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Polens Rolle im Holocaust Die Wahrheit schwarz auf weiß

 ·  Ein vom Außenministerium in Warschau empfohlener historischer Sammelband provoziert einen Streit über die Rolle der Polen im Holocaust. Die politische Rechte ist empört.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (39)

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Bernd R Maier
Bernd R Maier (BeRiMai) - 12.08.2012 19:55 Uhr

Es ist schon wahr - auch unter Polen gab und gibt es Antisemitismus -

aber der absolute, der exterminative Antisemitismus, der die industrielle Vernichtung von Millionen Menschen ideologisch vorbereitete und rechtfertigte, der stammt aus Deutschland. Dort war der Humus, auf dem ein Menschheitsverbrechen wachsen konnte, lange schon vorbereitet, beginnend mit einem Herrn, dessen Großtat sich in fünf Jahren zum fünfhundertsten mal jähren wird und der hochoffiziellen Feierlichkeiten viele sein werden.
War die katholische Kirche noch - wie in Spanien - mit Zwangstaufen zufrieden - wollten die Anhänger des Gottesgnadentums die Sache radikal angehen; dieserhalb waren deren Sprosse auch, trotz des formalkatholischen "Führers", bei der Durchführung der Massenmorde überrepräsentiert. In leitenden Positionen, versteht sich. Das exkulpiert auch die Toleranz des areligiösen alten Fritzen nicht.
Die Polen, denen derlei erspart blieb, setzten die ungute Tradition der Pogrome gegen die vermeintlichen "Christusmörder" fort, die Deutschen löschten aus.

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berthold ehlen

Wer auch Gaubt das kiege nur von Staaten ausgehen ist leider sehr naiv.Es ist diese Naivete das es

es den eizelnen und ganze bevoelkerungs gruppen in ihren bann ziehen. Nein es ist zueinfach zu sagen es ist Hitler und seine schergen, oder es ist Slobodan und Karacic sind die einzelene brandstifter. Kieg hat immer ausnahmlos Wirtschaftliche gruende. Die Maechtigen sind nicht die sogenaten gewahlten volksvertretern. Auch ist es nicht diese oder jene volksgruppen. Nein es ist nicht die Friemaure oder die Imuminati, wen es ueberhaubt den letzteren gibt. Die Wirtschafts Maechte verdienen an alle seiten, gewinnern und verlieren. Und Wer zahlt die zeche? Na Wir alle. Die Staaten "Dienen" als Zahleman und Soehne, und Wir alle zahlen den Staat.

Wir werden restlos Alle zum Narren gehalten. Geschichte hin Geschichte her. Das einzige das wir machen koennen ist Uns nicht verrueckt zumachen lassen von denen die das alles Steuern.Leben und ist gut, ja nicht vergessen was passiert ist aber nicht versuchen zuerklaeren was geschah. Es ist wie es ist Rueckgaengigmachen kan man das 'sowieso' nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 15:11 Uhr
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Ralf Becker (mfoe) - 13.08.2012 15:11 Uhr

"Kieg hat immer ausnahmlos Wirtschaftliche gruende" - Völliger Unsinn.

1. Geben Sie sich bitte mal mehr Mühe beim Kommentieren. Ihre Rechtschreibung und Grammatik sind unterirdisch.

2. Hitler hat den 2. Weltkrieg auf dem Gewissen. Kein Konglomerat von mächtigen Industriebossen, die den großen Reibach machen wollen und sich finster die Hände reiben. Ja, Hitler wurde von Industriellen unterstützt. Ja und? Obama auch. Aber schon ein paar Gegenbeispiele verdeutlichen, wie albern Ihre Aussagen sind: Falklandkrieg, Palästinakrieg von 1948, die Kriege in Jugoslawien.

Es gibt noch mehr jenseits der Schwarzweißwelt, in der irgendwelche Reichen aus Profitgier über Leichen gehen. Ob Sie's glauben oder nicht.

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David Landern

"Die Polen", "Die Deutschen", "Die Russen"

Dieses nationalhistorische Schubladendenken ist Quatsch. Wie es in Deutschland Uninteressierte, Opfer, Mitläufer und Täter gab, gab es in Polen Uninteressierte, Opfer, Mitläufer und Täter. Große Teile der SS-Truppen, die an der Ostfront systematisch Leute erschossen und Dörfer "geräumt" haben, waren gerade keine Deutschen, sondern Kollaborateure aus eroberten Gebieten. Rolf-Dieter Müller: "An der Seite der Wehrmacht" ist eine schöne Monographie dazu, wie eifrig beim deutschen Vormarsch kollaboriert wurde.

Die größte Lehre, die man aus dem 2. WK ziehen kann, ist die, dass in jedem ein Schwein steckt, wenn man es nur richtig hervorlockt. Sei er Pole oder Deutscher oder Krimtartar.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 11.08.2012 15:56 Uhr

die Geschichte der Polen ist tragisch

sie waren schlimme Opfer und auch schlimme Täter.
Bis 1938 flohen mehr Juden aus Polen als aus Deutschland.
Der polnische Größenwahn und Nationalismus stand dem deutschen in nichts nach.
Nicht Völker sind gut oder schlecht, sondern jedes Volk hat Gute und Schlechte.
Wichtig ist , das die Schlechten nicht die Macht erringen.
Deshalb heißt die Lehre aus der Geschichte auch nicht : nie wieder Deutschland,
wie unsere linken sie propagieren, während auf der ganzen Welt weiter Völker und Menschen gemordet werden,
die richtige Lehre aus der Geschichte heißt: nie wieder Diktatur!

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Einige Kommentare hier belegen eindrucksvoll,

wie Geschichte verbogen und interpretiert werden kann, um eigene - teils zweifelhafte - politische Standpunkte und Meinungen zu untermauern. Weiterhin zeigen die Diskussionen wie wichtig es ist, studierte Historiker auszubilden, damit die Interpretation historischer Ereignisse nicht durch Hobbyhistoriker mit politischer gefärbter Brille vorgenommen wird. Aus gutem Grunde sollte sich die Geschichtswissenschaft auf die deskriptive Ebene beschränken.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 20:18 Uhr
heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 12.08.2012 20:18 Uhr

PC auch bei Historikern


Tatsache ist, daß bestimmte Themen sowohl im Geschichtsstudium, als auch im Geschichtsunterricht ausgeklammert werden. Dazu gehört die Vertreibung, obwohl sehr viele Deutsche auch als Nachkommen davon betroffen sind. Rache für Hitler, alles Nazis, selbst schuld.

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Sie stellen doch hier haltlose Behauptungen auf...

Waren Sie schon einmal an einer Universität? In vielen Wissenschaften steht doch nicht das Lernen von Fakten im Vordergrund der Lehre. Vielmehr werden (kritische) wissenschaftliche Methoden und Herangehensweisen gelehrt. Ihre Unterstellung, an Universitäten würde gleichgeschaltetes Wissen vermittelt und die Studierenden würden indoktriniert, ist haltlos und muss definitiv von Ihnen belegt werden. Es gibt genügend große Historiker-Steitigkeiten, in denen sich auf akademischem Level auch mit Unliebsamem (sie würden sagen politisch Inkorrektem) auseinandergesetzt wurde.

Belegen Sie an der Stelle dann gleich mit, wo Deutschland seit Jahrhunderten (!) niedergehalten wurde.

Sie zweifeln haltlos gewisse historische Zusammenhänge und Fakten an und bezeichnen sich darum als "freien Denker". Ihr Geschichtsverständnis ist völlig einseitig und Deutschland-zentriert. Für Ihre Thesen müssen Sie Belege liefern - sonst sind es bloß Behauptungen. Auch als Hobbyhistoriker.

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@ Ernst Otto Derwald

Der Satz: "Aus gutem Grunde sollte sich die Geschichtswissenschaft auf die deskriptive Ebene beschränken." Und meine Anmerkung, dass Geschichte nicht dazu benutzt / verbogen werden soll ideologische und politische Standpunkte zu untermauern, sagen doch genau das Gegenteil aus von dem, was Sie mir Vorwerfen.

Wenn Historiker Geschichte aufarbeiten und deskriptiv wiedergeben gibt es eben nicht zwei Versionen, sondern nur das wahrhaft Geschehene. Darum sollte es meiner Meinung nach gehen.

Die von Ihnen verwendeten Begriffe "politisch korrekt", "Deutschland wacht auf" usw., verbunden mit der von Ihnen gewählten Polarisierung Deutschland gegen seine "vermeintlichen Freunde und Verbündeten" (sic!) zeigt ja ziemlich deutlich wie und wozu Sie Geschichte verbiegen und instrumentalisieren. Ihr Vorwurf an mich hingegen ist kaum haltbar, zumal ich nirgends ein Wort davon gesagt habe, dass Geschichte staatlich kontrolliert und interpretiert werden soll. Im Gegenteil.

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 11.08.2012 14:43 Uhr

Studierte Historiker ...

... polnischer Schule haben schon immer umfassend die Polonisierung der Historie der eigenen Nation (oder was man dafür reklamierte) betrieben.

Diese einseitige und nationalistische Geschichtsschreibung ist über eine (ebenso einseitige oder auch nur naive) Adaption in den englischen Sprachraum (und also in die Welt) vorgdrungen und hat heute die Deutungshoheit auch und gerade im Bezug auf die Deutsch-Polnischen Beziehungen über ihren gesamten Verlauf.

So kann es auch heute noch durchgehen, daß Kopernikus fast schon gewaltsam als Pole bezeichnet wird, obwohl es dafür nicht einen einzigen Beweis gibt und alles dafür spricht, daß er ein deutscher Preuße mit deutsch-schlesischer Herkunft war.

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 14:32 Uhr

Gut und richtig so!

Es sind hier offensichtlich Historiker und Zeitzeugen aktiv. Was will man mehr? Oder soll Geschichte politisch-korrekt umgeschrieben werden. Das war in zwei deutschen Diktaturen der Fall.

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Karlheinz Wehner

die Polen waren auch nicht ohne

.. sie sind menschen wie andere auch. nach meinem wissenstand hat es die letzten jahrzehnte
auch wieder kleine juden-progrome gegeben, wie z.b. auch in Frankreich. missgunst ist eben
eine elementare menschliche eigenschaft - so wie die liebe dummheit.

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Björn Schumacher

Warum immer diese Political Correctness?

Es erstaunt, wie verkrampft unsere polnischen Nachbarn "Vergangenheitsbewältigung" betreiben. In Beiträgen auch von höchster politischer Stelle werden immer die gleichen floskelhaften Dogmen von "deutschen Tätern" und "polnischen Opfern" strapaziert. Offenbar hat es in Polen nie eine echte philosophische Aufklärung gegeben. Andernfalls wüßten die Eliten des Landes, daß Schuld kein kollektives, sondern ein individuelles, an die Vorwerfbarkeit persönlicher Willensbildung gekoppeltes Phänomen ist. - Allerdings ist auch Konrad Schuller nicht frei von Political Correctness. Warum schreibt er "deutscher Judenmord" statt der nicht diskriminierenden, sachlich zutreffenderen Variante "nationalsozialistischer Judenmord"? Der Holocaust beruhte auf einem während des Krieges entwickelten und perfektionierten Programm der NSDAP. Er wurde von einer winzigen Gruppe eigens dafür mit größter Sorgfalt ausgesuchter NS-Schergen unter Beihilfe einer unbekannten Zahl auch nichtdeutscher Helfer vollzogen.

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Es gab Widerstand, auch in D

allerdings umfasste er im grossen und ganzen nur Menschen aus den Reihen der Kommunisten und Sozialdemokraten. Diese waren in KZs und verfolgt, wie die Juden auch. Natuerlich haben die Polen die Schlesier und Pommern vertrieben, was sollten sie denn tun, wenn Stalin ihnen halb Polen geklaut hatte. Was ist unverstaendlich am Hass auf Deutsche nach dem Krieg. Wir haben Polen ueberfallen, wir haben das Land zerstoert, seine Menschen erniedrigt und versklavt und umgebracht.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 01:09 Uhr
Bertram von Steuben

Herr Müller...

... der einzig nennenswerte und erfolgversprechende Widerstand in der Geschichte des 3.Reiches ging mitnichten von Soz'n und Kommunisten aus. Das möchten diese heutzutage gerne Glauben machen. Der einzig nennenwerte Widerstand bildete sich aus der konservativen, militärischen Oberschicht hreaus, die diese ganzen Empokömmlinge der NSDAP in die Luft jagen wollte (was zu meinem tiefsten Bedauern misslang).
Diese Tatsache schmerzt die heutigen Kommunisten in der Politik mehr als alles andere, weshalb diese Geschichtsklitterung gerne verbreitet wird.

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 12:07 Uhr

Kaum ein Unterschied

Wikipedia ist im Bereich Zeitgeschichte - und besonders im Hinblick auf die Vertreibung - eine Katastrophe. Aus diesem Grund sind Zitate aus Wikipedia an Schulen, besonders im Geschichtsunterricht verboten. Allerdings, aufgrund massiver Proteste, scheint sich in letzter Zeit einiges zu ändern

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Kristian Matthes

eine kleine wikipediaübung...

Machen Sie sich doch einmal den "Spaß" und schauen sich die deutschen oder englischen Wikipediabeiträge zu den Themen die mit der Oder-Neiße-Grenze, den Ostgebieten, der Vertreibung der Deutschen usw. zu tun haben. Wenn Sie das getan haben, klicken Sie auf die polnischen Versionen.....

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 11:44 Uhr

Eine Schande in Europa

Für die ethnische Säuberung der Deutschen gibt es keine Reinwaschung. Unrecht darf nicht mit Unrecht aufgerechnet werden und das Unrechtsbewußtsein für die Vertreibung fehlt in einigen ehemals kommunistischen Staaten immer noch.

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 10:30 Uhr

Die Fakten sind entscheidend

Die historischen Fakten sind Voraussetzung für jede Diskussion. Häufig werden die Opfer selbst zu Tätern.

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 11.08.2012 10:10 Uhr

Warum auch...

sollten Polen bessere Menschen als Deutsche sein? Allein der Grundgedanke ist überhaupt nicht eingängig. Gleiches gilt übrigens für Russen, Engländer, Franzosen, Amerikaner, ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 01:01 Uhr
Bertram von Steuben

>>>Die Wahrheit eintscheidet in der Geschichte<<<

...aber der Sieger schreibt eben diese Geschichte...

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Günter Jäger

Die Wahrheit entscheidet

in der Geschichte. These, Anbtithese, Synthese. Beide Seiten müssen aufgezeigt werden, damit aus der Geschichte wenigstens ein kleines Bisschen gelernt werden kann.

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Peter Slater

Ein sehr schwieriges Thema, jedoch waren auch "Deutsche" Opfer und Polen "Nazis" ...

... die Geschichte lehrt Europa, das auch 100.000de Polen sich den Wehrmachtsverbände anschlossen und es gab auch Franzosen, Niederländer, Italiener, Ungarn, Techecheslowaken, Russen, Rumänen ... die "deutsche" Reichs-Verbänden aufstellten und mit der Reichspolitik gemeinsame Sachen machten, auch hinsichtlich im Kampf gegen Juden ... Verschwiegen wird jedoch, das es auch ein "deutschen" Widerstand gegen Hitler-Deutschland in und ausserhalb des Reiches sich aufstellten, die auch viele 100.000de umfasste und sich nicht nur auf rein einzelne Personen beschränkten und gewürdigt wird das bislang heute auch nicht, weder geschichtlich noch an Gedenktagen ... Es wird bis heute mehr verschwiegen, das Deutsche millionenfach aus ihrer Heimat vertrieben wurden und überhaupt wird übersehen, das es auch Greulttaten gegen "Deutsche" gab ... Alle waren Opfer: "Deutsche, Juden, Polen, jede Nation Europas bzw jede Nation in der Welt !" ... "Deutsche" in Polen werden immernoch zweiklassig behandelt ...

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 22:39 Uhr
heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 12.08.2012 22:39 Uhr

Kein Unrechtsbewußtsein, kein Versöhnungswille!

Warum werden die vertriebenen Deutschen nicht wieder zur Rückkehr eingeladen, wie Rumänien, Ungarn und die baltischen Staaten das mit ihren früheren deutschen Landsleuten tun?

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 15:34 Uhr

Kulturgefälle zwischen West- und Osteuropäern

Westeuropäer haben auch durch den Krieg gelitten. Sie haben sich anschließend nicht gerächt und NICHT vertrieben.

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heide Roscher
heide Roscher (heiro17) - 11.08.2012 15:27 Uhr

Nur Forderungen - kein Entgegenkommen!

Polen in Deutschland verlangen hier sogar das Recht auf eine eigene Partei. Die deutsche Minderheit in Polen wird weiterhin diskrimiert, ob wohl dort - im Gegensatz zu polnischen Migranten hier- seit etwa 700 Jahren ansässig.

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Peter Slater

FALSCH !!! "Herr Diderot", es gibt KEINE !!! Gleichbehandlung zwischen Deutsche und Polen ...

... und sie ist nur auf dem geduldigen Papier sichtbar. Bis zum heutigen Tage ist es schwer, das Deutsche bzw deutschstämmige an gehobene Positionen kommen oder in bessere Ausbildungsplätze bzw ein besseren Arbeitsplatz haben oder das sie in bessere Wohnvierteln leben, denn "echte" Polen würden immer bevorzugt werden ... ich würde auch lieber ein Polen vorziehen, anstatt ein Deutschen, wenn ich Pole wäre, welcher Pole würde das nicht tun ... Der Bund der Vertriebenen - der Schlesier verlangen doch immer wieder, das sie wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden ...

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Peter Slater

"Herr H-J Mueller" der 2. Weltkrieg ging von Deutschland aus und viele Staaten Europas ...

... ob sie besetzt waren oder ob sie mit Deutschland verbündet waren, richteten Greultaten gegen andere Menschen an. Ich werde niemals sagen können, schon geschichtlich ginge das garnicht, aber der Krieg und der Hass ging von Deutschland aus ... trotzdem verweigern Sie sich der geschichtlichen Tatsache, das andere Länder, eben Polen, Russland, Italien, Frankreich, Tscheslowakei, Ungarn, Belgien, die Niederlande, Bulgarien, Rumänien, Norwegen, Dänemark, Jugoslawien, die Balten mit Hitler-Deutschland Millionen Juden drangsaliert haben und auch Wehrmachtsverbände aufstellten, die eben an der Seite Deutschlands kämpften. Natürlich, nachdem sich das Blatt wendete, richteten eben diese anderen Staaten Greultaten gegen Deutsche an und dafür habe ich Verständnis und ich würde sicherlich auch mitmachen ... Polen, Russland und die Tschecheslowakei kümmern sich bis heute nicht um die Frage, was das Schicksal von 15 Millionen Deutsche betrifft ...

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Herr Slater

ich bin der Meinung, dass man die Ursachen des zweiten Weltkrieges mehr auf Wahrheit ueberpruefen sollte, jedoch Nazideutschlands Schuld relativieren ist unverantwortlich. Es war, auch heute noch, unvorstellbares Grauen, was die deutsche Elite angerichtet hat. Und gegen Polen Vorurteile zu schueren, Herr Slater, ist ebenso unverantwortlich.

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 11.08.2012 09:34 Uhr

Und nach der "Befreiung" durch die Rote Armee ging es weiter

da hörte ich böse Geschichten von Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

Wie übrigens werden die ehemaligen deutschen Ostgebiete an dieser Stelle verbucht: als deutsche oder als polnische Opfer?

Es wird Zeit das die Polen sich dieser Diskussion stellen.

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 00:58 Uhr
Bertram von Steuben

Aber Herr Stratmann...

in Wien erzählt man sich folgenden Witz:
"Die könn' doch alle froh ssein, das mia den Deitsch'n kaa Leitnant nich g'schickt haam!"
:-)

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Aber Hallo Herr Wehner,

"und Oesterreich hat seinen psychisch kranken sohn nur zu gerne auf deutschland losgelassen - waren schon immer schlitzohren." Dann sind also die Schlitzohrigen Österreicher Schuld daran, dass Hitler in Deutschland die Macht übernommen hat? Womöglich war das ganze ja ein perfider Plan schlitzohriger Österreichischer Antisemiten, die selber nicht die nötigen Kapazitäten zur Durchführung des Holocaust hatten?
Allgemein offenbaren Sie in Ihrem Beitrag ein interessantes Geschichtsverständnis. Darf man es als Offenbarungseid ansehen, dass Sie Hitler den Wunschdeutschen permanent bloß als Österreicher bezeichnen?

Bezeichnend auch, dass Sie anhand der Todeszahlen den Wahnsinn von Hitler und Stalin beziffern möchten. Man stelle sich einmal vor was geschehen wäre, wenn Hitler und Nazideutschland über den Terrorapperat Stalins hätten verfügen können. Hierzu empfehle ich das Buch "Bloodands" von Timothy Snyder. Hier geht es nicht um einen Vergleich / ein Ranking, sondern um eine neutrale Bilanz.

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Herr Krug,

worum geht es Ihnen, wenn sie Opfer "verbuchen" wollen? Um die Berechnung der Nation, die am meisten im 2. WK gelitten hat? Darum einer Nation die Schuld an diesen Opfern zu geben? Zunächst einmal sollte es niemals darum gehen Opfer zu "verbuchen" sondern Täter - unabhängig ihrer Nationalität - zur Rechenschaft zu ziehen.

Aber davon ab: Ist es überhaupt so wichtig welcher Nation die Opfer zuzurechnen sind?

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Karlheinz Wehner

langsam herr Savel;

Sie sind teilweise nur eingeschränkt informiert: Stalin ein kleinerer Hitler? Er hat ca.
60 Millionen Menschen auf dem Gewissen, zum grösseren teil landsleute, also sowjetrussen.
da kommt der österreicher ja wohl nicht ganz mit. und grund und ursache waren nicht
´wir deutschen´, weil die völker niemals schuldig sind, sondern stets ihre führungscliquen.
Und: ´verbrecherischer krieg´? wann, bitte, ist ein krieg nicht verbrecherisch? das muss
differenziert werden: der krieg gegen die Sowjetunion war es auf jeden fall, weil ohne jeden
handfesten grund. aber die führungscliquen Polens und Frankreichs haben das ihre zum
entstehen der anderen kriege beigetragen. und Oesterreich hat seinen psychisch kranken
sohn nur zu gerne auf deutschland losgelassen - waren schon immer schlitzohren.

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Peter Slater

"Herr Savel" die Siegermächte bestimmten die Grenze, nicht Deutschland und nicht Polen ...

... Polen kann keine Mitschuld für Hitler-Deutschland unterstellt werden, das geht geschichtlich schon garnicht, jedoch haben auch Polen Greultaten im ersten Teil des Weltkrieges gegen Balten, Juden und Russen verübt, wie Russen an Deutsche, Juden, Polen und andere Osteuropäer mit Greultaten im zweiten Teil des Weltkrieges überzogen haben und als Sieger werden die eigenen Greultaten schnell vergessen ...

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Günter Jäger

Menschenschlächter

Ausser Hitler und Stalin gab es Mao. Der liess 6 Millionen Menschen töten, einen Grossteil aus dem eigenen Volk und wird immer noch verehrt. Seit dem 2. Weltkrieg gab es mehr als 30 Millionen Tote weltweit, vermutlich mehr Zivilisten als Soldaten. Und in Syrien geht es "munter" weiter.

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 11.08.2012 10:43 Uhr

die Frage einer polnischen "Mitschuld"....

ist schon schwierig genug! Da brauchen wir keine Diskussionen über "ehemalige Ostgebiete". Die Oder-Neisse-Grenze ist der Status Quo. Das hat sich Deutschland durch den verbrecherischen Krieg selbst zuzuschreiben! Und das die Vertreibung der Deutschen auch unter den unmenschlichsten Bedingungen ablief, dass wissen wir alle. Alle wissen auch, dass Stalin dem Menschenschlächter Hitler in wenig nachstand! Aber Grund und Ursache allen Übels sind nun einmal wir Deutschen gewesen. Daran gibt es nichts zu rütteln!

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Nein lieber Herr Krug

Gebiete haben nichts mit "Opfer" zu tun. Die Polen muessen nicht ueber die Inbesitzname Schlesiens und Teile Pommerns nachdenken. Sie gehoeren Ihnen uneingeschraenkt und vorbehaltlos.
Und dies solange, bis Polen es anders will.

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Peter Slater

"Herr Krug" die Veröffentlichung ihres Beitrages überrascht ...

... und doch haben Sie natürlich Recht und das zeigt, mit welchen Mut Sie geschrieben haben. Russen haben auch 100.000de Polen und Juden während des Weltkriegs umbringen lassen und verweise auf "Kartyn" wo bis zu 40.000 polnische Offiziere hingerichtet worden seien sollen ... Ich glaube schon, das alle Staaten den Weltkrieg dazu benutzt haben, "alte Rechnungen" untereinander zu begleichen, je nach Lage der Invasions -bzw der Verteigungskrieges und das Polen und Russland nicht gerate freundlich gesonnen sind, das spürt man noch heute ... Es sollen bis zu 15 Millionen Deutsche vertrieben worden seien, jedoch steht fest, das Deutsche in Osteuropa immer noch zweit oder auch drittklassig behandelt werden ... und Russen behandeln auf ihrem Staatsgebiet Polen vielleicht viertklassig ...

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Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.

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