10.08.2012 · Ein vom Außenministerium in Warschau empfohlener historischer Sammelband provoziert einen Streit über die Rolle der Polen im Holocaust. Die politische Rechte ist empört.
Von Konrad Schuller, WarschauRichtlinien für Lesermeinungen
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Es ist schon wahr - auch unter Polen gab und gibt es Antisemitismus -
aber der absolute, der exterminative Antisemitismus, der die
industrielle Vernichtung von Millionen Menschen ideologisch vorbereitete
und rechtfertigte, der stammt aus Deutschland. Dort war der Humus, auf
dem ein Menschheitsverbrechen wachsen konnte, lange schon vorbereitet,
beginnend mit einem Herrn, dessen Großtat sich in fünf Jahren
zum fünfhundertsten mal jähren wird und der hochoffiziellen
Feierlichkeiten viele sein werden.
War die katholische Kirche noch - wie in Spanien - mit Zwangstaufen
zufrieden - wollten die Anhänger des Gottesgnadentums die Sache
radikal angehen; dieserhalb waren deren Sprosse auch, trotz des
formalkatholischen "Führers", bei der Durchführung
der Massenmorde überrepräsentiert. In leitenden Positionen,
versteht sich. Das exkulpiert auch die Toleranz des areligiösen
alten Fritzen nicht.
Die Polen, denen derlei erspart blieb, setzten die ungute Tradition der
Pogrome gegen die vermeintlichen "Christusmörder" fort,
die Deutschen löschten aus.
Wer auch Gaubt das kiege nur von Staaten ausgehen ist leider sehr naiv.Es ist diese Naivete das es
es den eizelnen und ganze bevoelkerungs gruppen in ihren bann ziehen.
Nein es ist zueinfach zu sagen es ist Hitler und seine schergen, oder es
ist Slobodan und Karacic sind die einzelene brandstifter. Kieg hat immer
ausnahmlos Wirtschaftliche gruende. Die Maechtigen sind nicht die
sogenaten gewahlten volksvertretern. Auch ist es nicht diese oder jene
volksgruppen. Nein es ist nicht die Friemaure oder die Imuminati, wen es
ueberhaubt den letzteren gibt. Die Wirtschafts Maechte verdienen an alle
seiten, gewinnern und verlieren. Und Wer zahlt die zeche? Na Wir alle.
Die Staaten "Dienen" als Zahleman und Soehne, und Wir alle
zahlen den Staat.
Wir werden restlos Alle zum Narren gehalten. Geschichte hin Geschichte
her. Das einzige das wir machen koennen ist Uns nicht verrueckt zumachen
lassen von denen die das alles Steuern.Leben und ist gut, ja nicht
vergessen was passiert ist aber nicht versuchen zuerklaeren was geschah.
Es ist wie es ist Rueckgaengigmachen kan man das 'sowieso' nicht.
"Kieg hat immer ausnahmlos Wirtschaftliche gruende" - Völliger Unsinn.
1. Geben Sie sich bitte mal mehr Mühe beim Kommentieren. Ihre
Rechtschreibung und Grammatik sind unterirdisch.
2. Hitler hat den 2. Weltkrieg auf dem Gewissen. Kein Konglomerat von
mächtigen Industriebossen, die den großen Reibach machen
wollen und sich finster die Hände reiben. Ja, Hitler wurde von
Industriellen unterstützt. Ja und? Obama auch. Aber schon ein paar
Gegenbeispiele verdeutlichen, wie albern Ihre Aussagen sind:
Falklandkrieg, Palästinakrieg von 1948, die Kriege in Jugoslawien.
Es gibt noch mehr jenseits der Schwarzweißwelt, in der
irgendwelche Reichen aus Profitgier über Leichen gehen. Ob Sie's
glauben oder nicht.
"Die Polen", "Die Deutschen", "Die Russen"
Dieses nationalhistorische Schubladendenken ist Quatsch. Wie es in
Deutschland Uninteressierte, Opfer, Mitläufer und Täter gab,
gab es in Polen Uninteressierte, Opfer, Mitläufer und Täter.
Große Teile der SS-Truppen, die an der Ostfront systematisch Leute
erschossen und Dörfer "geräumt" haben, waren gerade
keine Deutschen, sondern Kollaborateure aus eroberten Gebieten.
Rolf-Dieter Müller: "An der Seite der Wehrmacht" ist eine
schöne Monographie dazu, wie eifrig beim deutschen Vormarsch
kollaboriert wurde.
Die größte Lehre, die man aus dem 2. WK ziehen kann, ist die,
dass in jedem ein Schwein steckt, wenn man es nur richtig hervorlockt.
Sei er Pole oder Deutscher oder Krimtartar.
die Geschichte der Polen ist tragisch
sie waren schlimme Opfer und auch schlimme Täter.
Bis 1938 flohen mehr Juden aus Polen als aus Deutschland.
Der polnische Größenwahn und Nationalismus stand dem
deutschen in nichts nach.
Nicht Völker sind gut oder schlecht, sondern jedes Volk hat Gute
und Schlechte.
Wichtig ist , das die Schlechten nicht die Macht erringen.
Deshalb heißt die Lehre aus der Geschichte auch nicht : nie wieder
Deutschland,
wie unsere linken sie propagieren, während auf der ganzen Welt
weiter Völker und Menschen gemordet werden,
die richtige Lehre aus der Geschichte heißt: nie wieder Diktatur!
Einige Kommentare hier belegen eindrucksvoll,
wie Geschichte verbogen und interpretiert werden kann, um eigene - teils zweifelhafte - politische Standpunkte und Meinungen zu untermauern. Weiterhin zeigen die Diskussionen wie wichtig es ist, studierte Historiker auszubilden, damit die Interpretation historischer Ereignisse nicht durch Hobbyhistoriker mit politischer gefärbter Brille vorgenommen wird. Aus gutem Grunde sollte sich die Geschichtswissenschaft auf die deskriptive Ebene beschränken.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 20:18 UhrPC auch bei Historikern
Tatsache ist, daß bestimmte Themen sowohl im Geschichtsstudium,
als auch im Geschichtsunterricht ausgeklammert werden. Dazu gehört
die Vertreibung, obwohl sehr viele Deutsche auch als Nachkommen davon
betroffen sind. Rache für Hitler, alles Nazis, selbst schuld.
Sie stellen doch hier haltlose Behauptungen auf...
Waren Sie schon einmal an einer Universität? In vielen
Wissenschaften steht doch nicht das Lernen von Fakten im Vordergrund der
Lehre. Vielmehr werden (kritische) wissenschaftliche Methoden und
Herangehensweisen gelehrt. Ihre Unterstellung, an Universitäten
würde gleichgeschaltetes Wissen vermittelt und die Studierenden
würden indoktriniert, ist haltlos und muss definitiv von Ihnen
belegt werden. Es gibt genügend große
Historiker-Steitigkeiten, in denen sich auf akademischem Level auch mit
Unliebsamem (sie würden sagen politisch Inkorrektem)
auseinandergesetzt wurde.
Belegen Sie an der Stelle dann gleich mit, wo Deutschland seit
Jahrhunderten (!) niedergehalten wurde.
Sie zweifeln haltlos gewisse historische Zusammenhänge und Fakten
an und bezeichnen sich darum als "freien Denker". Ihr
Geschichtsverständnis ist völlig einseitig und
Deutschland-zentriert. Für Ihre Thesen müssen Sie Belege
liefern - sonst sind es bloß Behauptungen. Auch als
Hobbyhistoriker.
@ Ernst Otto Derwald
Der Satz: "Aus gutem Grunde sollte sich die Geschichtswissenschaft
auf die deskriptive Ebene beschränken." Und meine Anmerkung,
dass Geschichte nicht dazu benutzt / verbogen werden soll ideologische
und politische Standpunkte zu untermauern, sagen doch genau das
Gegenteil aus von dem, was Sie mir Vorwerfen.
Wenn Historiker Geschichte aufarbeiten und deskriptiv wiedergeben gibt
es eben nicht zwei Versionen, sondern nur das wahrhaft Geschehene. Darum
sollte es meiner Meinung nach gehen.
Die von Ihnen verwendeten Begriffe "politisch korrekt",
"Deutschland wacht auf" usw., verbunden mit der von Ihnen
gewählten Polarisierung Deutschland gegen seine
"vermeintlichen Freunde und Verbündeten" (sic!) zeigt ja
ziemlich deutlich wie und wozu Sie Geschichte verbiegen und
instrumentalisieren. Ihr Vorwurf an mich hingegen ist kaum haltbar,
zumal ich nirgends ein Wort davon gesagt habe, dass Geschichte staatlich
kontrolliert und interpretiert werden soll. Im Gegenteil.
Studierte Historiker ...
... polnischer Schule haben schon immer umfassend die Polonisierung der
Historie der eigenen Nation (oder was man dafür reklamierte)
betrieben.
Diese einseitige und nationalistische Geschichtsschreibung ist über
eine (ebenso einseitige oder auch nur naive) Adaption in den englischen
Sprachraum (und also in die Welt) vorgdrungen und hat heute die
Deutungshoheit auch und gerade im Bezug auf die Deutsch-Polnischen
Beziehungen über ihren gesamten Verlauf.
So kann es auch heute noch durchgehen, daß Kopernikus fast schon
gewaltsam als Pole bezeichnet wird, obwohl es dafür nicht einen
einzigen Beweis gibt und alles dafür spricht, daß er ein
deutscher Preuße mit deutsch-schlesischer Herkunft war.
Gut und richtig so!
Es sind hier offensichtlich Historiker und Zeitzeugen aktiv. Was will man mehr? Oder soll Geschichte politisch-korrekt umgeschrieben werden. Das war in zwei deutschen Diktaturen der Fall.
die Polen waren auch nicht ohne
.. sie sind menschen wie andere auch. nach meinem wissenstand hat es die
letzten jahrzehnte
auch wieder kleine juden-progrome gegeben, wie z.b. auch in Frankreich.
missgunst ist eben
eine elementare menschliche eigenschaft - so wie die liebe dummheit.
Warum immer diese Political Correctness?
Es erstaunt, wie verkrampft unsere polnischen Nachbarn "Vergangenheitsbewältigung" betreiben. In Beiträgen auch von höchster politischer Stelle werden immer die gleichen floskelhaften Dogmen von "deutschen Tätern" und "polnischen Opfern" strapaziert. Offenbar hat es in Polen nie eine echte philosophische Aufklärung gegeben. Andernfalls wüßten die Eliten des Landes, daß Schuld kein kollektives, sondern ein individuelles, an die Vorwerfbarkeit persönlicher Willensbildung gekoppeltes Phänomen ist. - Allerdings ist auch Konrad Schuller nicht frei von Political Correctness. Warum schreibt er "deutscher Judenmord" statt der nicht diskriminierenden, sachlich zutreffenderen Variante "nationalsozialistischer Judenmord"? Der Holocaust beruhte auf einem während des Krieges entwickelten und perfektionierten Programm der NSDAP. Er wurde von einer winzigen Gruppe eigens dafür mit größter Sorgfalt ausgesuchter NS-Schergen unter Beihilfe einer unbekannten Zahl auch nichtdeutscher Helfer vollzogen.
allerdings umfasste er im grossen und ganzen nur Menschen aus den Reihen der Kommunisten und Sozialdemokraten. Diese waren in KZs und verfolgt, wie die Juden auch. Natuerlich haben die Polen die Schlesier und Pommern vertrieben, was sollten sie denn tun, wenn Stalin ihnen halb Polen geklaut hatte. Was ist unverstaendlich am Hass auf Deutsche nach dem Krieg. Wir haben Polen ueberfallen, wir haben das Land zerstoert, seine Menschen erniedrigt und versklavt und umgebracht.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 01:09 UhrHerr Müller...
... der einzig nennenswerte und erfolgversprechende Widerstand in der
Geschichte des 3.Reiches ging mitnichten von Soz'n und Kommunisten aus.
Das möchten diese heutzutage gerne Glauben machen. Der einzig
nennenwerte Widerstand bildete sich aus der konservativen,
militärischen Oberschicht hreaus, die diese ganzen
Empokömmlinge der NSDAP in die Luft jagen wollte (was zu meinem
tiefsten Bedauern misslang).
Diese Tatsache schmerzt die heutigen Kommunisten in der Politik mehr als
alles andere, weshalb diese Geschichtsklitterung gerne verbreitet wird.
Kaum ein Unterschied
Wikipedia ist im Bereich Zeitgeschichte - und besonders im Hinblick auf die Vertreibung - eine Katastrophe. Aus diesem Grund sind Zitate aus Wikipedia an Schulen, besonders im Geschichtsunterricht verboten. Allerdings, aufgrund massiver Proteste, scheint sich in letzter Zeit einiges zu ändern
eine kleine wikipediaübung...
Machen Sie sich doch einmal den "Spaß" und schauen sich
die deutschen oder englischen Wikipediabeiträge zu den Themen die
mit der Oder-Neiße-Grenze, den Ostgebieten, der Vertreibung der
Deutschen usw. zu tun haben. Wenn Sie das getan haben, klicken Sie auf
die polnischen Versionen.....
Eine Schande in Europa
Für die ethnische Säuberung der Deutschen gibt es keine Reinwaschung. Unrecht darf nicht mit Unrecht aufgerechnet werden und das Unrechtsbewußtsein für die Vertreibung fehlt in einigen ehemals kommunistischen Staaten immer noch.
Die historischen Fakten sind Voraussetzung für jede Diskussion. Häufig werden die Opfer selbst zu Tätern.
sollten Polen bessere Menschen als Deutsche sein? Allein der Grundgedanke ist überhaupt nicht eingängig. Gleiches gilt übrigens für Russen, Engländer, Franzosen, Amerikaner, ...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 01:01 Uhr>>>Die Wahrheit eintscheidet in der Geschichte<<<
...aber der Sieger schreibt eben diese Geschichte...
Die Wahrheit entscheidet
in der Geschichte. These, Anbtithese, Synthese. Beide Seiten müssen aufgezeigt werden, damit aus der Geschichte wenigstens ein kleines Bisschen gelernt werden kann.
Ein sehr schwieriges Thema, jedoch waren auch "Deutsche" Opfer und Polen "Nazis" ...
... die Geschichte lehrt Europa, das auch 100.000de Polen sich den Wehrmachtsverbände anschlossen und es gab auch Franzosen, Niederländer, Italiener, Ungarn, Techecheslowaken, Russen, Rumänen ... die "deutsche" Reichs-Verbänden aufstellten und mit der Reichspolitik gemeinsame Sachen machten, auch hinsichtlich im Kampf gegen Juden ... Verschwiegen wird jedoch, das es auch ein "deutschen" Widerstand gegen Hitler-Deutschland in und ausserhalb des Reiches sich aufstellten, die auch viele 100.000de umfasste und sich nicht nur auf rein einzelne Personen beschränkten und gewürdigt wird das bislang heute auch nicht, weder geschichtlich noch an Gedenktagen ... Es wird bis heute mehr verschwiegen, das Deutsche millionenfach aus ihrer Heimat vertrieben wurden und überhaupt wird übersehen, das es auch Greulttaten gegen "Deutsche" gab ... Alle waren Opfer: "Deutsche, Juden, Polen, jede Nation Europas bzw jede Nation in der Welt !" ... "Deutsche" in Polen werden immernoch zweiklassig behandelt ...
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 22:39 UhrKein Unrechtsbewußtsein, kein Versöhnungswille!
Warum werden die vertriebenen Deutschen nicht wieder zur Rückkehr eingeladen, wie Rumänien, Ungarn und die baltischen Staaten das mit ihren früheren deutschen Landsleuten tun?
Kulturgefälle zwischen West- und Osteuropäern
Westeuropäer haben auch durch den Krieg gelitten. Sie haben sich anschließend nicht gerächt und NICHT vertrieben.
Nur Forderungen - kein Entgegenkommen!
Polen in Deutschland verlangen hier sogar das Recht auf eine eigene Partei. Die deutsche Minderheit in Polen wird weiterhin diskrimiert, ob wohl dort - im Gegensatz zu polnischen Migranten hier- seit etwa 700 Jahren ansässig.
FALSCH !!! "Herr Diderot", es gibt KEINE !!! Gleichbehandlung zwischen Deutsche und Polen ...
... und sie ist nur auf dem geduldigen Papier sichtbar. Bis zum heutigen Tage ist es schwer, das Deutsche bzw deutschstämmige an gehobene Positionen kommen oder in bessere Ausbildungsplätze bzw ein besseren Arbeitsplatz haben oder das sie in bessere Wohnvierteln leben, denn "echte" Polen würden immer bevorzugt werden ... ich würde auch lieber ein Polen vorziehen, anstatt ein Deutschen, wenn ich Pole wäre, welcher Pole würde das nicht tun ... Der Bund der Vertriebenen - der Schlesier verlangen doch immer wieder, das sie wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden ...
"Herr H-J Mueller" der 2. Weltkrieg ging von Deutschland aus und viele Staaten Europas ...
... ob sie besetzt waren oder ob sie mit Deutschland verbündet waren, richteten Greultaten gegen andere Menschen an. Ich werde niemals sagen können, schon geschichtlich ginge das garnicht, aber der Krieg und der Hass ging von Deutschland aus ... trotzdem verweigern Sie sich der geschichtlichen Tatsache, das andere Länder, eben Polen, Russland, Italien, Frankreich, Tscheslowakei, Ungarn, Belgien, die Niederlande, Bulgarien, Rumänien, Norwegen, Dänemark, Jugoslawien, die Balten mit Hitler-Deutschland Millionen Juden drangsaliert haben und auch Wehrmachtsverbände aufstellten, die eben an der Seite Deutschlands kämpften. Natürlich, nachdem sich das Blatt wendete, richteten eben diese anderen Staaten Greultaten gegen Deutsche an und dafür habe ich Verständnis und ich würde sicherlich auch mitmachen ... Polen, Russland und die Tschecheslowakei kümmern sich bis heute nicht um die Frage, was das Schicksal von 15 Millionen Deutsche betrifft ...
Herr Slater
ich bin der Meinung, dass man die Ursachen des zweiten Weltkrieges mehr auf Wahrheit ueberpruefen sollte, jedoch Nazideutschlands Schuld relativieren ist unverantwortlich. Es war, auch heute noch, unvorstellbares Grauen, was die deutsche Elite angerichtet hat. Und gegen Polen Vorurteile zu schueren, Herr Slater, ist ebenso unverantwortlich.
Und nach der "Befreiung" durch die Rote Armee ging es weiter
da hörte ich böse Geschichten von Vertriebenen aus den
ehemaligen deutschen Ostgebieten.
Wie übrigens werden die ehemaligen deutschen Ostgebiete an dieser
Stelle verbucht: als deutsche oder als polnische Opfer?
Es wird Zeit das die Polen sich dieser Diskussion stellen.
Aber Herr Stratmann...
in Wien erzählt man sich folgenden Witz:
"Die könn' doch alle froh ssein, das mia den Deitsch'n kaa
Leitnant nich g'schickt haam!"
:-)
Aber Hallo Herr Wehner,
"und Oesterreich hat seinen psychisch kranken sohn nur zu gerne auf
deutschland losgelassen - waren schon immer schlitzohren." Dann
sind also die Schlitzohrigen Österreicher Schuld daran, dass Hitler
in Deutschland die Macht übernommen hat? Womöglich war das
ganze ja ein perfider Plan schlitzohriger Österreichischer
Antisemiten, die selber nicht die nötigen Kapazitäten zur
Durchführung des Holocaust hatten?
Allgemein offenbaren Sie in Ihrem Beitrag ein interessantes
Geschichtsverständnis. Darf man es als Offenbarungseid ansehen,
dass Sie Hitler den Wunschdeutschen permanent bloß als
Österreicher bezeichnen?
Bezeichnend auch, dass Sie anhand der Todeszahlen den Wahnsinn von
Hitler und Stalin beziffern möchten. Man stelle sich einmal vor was
geschehen wäre, wenn Hitler und Nazideutschland über den
Terrorapperat Stalins hätten verfügen können. Hierzu
empfehle ich das Buch "Bloodands" von Timothy Snyder. Hier
geht es nicht um einen Vergleich / ein Ranking, sondern um eine neutrale Bilanz.
Herr Krug,
worum geht es Ihnen, wenn sie Opfer "verbuchen" wollen? Um die
Berechnung der Nation, die am meisten im 2. WK gelitten hat? Darum einer
Nation die Schuld an diesen Opfern zu geben? Zunächst einmal sollte
es niemals darum gehen Opfer zu "verbuchen" sondern Täter
- unabhängig ihrer Nationalität - zur Rechenschaft zu ziehen.
Aber davon ab: Ist es überhaupt so wichtig welcher Nation die Opfer
zuzurechnen sind?
langsam herr Savel;
Sie sind teilweise nur eingeschränkt informiert: Stalin ein
kleinerer Hitler? Er hat ca.
60 Millionen Menschen auf dem Gewissen, zum grösseren teil
landsleute, also sowjetrussen.
da kommt der österreicher ja wohl nicht ganz mit. und grund und
ursache waren nicht
´wir deutschen´, weil die völker niemals schuldig sind,
sondern stets ihre führungscliquen.
Und: ´verbrecherischer krieg´? wann, bitte, ist ein krieg
nicht verbrecherisch? das muss
differenziert werden: der krieg gegen die Sowjetunion war es auf jeden
fall, weil ohne jeden
handfesten grund. aber die führungscliquen Polens und Frankreichs
haben das ihre zum
entstehen der anderen kriege beigetragen. und Oesterreich hat seinen
psychisch kranken
sohn nur zu gerne auf deutschland losgelassen - waren schon immer
schlitzohren.
"Herr Savel" die Siegermächte bestimmten die Grenze, nicht Deutschland und nicht Polen ...
... Polen kann keine Mitschuld für Hitler-Deutschland unterstellt werden, das geht geschichtlich schon garnicht, jedoch haben auch Polen Greultaten im ersten Teil des Weltkrieges gegen Balten, Juden und Russen verübt, wie Russen an Deutsche, Juden, Polen und andere Osteuropäer mit Greultaten im zweiten Teil des Weltkrieges überzogen haben und als Sieger werden die eigenen Greultaten schnell vergessen ...
Menschenschlächter
Ausser Hitler und Stalin gab es Mao. Der liess 6 Millionen Menschen töten, einen Grossteil aus dem eigenen Volk und wird immer noch verehrt. Seit dem 2. Weltkrieg gab es mehr als 30 Millionen Tote weltweit, vermutlich mehr Zivilisten als Soldaten. Und in Syrien geht es "munter" weiter.
die Frage einer polnischen "Mitschuld"....
ist schon schwierig genug! Da brauchen wir keine Diskussionen über "ehemalige Ostgebiete". Die Oder-Neisse-Grenze ist der Status Quo. Das hat sich Deutschland durch den verbrecherischen Krieg selbst zuzuschreiben! Und das die Vertreibung der Deutschen auch unter den unmenschlichsten Bedingungen ablief, dass wissen wir alle. Alle wissen auch, dass Stalin dem Menschenschlächter Hitler in wenig nachstand! Aber Grund und Ursache allen Übels sind nun einmal wir Deutschen gewesen. Daran gibt es nichts zu rütteln!
Nein lieber Herr Krug
Gebiete haben nichts mit "Opfer" zu tun. Die Polen muessen
nicht ueber die Inbesitzname Schlesiens und Teile Pommerns nachdenken.
Sie gehoeren Ihnen uneingeschraenkt und vorbehaltlos.
Und dies solange, bis Polen es anders will.
"Herr Krug" die Veröffentlichung ihres Beitrages überrascht ...
... und doch haben Sie natürlich Recht und das zeigt, mit welchen Mut Sie geschrieben haben. Russen haben auch 100.000de Polen und Juden während des Weltkriegs umbringen lassen und verweise auf "Kartyn" wo bis zu 40.000 polnische Offiziere hingerichtet worden seien sollen ... Ich glaube schon, das alle Staaten den Weltkrieg dazu benutzt haben, "alte Rechnungen" untereinander zu begleichen, je nach Lage der Invasions -bzw der Verteigungskrieges und das Polen und Russland nicht gerate freundlich gesonnen sind, das spürt man noch heute ... Es sollen bis zu 15 Millionen Deutsche vertrieben worden seien, jedoch steht fest, das Deutsche in Osteuropa immer noch zweit oder auch drittklassig behandelt werden ... und Russen behandeln auf ihrem Staatsgebiet Polen vielleicht viertklassig ...
Konrad Schuller Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.
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