er zu beginn der kriese: "griechland hat nur ein vorläufiges zahlungsproblem".
tja herr schäuble das sieht nach neuwahlen aus und somit nach einer regierung die keinen cent zurück zahlen wird. aber das macht ja nichts der deutsche steuerzahler hat ja nur gebürgt und nicht bezahlt. ich hoffe sie haben ein gut gedecktes konto und frau merkel kann auch noch etwas dabei tun. überings spanien hat eine billionen aussenstände bei diversen banken.
und nun behaupten sie nicht sie hätten es nicht gewusst. setzen sechs

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Gestutzte Flügel

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Bisher ist kein in der Sache triftiger Grund zu sehen, warum die Union de Maizière fallen lassen sollte. Angesichts eigener Mitwirkung am Drohnenprojekt kann ihm auch die SPD keinen Fallstrick drehen. Mehr 1