http://www.faz.net/-gpf-9ecjw

Manöver Wostok-2018 : Putin verspricht Stärkung der Armee

  • Aktualisiert am

„Vorwärts“ soll es gehen: Wladimir Putin mit dem russischen Verteidigungsminister Schojgu beim Manöver Wostok-2018 Bild: AFP

Waffen der neuesten Generation sollen die Streitkräfte erhalten, verspricht der russische Präsident. Sein Land sei aber friedlich und zur Kooperation mit anderen Staaten bereit.

          Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine weitere Stärkung der Armee angekündigt. Sie solle dabei mit Waffen der neuesten Generation ausgestattet werden, sagte Putin am Donnerstag bei dem im Osten Sibiriens stattfindenden Großmanöver Wostok-2018. An der Militärübung nehmen nach offiziellen Angaben 300.000 russische Soldaten sowie mehr als 1000 Militärflugzeuge und -hubschrauber sowie bis zu 36.000 Fahrzeuge und Panzer teil. Außerdem gibt es gemeinsame Manöver mit chinesischen Streitkräften. Die Übung ist die größte seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991. „Es ist das erste Mal, dass unsere Streitkräfte solch einem schwierigen und umfangreichen Test unterzogen werden“, sagte Putin.

          In einer Ansprache vor angetretenen Soldaten sagte Putin, Russland sei ein friedliches Land, das zur Kooperation mit allen interessieren Staaten bereit sei. Zugleich unterstrich er die Pflicht der Soldaten, bereit zu sein, die Souveränität und die nationalen Interessen Russlands und seiner Verbündeten zu verteidigen.

          Die Nato hat angesichts wachsender Spannungen zwischen westlichen Staaten und Russland angekündigt, das Manöver genau zu beobachten. Vor allem Polen und die baltischen Staaten fühlen sich zunehmend von Russland bedroht. Die westliche Allianz hat deswegen Verstärkung dorthin verlegt. Auch die Vereinigten Staaten, die militärisch in der Asien-Pazifik-Region präsent sind, wollen die Übungen verfolgen.

          Weitere Themen

          Wenn der Bauch regiert

          SPD im Krisenmodus : Wenn der Bauch regiert

          Die SPD-Mitglieder wollen sich nicht länger von Seehofer vorführen lassen. Auch vielen Befürwortern der großen Koalition reicht es. Andrea Nahles hat die Wut unterschätzt.

          Kein Fortschritt bei Gipfeltreffen erkennbar Video-Seite öffnen

          EU tritt auf der Stelle : Kein Fortschritt bei Gipfeltreffen erkennbar

          Die EU scheint bei der Bewältigung ihrer beiden größten Herausforderungen auf der Stelle zu treten: dem Brexit und der Flüchtlingsfrage. Beim EU-Gipfel in Salzburg beharrten Großbritannien und die anderen Mitgliedstaaten auf ihren Positionen und auch bei der Frage der Flüchtlingsverteilung war keine Einigung in Sicht.

          Merkel spricht ein deutliches Machtwort Video-Seite öffnen

          Unruhe beim EU-Gipfel : Merkel spricht ein deutliches Machtwort

          Eigentlich hatte die Kanzlerin in Salzburg über das Vorankommen des informellen EU-Gipfels berichten wollen. Dann aber fielen offenbar Übersetzungen aus. Unter den anwesenden Medienvertretern brach Unruhe aus – bis Merkel dem ein Ende setzte.

          Topmeldungen

          SPD im Krisenmodus : Wenn der Bauch regiert

          Die SPD-Mitglieder wollen sich nicht länger von Seehofer vorführen lassen. Auch vielen Befürwortern der großen Koalition reicht es. Andrea Nahles hat die Wut unterschätzt.

          Härteres Sexualstrafrecht : Eine Hand im Schritt, ein Bein im Gefängnis

          2017 verdoppelte sich die Zahl der registrierten Sexualdelikte auf dem Oktoberfest. Das lag auch am geänderten Sexualstrafrecht. Das Urteil gegen einen Grapscher zeigt jetzt die Folgen der Gesetzesänderung.
          Neue Technologien und neue Mitarbeiter: Facebook rüstet auf beim Kampf gegen unerwünschte Aktivisten.

          Facebooks „War Room“ : Auf dem Kriegspfad

          Facebook hat ein neues Lagezentrum eingerichtet, von dem aus Falschinformationen aufgespürt und gelöscht werden sollen. Der Name ist Programm: „War Room“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.